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BUCH: ZAHLTAG

Joachim Jessen und Detlev Lerch gelang mit ihrem Krimi-Erstling ?Der Zahltag? gleich der große Wurf. Als Tatort-Folge 65 wurde die Romanvorlage mit Kommissar Heinz Brammer (Knut Hinz) in der Hauptrolle vom NDR verfilmt und am 15.08.1976 ausgestrahlt.
Ein Kind wird gekidnappt und die Entführer fordern vom Vater nicht etwa Lösegeld, sondern einen Banküberfall. Der verzweifelte Vater begeht die Tat und lenkt die Polizei ohne sein Wissen von dem Entführer ab, der nur wenig später einige benachbarte Banken überfällt. Der Coup gelingt und der Täter kann entkommen ...?Bis zum bitteren Ende? erzählt die tragische Geschichte zweier Brüder. Reinhardt stand immer im Schatten seines
Bruders Burkhardt. Der eine - selbstbewußt und stark, der andere - weich und sensibel... Auch Reinhardts Frau Ingrid findet schnell heraus, wer von beiden der lebenstüchtigere ist und versucht, Reinhardt gegen Burkhardt auszutauschen. Doch das mißlingt auf tragische Art und Weise...

Da ist ein ganz ruhiger, versponnener Ferienort an der Ostsee mit dem Namen Heiligenhafen. So friedlich und glatt wie die See scheint auch das tägliche Leben dort zu sein. Kleinstädtisch, beschaulich, ohne Sensationen.
Aber der Schein trügt. Die Ruhe ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Die Kleinstadt wird zur wohl ausgeklügelten Kulisse für ein dreistes Verbrechen.
Der Sturm kündigt sich zunächst nur bei einer Familie an. Die fünfjährige Angelika Merten wird auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten entführt. Und mit einem Schlage verändert sich das Leben der Mertens. Angst und Verzweiflung machen sich breit. Die Eltern wissen zunächst nicht, was die Entführer von ihnen wollen und halten das Ganze für einen grausamen Irrtum. Aber die Angst um ihr Kind lässt sie schweigen ? auch gegenüber der Polizei. Vater Merten ist Verkaufsfahrer für eine Brotfabrik. Sein Gehalt ist gering, seine Ersparnisse gleich Null. Er hat den Entführern nichts zu bieten.
Eine Entführung ohne Erpressung von Lösegeld?...
Mehr soll hier nicht verraten werden, denn seine Spannung und Originalität bezieht dieser Roman vor allem aus der verblüffenden Wendung, die die Handlung zu einem Zeitpunkt nimmt, zu dem der Leser schon glaubt, alles durchschaut zu haben.
Und die Position des Lesers ist eigentlich das besonders reizvolle an diesem Erstlingswerk der beiden Autoren. Er scheint von einer höheren Warte aus alles genau überblicken zu können, verfolgt die auf verschiedenen Ebenen angelegten Handlungsstränge und die agierenden Personen, und er glaubt genau zu wissen, wie und wann sich diese in ihrem Schnittpunkt treffen und der Sturm losbrechen wird.
Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!...

Jessen / Lerch

Joachim Jessen und Detlef Lerch ist mit ihrem Krimi-Erstling auf Anhieb der große Wurf gelungen. Kein Wunder, dass der Roman bereits einer neuen Folge der Fernsehserie >>Tatort<< als Vorlage dient. In packender, eindringlicher Sprache schildern die beiden Autoren die Geschichte eines raffiniert angelegten Bankraubs und brillanter Szenen einen ungewöhnlichen Krimi-Genuss bis zur letzten Zeile.

Erschienen bei folgenden Verlagen:
- Bastei-Lübbe, 1976, ISBN 3404005023
- Ernst Kabel Verlag, 1979, 142 Seiten, ISBN 3921909201
- Heyne, 1981, 127 Seiten ISBN 3453105524
- Weltbild, 1999, 222 Seiten

Der Artikel ist derzeit nicht mehr im Handel erhältlich. Möglicherweise kann er ber Antiquariate, Flohmärkte oder das Auktionshaus eBay bezogen werden!


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