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Friedrich Ani

Drehbuch

"A gmahde Wiesn" ist der dritte TATORT, den Friedrich Ani für den Bayerischen Rundfunk geschrieben hat: "Das Glockenbachgeheimnis" (Regie: Martin Enlen; mit Iris Berben und Michael Tregor) war 1999 der erste, "Und dahinter liegt New York" 2001 (mit Barbara Rudnik und Thomas Anzenhofer) der zweite.

Mehr als 20 Romane, dazu 15 Drehbücher (auch Vorlagen dazu) und zahlreiche Hörspiele hat Friedrich Ani, am 7. Januar 1959 im oberbayerischen Kochel geboren, inzwischen veröffentlicht. Der Autor, der in München-Giesing wohnt, ist längst über Deutschlands Grenzen hinweg berühmt für seine München-Krimis, die zum Teil sogar ins Koreanische und Chinesische übersetzt wurden.

Zu seinen unvergessenen Krimis aus der langen Liste zählen "Killing Giesing" (1996) und "Abknallen" (1997; bei Knaur 2006 neu aufgelegt), zu den neueren Erfolgswerken u.a. "Gottes Tochter" (2003), "Idylle der Hyänen" (2006) und "Wie Licht schmeckt", Friedrich Anis poetischer Jugendroman, den Maurus vom Scheidt 2004 mit Leo Zirner und Kirsten Block als BR-Koproduktion fürs Kino verfilmt hat.

Im Juni / Juli 2007 hat Regisseur Martin Enlen fürs ZDF "Süden und das Geheimnis der Königin", die erste Folge aus Friedrich Anis u.a. mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichneter, zehnteiliger Romanreihe "Tabor Süden", abgedreht (Drehbuch: Claus C. Fischer). Ulrich Noethen spielt dabei (und später im zweiten Film "Süden und der Luftgitarrist") Anis schweigsamen Münchner Kommissar Tabor Süden aus dem Vermisstendezernat.

Friedrich Ani ist Absolvent der Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Bereits damals bekam er mehrere Stipendien und Preise, u.a. den Literaturförderpreis der Stadt München und den Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums für den Roman "Das geliebte süße Leben"(1996), der auch ins Spanische übersetzt wurde.

Von 1981 bis 1989 war Ani Polizeireporter und Kulturjournalist. Parallel dazu arbeitete er bereits als freier Autor. Er schrieb Hörspiele für die Kulturredaktion des BR ("Alte Liebe"), für den DRS Zürich und den SFB ("Die unerreichbaren Frauen"). Seine Theaterkomödie "Der Mann, der Olsdorfer erschoss" (Regie: Heike Beutel) wurde in der Schweiz ebenfalls als Hörspiel gesendet.

Allein fürs ZDF verfasste Ani zahlreiche Krimi-Drehbücher, darunter "Tote weinen nicht" (1997; Regie: Martin Enlen), zwei Filme für die Reihe "Franziska Luginsland" (2004, mit Katja Flint; Regie: Nina Grosse / Connie Walter) und "Rosa Roth: Im Namen des Vaters" (2005, mit Iris Berben; Regie: Carlo Rola).

Friedrich Ani verfasste außerdem 1998 u.a. die Drehbücher zu seinen Romanen "Brennender Schnee" und "Killing Giesing" (Filmtitel: "Die Ermordung des Glücks"). 2001 lief vom NDR im Ersten Anis Stahlnetz-Folge "Das gläserne Paradies" (mit Michael Mendl und Felix Eitner; Regie: René Heisig).

Einen literarischen Ausflug in Deutschlands Osten unternahm Friedrich Ani 1999 mit dem ZDF-Fernsehspiel "Federmann" und 2003 mit dem Roman "Gottes Tochter".

Im Frühjahr 2000 erschien im Hanser Verlag München Friedrich Anis Jugendroman "Durch die Nacht, unbeirrt" - eine, wie die TZ München schrieb, "gelungene Mischung aus Krimi und Love-Story". Im Herbst 2000 erschien im Droemer Verlag München der Roman "German Angst", die Geschichte von Fremdenhass in einer deutschen Großstadt, für die Friedrich Ani 2001 u.a. mit dem Radio-Bremen-Krimipreis ausgezeichnet wurde.

Aufsehen erregt der Autor immer wieder durch die außergewöhnliche Erzählweise in seinen Kriminalromanen, die mehr beinhalten als spannende Storys um die Jagd nach Mördern. Im Mittelpunkt seiner Geschichten stehen die Menschen und die Stadt, in der sie leben, bzw., in der Friedrich Ani lebt: München, mit seinen vielen Gesichtern und Facetten, die selten dem ähneln, was man aus Werbefilmen oder Hochglanzprospekten kennt.

Einen Spaß erlaubte sich Friedrich Ani 2006 mit "Gregor oder Wohin die Träume tragen": In dem ganz und gar heiteren Büchlein (illustriert von Quint Buchholz / erschienen im Sanssouci Verlag) erzählt Ani von Jungpinguin Gregor. Der wacht auf seiner Eisscholle am Südpol ohne Frack und dafür in Lederhosen auf, weil er - nach einem ordentlichen Schluck aus dem Bierkrug - von grünen Wiesen, dem weißblauen Himmel und von einem schönen Fluss geträumt hat, genauer gesagt: von der Isar, an der auch Friedrich Ani wohnt ...

Ausführliche Informationen zu Friedrich Ani gibt es im Internet u.a. unter www.krimilexikon.de/ani.htm.

BR-Pressemappe


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