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DVD-BOX VOL.1: "SCHIMANSKI"

In dieser DVD-Box sind folgende sechs Folgen vorhanden:

1. Freunde: Ein Geldtransporter wird von einer Bande mit einer Panzerfaust angehalten und ausgeraubt. Trotz Hubschraubereinsatz ist die Polizei zu spät am Tatort. Nach einem kurzen Feuergefecht gelingt es den Gangstern zu entkommen.

Schimanski vermutet, daß sein alter Freund, Kumpan und Rivale Frieder das Haupt der raffiniert arbeitenden Bande ist. Für die Tatzeit hat er natürlich ein Alibi; Schimanski hat nichts anderes erwartet. Die beiden beginnen Katz und Maus miteinander zu spielen. Schimanski weiß, daß Frieders Antiquitätengeschäft nur die glänzende Fassade für seine kriminellen Aktivitäten ist. Und Frieder weiß, daß Schimanski weiß... Wem wird es gelingen, den anderen hereinzulegen?

2. Einzelhaft: Thanner ist verärgert: Während er die polizeiliche Dreckarbeit machen muß - er hat die Leiche einer Prostituierten zu identifizieren -, wühlt Schimanski einen Fall wieder auf, den er, Thanner, längst abgeschlossen hat. Und Thanner weiß auch, warum: Ilona Vogtländer, Tochter des wegen Mordes an seiner Frau Eva angeklagten Rolf Vogtländer, ist viel zu schön, als daß Schimanski ihr widerstehen könnte.

Schimanski ist tatsächlich von Ilona fasziniert, und trotzdem hat Thanner unrecht. Ilona läßt Schimanski nämlich überhaupt nicht an sich heran, im Gegenteil: Sie ist voller Verachtung für die Kripo, die ihren Vater für schuldig hält, wo er doch - so gut kennt sie ihn - eines Mordes nicht fähig ist. Also macht sie sich allein auf, um seine Unschuld zu beweisen. Und sie scheint auf dem rechten Weg zu sein, denn plötzlich schlagen Unbekannte aus dem Zuhältermilieu zurück, Ilona entgeht nur knapp zwei Mordanschlägen und nur, weil Schimanski es verhindert. Ist es Dankbarkeit, wenn Ilona nun Schimanski gegenüber offener wird? Sie hat mit Hilfe ihrer Freundin Petra herausgefunden, daß die ermordete Stiefmutter ein Doppelleben führte. Sie war Mitbesitzerin eines Bordells. Und dort hat jene Prostituierte gearbeitet, deren Leiche Thanner jetzt identifizieren muß.

Auch nach Evas Tod wird das Etablissement weiterbetrieben - vermutlich von Evas Arbeitgeber und Geliebten, dem jugoslawischen Spediteur Reiko Plewitsch. Nun hält es auch Thanner für geboten, seine Bearbeitung des "Falles Vogtländer" neu zu überdenken...

3. Bis zum Hals im Dreck: Schimanski macht Angler-Urlaub an einem idyllischen Plätzchen unweit von Duisburg. Dort wird er Zeuge eines merkwürdigen Ereignisses: Der Tierarzt Karl-Heinz Ascher wird am Tage seiner Hochzeit tot aufgefunden - erhängt an einem Baum. Silke Faber, die Braut, Tochter des reichsten Bauern im Ort, ist ratlos und bittet Schimanski um Mithilfe bei der Aufklärung des Todesfalls. War es wirklich Selbstmord - oder hatte jemand im Ort ein Motiv, Ascher auszuschalten?

Schimanski und Thanner ermitteln: Kaum einer hatte  k e i n  Motiv, denn Ascher hat jene Bauern, die sich auf Kälberzucht spezialisiert haben - und das ist die Mehrzahl im Dorf - mit verbotenen Mast-Hormonpräparaten beliefert und damit in geradezu unverschämter Weise ausgebeutet. Ob nun bei Franz, dem Knecht auf Fabers Hof, oder bei Kessler, einem Bauern, der am Rande der Existenz operiert - überall spürt Schimanski, wie tief die Bauern im Dreck stecken.

Als das Landwirtschaftsministerium, von Thanner und Schimanski informiert, schließlich auch noch die hormonverseuchten Kälber liquidiert, richtet sich die Wut der Dorfbewohner auf die beiden Kommissare, die angeblich mit dem Großbauern Faber unter einer Decke stecken - der nämlich hat seine Kälber rechtzeitig verkauft.  Mit dem Haß von Verzweifelten, die all ihren Besitz verloren haben, belagern die Bauern Fabers Haus, in dem sich auch Schimanski und Thanner befinden.

4. Die Schwadron: Blutige Hinrichtungen in der Unterwelt des Ruhrpotts. Die Leichen werden an exponierten Orten gefunden, sind übel zugerichtet, und immer wieder finden sich am Tatort seltsame Zettel, auf denen der Bibelspruch "Der Herr ist Dein Richter" steht.

Krieger und Scholl, zwei deutsche Kriminalbeamte, suchen Horst Schimanski und stöbern ihn letztendlich in Lüttich auf. Hierhin hat sich Schimmi nach seiner Suspendierung vom Dienst bei der Duisburger Mordkommission zurückgezogen, lebt auf einem Hausboot ganz in der Nähe der Kneipe seiner Freundin Marie-Claire, und wenn er nicht an seinem Boot schweißt, trimmt er als Boxtrainer ein paar Jungs auf Vordermann. Die beiden Polizisten haben den Auftrag, Schimanski zurückzuholen. Ihre Auftraggeberin: Ilse Bonner, Leitende Staatsanwältin am Oberlandesgericht Düsseldorf.     

Von ihr erfährt Schimanski nach seiner Rückkehr, daß sich im Ruhrgebiet ein grausamer Bandenkrieg abspielt, dem  zuletzt auch sein Ex-Kollege Thanner zum Opfer gefallen ist. Schimanski ist erschüttert, besucht das Grab seines Freundes und trifft in Thanners Wohnung auf dessen Tochter Nina. Die war Augenzeugin des Mordanschlags auf ihren Vater   und hat nun Angst, daß sie selbst auf der Abschußliste der Killer steht. Weil Indizien darauf hinweisen, daß Thanner von einem Kollegen aus der Fahndungsabteilung des Duisburger Präsidiums in die tödliche Falle gelockt wurde, soll Schimanski - quasi halblegal - innnerhalb des Polizeiapparates ermitteln.

Unter Verdacht steht, laut Staatsanwältin Bonner, der junge Polizist Tobias Schrader. Doch Schimanski hält ihn für unschuldig und macht sich mit Schraders Hilfe auf seine immer noch eigensinnige Art an die Lösung dieses rätselhaften Falles. Hängt der Mord an Thanner mit den rätselhaften Hinrichtungen, die sich im Ruhrgebiet häufen, zusammen? Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden auf immer neue Leichen und auf den dubiosen Anwalt Boisson, der seltsamerweise all die ermordeten Galgenvögel vor Gericht vertreten und für sie einen Freispruch herausgepaukt hatte.

5. Blutsbrüder: Horst Schimanski ist fuchsteufelswild. Ausgerechnet wegen einer so mickrigen Figur wie Maurice de Blanc will sich seine Freundin Marie Claire von ihm trennen. Zur gleichen Zeit nimmt Oberstaatsanwältin Ilse Bonner samt Team Kurs auf Schimanskis Hausboot. Sie will ihn  ein zweites Mal überreden, etwas für sie zu erledigen. Er soll - natürlich wieder inoffiziell - den Wirtschaftsverbrecher Mandel, der wegen Kokainhandels drei Jahre in Belgien absitzt, aus dem Knast abholen und nach Düsseldorf bringen, wo er eine Zeugenaussage zu einem nie aufgeklärten Mordfall machen will.   

Eine delikate Angelegenheit, denn Mandel ist für Schimanski kein Unbekannter, hatte er doch in eben diesem Mordfall ermittelt und mußte ihn und seinen damaligen Kumpel Krüger aufgrund eines Formfehlers wieder ziehen lassen. Die Atmosphäre zwischen den beiden ist dementsprechend unterkühlt und von Mißtrauen geprägt. Schimanski nimmt Mandel diesen plötzlichen Sinneswandel nicht ab, wittert eine Finte. Nur wegen einer möglichen Haftverschonung liefert Mandel doch nicht seinen allerbesten Freund ans Messer? Seine Skepsis scheint auch berechtigt, denn schon bald werden sie von einem Lieferwagen verfolgt, dessen Insassen versuchen, Mandel zu befreien. Die Aktion mißglückt. Nach kurzer Zeit tauchen die Verfolger wieder auf, und bei ihrem erneuten Angriff wird eindeutig klar, daß er nicht befreit, sondern eiskalt erledigt werden soll.

Für Schimanski und Mandel beginnt eine atemberaubende, waghalsige Flucht: mit Auto, Zug und per Pedes geht es über die Grenze in Richtung Düsseldorf. Trotz der gegenseitigen Abneigung sind nun beide gezwungen, an einem Strang zu ziehen, und während sie mehr oder weniger gemeinsam versuchen, ihre Widersacher abzuhängen, wird langsam deutlich, warum Mandel sich auf den Deal mit der Staatsanwaltschaft eingelassen hat.

6. Muttertag: Staatsanwältin Bonner bittet Schimanski um einen persönlichen Gefallen. Der junge Christian Wörner war als Söldner in den jugoslawischen Bürgerkrieg gezogen und dort angeblich gefallen. Die Mutter des Jungen, eine Freundin der Staatsanwältin, will Gewißheit über den Tod ihres Sohnes haben.

Ein einfacher Fall, wie Schimanski anfänglich denkt. Er fährt nach Kroatien in das kleine Städtchen, aus dem das letzte Lebenszeichen des Jungen kam, und nimmt dort seine Ermittlungen auf. Doch schnell stößt er auf eine Mauer der Angst und des Schweigens. Hinter der Sache scheint mehr zu stecken, als Schimanski anfänglich annahm, denn irgend jemand hat ein sehr ernsthaftes Interesse, seine Recherchen zu behindern. Notfalls mit Gewalt...

Die 3 Fälle "Die Schwadron", "Blutsbrüder" und "Muttertag" sind keine TATORTe, sondern aus der externen Schimanski-Reihe.
Der Artikel ist derzeit nicht mehr im Handel erhältlich. Möglicherweise kann er ber Antiquariate, Flohmärkte oder das Auktionshaus eBay bezogen werden!


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