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 976. Folge 

Im gelobten Land

Sendelänge: 88:28

Drehbuch:
Christian Jeltsch
Regie:
Züli Aladag
Erstsendung:
21.2.2016
Produktions-
sender:
SWR
Arbeitstitel:
Patt
Erstsendung im ORF:
21.2.2016
Erstsendung in der ARD:
21.2.2016
Erstsendung im Schweizer Fernsehen:
29.5.2016
Drehzeit:
22 September 2015 bis 22 Oktober 2015
Drehort:
Stuttgart, Baden-Baden, Karlsruhe
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Brigitte Dithard
Quote bei Erstsendung:
9.07 Mio. / 24.30%



Inhalt:


I.Eine gut vorbereitete Aktion mit der Drogenfahndung soll an einem Autobahnparkplatz stattfinden. Doch statt Milan Kostic, den mutmaßlichen Mörder und Nachfolger eines Drogenkönigs, samt seiner Ware festzunehmen, bietet sich Lannert, Bootz und ihren Kollegen ein erschütternder Anblick: 23 Menschen haben auf der Flucht nach Deutschland den Tod gefunden. Überzeugt, dass Kostic an diesem Tod schuld ist, verfolgt Thorsten Lannert den mutmaßlichen Schleuser. Lela, die aus Afrika geflohen ist, soll gegen ihn aussagen. Doch Kostic verschleppt die verwundete Lela in ein Flüchtlingsheim. Thorsten Lannert gelingt zwar die Verfolgung, aber er läuft in eine Falle. Obwohl er selbst dabei verletzt wird, schafft er es, Kostic und dessen Schwester Mitra in ihrem Versteck im Heim festzuhalten. Aber die beiden haben Lela in ihrer Gewalt und setzen Lannert damit unter Druck. Während Sebastian Bootz das Heim durchsucht, um Thorsten Lannert und die Verdächtigen zu finden, setzt dieser in einer Pattsituation all seine Überzeugungskraft und Nervenstärke ein. Es muss ihm gelingen, Milan zum Aufgeben zu bewegen. Denn ein neuer Transport ist bereits unterwegs und weitere Flüchtlinge könnten grausam zu Tode kommen, wenn der Transporter nicht rechtzeitig gefunden wird ...

II.Es ist als Win-win-Einsatz von Mordkommission und Drogenfahndung gedacht: Ein verdächtiger Lkw wird beobachtet, weil man in ihm eine Drogenlieferung vermutet, die vom Mörder eines Drogenhändlers abgeholt werden wird. Doch der Verdächtige, Milan Kostic, kommt und kommt nicht. Als Thorsten Lannert und Sebastian Bootz gemeinsam mit den Kollegen den Lkw schließlich öffnen, bietet sich ihnen ein grausiges Bild. In der Verkleidung des Lastwagens wurden nicht etwa Drogen versteckt, sondern 23 Flüchtlinge. Keiner von ihnen hat die Fahrt überlebt, sie können nur noch als Leichen geborgen werden.

Die Kommissare und Staatsanwältin Álvarez sind erschüttert. Als sie erfahren, dass die Menschen erst während der Wartezeit auf dem Parkplatz starben, fühlen sie sich mitschuldig. Und sie sind frustriert: Sie finden lediglich Indizien, die auf den ermordeten Bashir weisen, es gibt weiterhin keine Handhabe gegen seinen mutmaßlichen Mörder Milan Kostic. Eine Situation, die Thorsten Lannert kaum erträgt. Obwohl Sebastian Bootz versucht, ihn zur Geduld zu bewegen, dringt er in Kostics Büro ein, um Beweise zu finden. Dabei beobachtet er ein Treffen zwischen Milan Kostic und Lela, die unruhig auf die Ankunft ihrer Familie aus Nigeria wartet, aber von Kostic nur vertröstet wird. Als Thorsten Lannert eingreift und Lela dazu bewegen will, als Zeugin mit ihm zu kommen, attackiert Kostic die Frau und flieht mit ihr. Thorsten Lannert verfolgt die beiden bis zu einem Asylbewerberheim. Getrieben von der Notwendigkeit, die verletzte Lela zu befreien, geht er in das vollbesetzte Haus und kann Kostic tatsächlich stellen. Doch der hat nicht nur Lela bei sich, auch seine Schwester Mitra ist in dem Versteck, das die beiden sich in dem Flüchtlingsheim eingerichtet haben. Mitra versucht Lannert zu überwältigen. Zwar gelingt es dem Kommissar, sich ihres Angriffs zu erwehren, doch jetzt ist er selbst auch verletzt – und erpressbar. Denn Milan Kostic hat keine Skrupel, Lela weitere Schmerzen zuzufügen und Lannert damit unter Druck zu setzen. Vergeblich versucht dieser, die Geschwister zum Aufgeben zu bewegen. Die beiden sind entschlossen, sich mit welchen Mitteln auch immer die Flucht zu erkämpfen.

Inzwischen ist auch Sebastian Bootz in dem Gebäude, weil mittels Handyortung Lannerts Aufenthaltsort festgestellt wurde. Mit einem Einsatzkommando durchkämmt er Zimmer für Zimmer. Ohne es zu wollen, lösen sie in so manchem Raum Angst und Schrecken aus. Die Anwesenheit von soviel Polizei stoppt den Plan der beiden Schleuser, das Haus einfach zu verlassen. Je näher das SEK ihrem Versteck kommt, desto mehr spitzt sich ihre Situation zu. Thorsten Lannert soll ihnen helfen, das abgesperrte Heim doch noch zu verlassen. Ihr Druckmittel ist ein gewichtiges: In wenigen Stunden wird ein weiterer Laster mit versteckten Flüchtlingen an einem Treffpunkt eintreffen. Milan und vor allem Mitra packen Thorsten Lannert bei seinem Schuldgefühl, indem sie ihn dafür verantwortlich machen, wenn auch diese Menschen, die doch nur auf der Suche nach einem besseren Leben sind, elend ersticken. Sie haben Lela auf ihrer Seite, die verzweifelt versucht daran zu glauben, dass ihr Mann und ihr Sohn nicht unter den Toten des Tages waren, sondern erst in dieser Nacht in Stuttgart eintreffen werden. Lannert will einen Beweis, dass es diesen Transport wirklich gibt und hofft, damit Zeit zu gewinnen. Ein zermürbendes Warten beginnt in dem Raum, während das SEK Flur für Flur immer näher kommt.


Besetzung:

Hauptkommissar Thorsten Lannert - Richy Müller
Hauptkommissar Sebastian Bootz - Felix Klare
Staatsanwältin Emilia Àlvarez - Carolina Vera
Gerichtsmediziner Daniel Vogt - Jürgen Hartmann
Milan Kostic - Sascha Alexander Gersak
Mitra "Kostic" - Edita Malovcic
Lela - Florence Kasumba
Jamal - Orhan Kilic
Marx - Richard van Weyden
Ulmer - Christian Koerner
Weitzel - Ernest Allen Hausmann
Omar - Husam Chadat
Polizist Weigert - Robert Arnold
Teufel - Babak Sayyar
Zeugin Jehovas - Colleen Dockery





Stab:

Besetzung/Casting - Birgit Geier
Kamera - Andreas Schäfauer
Kamera - Christoph Schmitz
Kostüme/Kostümbild - Stephanie Kühne
Musik/Filmkompositionen - Ennis Rotthoff
Producer - Nils Reinhardt
Schnitt - Sabine Grascha
Szenenbild - Peter Robert Schwab




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