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Heute ist der: 26.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Improvisations- und Mundart-TATORT¬ „Babbeldasch“

„Net viel schwätze und des was ma sagt, des muss dann uff de Punkt sei“

Peter Espeloer spielt den Kriminaltechniker Peter Becker im Ludwigshafener TATORT und ist bekannt für seinen Dialekt in der Rolle. Bei der Aufführung des neuesten TATORTs „Babbeldasch“ auf den 22. Filmschau-Festspielen des Filmbüros Baden-Württembergs haben wir zum neuen TATORT und der Funktion des Dialekts befragt.

Wie fanden Sie es, einen TATORT komplett im Dialekt zu sehen?

Ich bin ein totaler Dialektfan und ich hoffe - da alle relativ langsam sprechen - sich alles für die Zuschauer erschließt. Das meiste geht aber auch gar nicht über den Text. Der Dialekt macht einfach eine schöne Atmosphäre. Soviel Ludwigshafen gab es noch nie in einem TATORT. Er wurde auch komplett in Ludwigshafen gedreht, abgesehen vom Präsidium natürlich, was eine Studiokulisse ist.

Tatort Babbeldasch. Bild: SWR

Ist es nicht riskant, einen Dialekt-TATORT zu senden? Den werden die Zuschauer in Bayern oder im Norden eventuell nur schwer verstehen?

Wir haben den TATORT auch in Hamburg auf dem Filmfest uraufgeführt, wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob die Zuschauer es alle verstanden haben (lacht). Aber er kommt ganz gut an, wobei in den Premieren sitzen auch immer die Leute, die es wissen und sehen wollen. Ich hoffe, dass „Babbeldasch“ im Format Fernsehen gut rüberkommt und funktioniert. Ich bin sehr gespannt. Der Spielleiter Axel Ranisch hat darum gebeten, dass der Film keine Untertitel hat.

Hatten Sie ein bisschen Angst davor, dass die eigene Figur bei diesem Improvisations-TATORT untergeht? Normalerweise sind die Dialekt-Rollen ja den Nebenfiguren gewidmet, wie beispielsweise Ihrer Rolle des Peter Becker in Ludwigshafen?

Ich hatte große Angst und Respekt vor den Dreharbeiten, aber Axel Ranisch ist ein großer Umarmer. Es ist schwer, ihn nicht zu lieben (lacht). Ich habe mir zwei Dinge für diese Rolle vorgenommen: Sich erst bewegen, wenn es unbedingt nötig ist und erst was sagen, wenn es unbedingt nötig ist. Es ist schwierig, bei Improvisationssachen nicht gleich loszulabern. Ich wollte inhaltlich bleiben. Also eigentlich genauso wie es der Kurpfälzer hält: „Net viel schwätze und des was ma sagt, des muss dann uff de Punkt sei.“

Die Fragen stellte Kai Tobie



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