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BUCH: SEIN LETZTER WILLE

I.: Der Optiker Kissling ist tot. Genickschuss; Schmauchspuren am Einschuss, keine Schmauchspuren an den Händen. Keine Tatwaffe ? also Mord.

Hauptkommissar Ernst Bienzle, derzeit z.b.V. beim Landeskriminalamt in Stuttgart, ist da anderer Ansicht. Er ist nach Frühstadt geschickt worden, in die gemütliche Kleinstadt, um auf diesen Kissling aufzupassen, der einen ziemlich aberwitzigen Ein-Mann-Krieg gegen die Stadtverwaltung geführt hat; er wollte ein protziges Bauvorhaben verhindern. Aber es geht - laut Kissling - nicht nur um das übliche Beton-kontra-Fachwerk-Problem: Es geht um viel Geld und ein bisschen Korruption ? um Dinge, für die das schöne Wort <<Filzokratie>> erfunden wurde ? Nur sein Grundstück fehlte noch, um mit dem Bau beginnen zu können. Und er weigerte sich zu verkaufen.

Da hat es dann Leute in der gemütlichen Kleinstadt gegeben, bei denen angesichts solcher Sturheit die Gemütlichkeit aufhörte. Kisslings Schaufenster zerklirrte; sein Laden wurde kurz und klein gedroschen, er selbst zusammengeschlagen ? Terror in Führstadt. Die örtliche Polizei hat ergebnislos ermittelt.

Da hat man Bienzle geschickt. Er hat Kisslings Tod nicht verhindern können. Er weiß jetzt, dass es kein Mord war ? nicht im juristischen Sinne. Er könnte es beweisen ? Er könnte.

II.: <<Wo Rauch ist, ist auch Feuer!>> Sagt Bienzle. <<Und manchmal muss man ein bisschen blasen.>> Bienzle holte tief Luft. Er nahm ein neues Zigarillo aus der Schachtel; er ließ es zwischen seine Lippen wippen, als er ein Streichholz anriss. Die Flamme flackerte nur kurz auf. Sie war gerade erloschen, da peitschte ein Schuss durch die Gasse.

Erschienen bei folgenden Verlagen:
- Rowohlt, 1979, 121 Seiten, ISBN 3499424991
- im Sammelband: Deutscher Bücherbund, 1979, 446 Seiten
- Rowohlt, 1996, 122 Seiten, ISBN 9783499424991

Dieser Roman erschien erstmals 1979. Knapp 28 Jahre später wird er unter dem Titel "Bienzle und der falsche Mord" im Fischer Taschenbuchverlag neu aufgelegt.
Dieser Roman diente als Grundlage für das Drehbuch zum TATORT "Sein letzter Wille". In diesem TATORT ermittelt jedoch nicht Hubys Figur Bienzle, sondern Kommissar Schreitle - der TV-Vorgänger von Bienzle in den Stuttgarer TATORTen des Süddeutschen Rundfunks.
Der Artikel ist derzeit nicht mehr im Handel erhältlich. Möglicherweise kann er ber Antiquariate, Flohmärkte oder das Auktionshaus eBay bezogen werden!


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