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Alexander Adolph


Alexander Adolph, am 10. November 1965 in München geboren, studierte von 1985 bis 1990 an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität Rechtswissenschaften. Während dieser Zeit entstanden Hörspiele für Radio Bremen und den Südwestfunk. Alexander Adolph legte das 1. Juristische Staatsexamen ab, entwarf und inszenierte Fernsehspots für eine Münchner Werbeagentur, schrieb Hörfunkreportagen und begann den Referendardienst. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen realisierte Alexander Adolph Filmbeiträge für das ZDF.

Seit 1995 ist Alexander Adolph vorwiegend als Drehbuchautor für Spielfilme tätig. Sein erstes Drehbuch war die Grundlage zur Komödie "Big Deal", die Regisseur Markus Fischer in Zürich verfilmt hat. Für Fischer und den Schauspieler Rolf Hoppe entstand auch der 1996 im Ersten gesendete WDR-TATORT "Der Spezialist", mit Martin Lüttge als Kriminalhauptkommissar Bernd Flemming.

Nach einer Zusammenarbeit mit Dieter Wedel für eine Episode des SAT.1-Vierteilers "Der König von Sankt Pauli" schrieb Adolph 1997 seinen ersten BR-TATORT "Der Teufel" (mit Sepp Schauer in der Titelrolle; Regie: Thomas Freundner). Der Fall drehte sich um das Thema Korruption in den Reihen der Polizei. Von Kriegsverbrechern aus dem ehemaligen Jugoslawien handelte Alexander Adolphs Fernsehspiel "Braunauge"(1999, ZDF, Regie: Jakob Schäuffelen).

"Im freien Fall" hieß Adolphs zweiter BR-TATORT. Für den Krimi, der sich um gefälschte Bilder und Machenschaften im Kunsthandel dreht, wurden der Autor, sowie Regisseur Jobst Christian Oetzmann, BR-Redakteurin Silvia Koller und die Kommissare alias Udo Wachtveitl / Miroslav Nemec mit dem Adolf-Grimme-Preis 2002 ausgezeichnet. Einen weiteren Adolf-Grimme-Preis erhielt Alexander Adolph 2003 für die erste Folge "Verdecktes Spiel" aus der ZDF-Reihe "Unter Verdacht" mit Senta Berger. Für die Folge "Eine Landpartie" bekam Adolph den Deutschen Fernsehpreis und außerdem 2003 den Autorenpreis der Cologne Conference.

Der nach Alexander Adolphs Drehbuch entstandene ZDF-Film "Kleine Schwester" (Regie: Sabine Derflinger) erhielt auf dem Filmfest 2004 den VDD Award als Bester Film sowie 2005 Nominierungen zum Adolf-Grimme- und Civis-Preis. 2004 wurden die beiden Hauptdarstellerinnen Maria Simon und Esther Zimmering mit dem Preis der Akademie der Darstellenden Künste Baden-Baden ausgezeichnet.

Im April 2007 kam Alexander Adolphs Regiedebüt, die BR-Koproduktion "Die Hochstapler" ins Kino (Redaktion: Silvia Koller). Die Dokumentation um vier Hochstapler wurde bereits 2006 auf dem Europäischen Filmfest sowie auf den Internationalen Filmfesten Nyon, Amsterdam, Solothurn, London und auf dem Filmfest München gezeigt und gewann den Preis 16 des Filmfestes Lünen. Für "Die Hochstapler" erhielt Filmkomponist Dieter Schleip im Rahmen der Berlinale 2008 den Preis der Deutschen Filmkritik 2007 für Beste Kinomusik.

Am Sonntag, 27. April 2008, wird um 20.15 Uhr im Ersten Adolphs dritter TATORT für den BR, "Der oide Depp" (Regie: Michael Gutmann), ausgestrahlt. Derzeit bereitet Alexander Adolph seine erste Spielfilmregie vor.

BR-Pressemappe


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