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Thomas Roth

Drehbuchautor und Regisseur

Für seinen Fernsehfilm "Trautmann 2 - Nichts ist so fein gesponnen" erhielt Thomas Roth für die beste Regie 2002 den begehrten, österreichischen Fernsehpreis "Goldene Romy" für die beste Regie und 2004 wurde sein "Tatort - Der Teufel vom Berg" ebenfalls mit einer "Goldenen Romy" für die beste Kamera ausgezeichnet. Zudem bekam er für seinen TV-Spot "30 Jahre Licht ins Dunkel" die Silbermedaille beim New Yorker Ame International Award 2004. Für seinen Film "Bumerang" aus der Kult-Fernsehreihe "Trautmann" erhielt er den Erich-Neuberg-Preis und war auch für den Filmpreis Baden-Baden nominiert.

Das aktuellste Projekt des überaus erfolgreichen Wiener Regisseurs und Autors ist ein Kinofilm über Kultsänger Falco:" Ich habe ihn flüchtig gekannt. Ich finde, dass er ein großer Künstler und eine extreme Persönlichkeit war. Er litt sozusagen an einem Dr. Jekyll- und Mister Hyde-Syndrom. Er hatte Charisma und wie viele große Künstler mit Drogen genauso seine Erfahrungen gemacht, wie mit Frauen. Er war ständig auf der Suche nach der großen Liebe, die er nie gefunden hat. Der Film ist zum 10. Todestag von Falco am 7. Februar in Österreich gestartet und wir hatten am Ende der dritten Woche schon 130.000 Zuschauer. Damit ist er jetzt schon bei uns der erfolgreichste Spielfilm der letzten drei Jahre. Wann er in Deutschland zu sehen ist, wissen wir noch nicht genau. Aber ich denke, noch in diesem Jahr."

Laufend kommen dem steirischen Filmemacher, der nach dem Abitur als Journalist und Musikreporter beim ORF begann, oft die besten Ideen zum Schreiben:" Ich jogge, wenn ich Zeit dafür finde, dreimal die Woche eine dreiviertel Stunde lang und denke dabei oft über Geschichten nach. Aber wenn ich drehe, komme ich nur sonntags dazu."

Dass Thomas Roth bei diesem "Tatort" Autor und Regisseur in Personalunion ist, sieht er als Vorteil: "Ich kenne somit das Buch ganz genau. Ich schreibe sehr detailliert, oft bis hin zu den Requisiten und Anschlüssen. Diese Konstellation empfinde ich als Erleichterung, weil ich mir sehr viele Freiheiten nehmen kann und niemanden fragen muss. Ich muss mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie ich eine Änderung dem Autor möglichst schonend beibringen soll. Das kann ich mit mir selber ausmachen. Ein Fall in Österreich hat mich zu ?Exitus' inspiriert. Es gab wirklich solche Crashtests mit Leichen, allerdings war das nicht illegal, sondern vom Gesetz her erlaubt. Wir haben daraus einen Kriminalfall gestrickt, der hoffentlich von der Realität nicht eingeholt wird. Der Hintergrund für solche Versuche mit Leichen war wohl, dass der menschliche Körper im Auto bei einem Aufprall doch etwas anders reagiert als ein Dummy."

ORF-Pressemappe


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