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 878. Folge 

Letzte Tage

Sendelänge: 88:20

Drehbuch:
Stefan Dähnert
Regie:
Elmar Fischer
Erstsendung:
23.6.2013
Produktions-
sender:
SWR / SF
Arbeitstitel:
Totenschiff, Totensonntag
Produktionsfirma:
Maran Film
Drehort:
Konstanz, Baden-Baden, Meersburg, Romanshorn
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Ulrich Herrmann, Maya Fahrni
Quote bei Erstsendung:
9.02 Mio. / 27.30%



Inhalt:


I.Als die Autofähre aus dem schweizerischen Romanshorn in Konstanz anlegt, sitzt einer der Passagiere tot in seinem Wagen. Vieles spricht dafür, dass Jochen Heigle sich selbst umgebracht hat, schließlich hatte der leukämiekranke Mann nicht mehr lange zu leben. Doch Klara Blum hegt Zweifel. Anders ihr Thurgauer Kollege Matteo Lüthi, der die Leitung des Falles beansprucht und klar für einen Selbstmord votiert. Davon unbeirrt ermittelt Klara mit Kai Perlmann im Umfeld von Heigles Leukämie-Selbsthilfegruppe. Denn Heigle nahm an der Patientenstudie für ein neues Medikament teil, hatte aber offensichtlich Zweifel an dessen Wirksamkeit bekommen. Bei der Herstellerfirma Sanortis in der Schweiz scheint ausgerechnet Matteo Lüthi gut bekannt zu sein. Während Kai Perlmann von der engagierten und reizvollen Medizinstudentin Mia Einblick in die Arbeit der Selbsthilfegruppe bekommt, lässt Klara bei Sanortis und Matteo Lüthi nicht locker. Offensichtlich verfolgt Lüthi bei diesem Fall eigene Interessen ...

II.Mord oder Selbstmord - die Frage stellt sich Kommissarin Klara Blum, als auf der Bodenseefähre Romanshorn der tote Jochen Heigle gefunden wird, zu seinen Füßen eine Einwegspritze. Noch ehe sie die Ermittlungen aufnehmen kann, muss sie feststellen, dass ihr Schweizer Kollege Matteo Lüthi bereits an Bord der Fähre ist und - so muss Klara entsetzt feststellen - ihre Ermittlungskompetenz verneint. Doch dadurch lässt sich Klara Blum nicht aufhalten. Zwar muss sie sich fürs erste mit Lüthi einigen, ihre Ermittlungen führt sie aber dennoch weiter. Schnell wird klar, dass der Tote an Leukämie erkrankt war, er hatte keine drei Wochen mehr zu leben. Und: Jochen Heigle muss einen Beifahrer gehabt haben, der aber verschwunden ist.

Immer mehr Fragen tauchen auf: Was wollte der todkranke Mann auf der Fähre? Wieso überwarf er sich kurz vor seinem Tod mit dem behandelnden Arzt Professor Dorle und welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe um Steffen Rattke. Anzeichen deuten darauf hin, dass Jochen Heigle möglicherweise eine schweizerische Pharmaziefirma erpressen wollte und auf der Fähre eine Geldübergabe geplant war. Während Kai Perlmann sich im Laufe der Befragungen heftig in Mia verliebt, stellt die Kommissarin fest, dass Matteo Lüthi offenbar etwas zu verbergen hat und sie mit allen Mitteln von eigenen Ermittlungen abhalten will - sie greift zu unkonventionellen Methoden...

III.Als die Bodensee-Fähre aus dem schweizerischen Romanshorn in Konstanz anlegt, wird ein Passagier tot in seinem Wagen gefunden. Es handelt sich um den Konstanzer Jochen Heigle, der nach einer Injektion mit Acetylsalicylsäure verblutete. Die blutverdünnende Wirkung des Mittels wirkte tödlich, weil der Familienvater und arbeitsunfähige Bauklempner sich im Endstadium einer Leukämieerkrankung befand. Selbstmord ist die wahrscheinlichste These. Doch Klara Blum hat in Anbetracht der Indizienlage ihre Zweifel. Anders ihr Schweizer Kollege Matteo Lüthi, der ebenfalls auf der Fähre ermittelt. Angesichts von Schweizer Fähre, deutscher Leiche und eines Todes mitten auf dem See kommt es zwischen den beiden Ermittlern sofort zu vehementen Meinungsverschiedenheiten über die Ermittlungskompetenzen. Jeder der beiden will die Leitung übernehmen und den anderen loswerden. Nicht zuletzt, weil Matteo Lüthi den Fall so auffallend schnell als Selbstmord abschließen will, beharrt Klara Blum auf einer Untersuchung unter ihrer Leitung. Doch von den Staatsanwaltschaften werden die beiden zur Zusammenarbeit verdonnert.

Kai Perlmann übernimmt die Ermittlung bei Jochen Heigles Konstanzer LeukämieSelbsthilfegruppe. Seine Hauptquelle dort ist die engagierte Medizinstudentin Mia Hennig, die ihn mit ihrer Lebensintensität bezaubert. Von ihr erfährt er, dass Heigle an der Anwenderstudie für ein neues, lebensverlängerndes Medikament der Schweizer Firma Sanortis teilnahm. Allerdings hatte er wohl in der letzten Zeit Zweifel an der Wirksamkeit des Mittels bekommen und war damit in Opposition zu den meisten anderen Mitgliedern der Gruppe geraten. Steffen Rattke zum Beispiel, Vater eines leukämiekranken Jungen, für den er nach Stammzellenspendern sucht, gehört zu den Befürwortern. Wie er sich überhaupt an alles klammert, was Hoffnung für seinen Sohn bedeutet.

Die Patientenstudie und eine rätselhafte Kleinanzeige lenken Klara Blums Aufmerksamkeit auf die Herstellerfirma Sanortis. Dort scheint Matteo Lüthi verdächtig gut bekannt zu sein. Der Krisenmanager der Firma, Simon Blattmann, war einmal sein Vorgesetzter beim Schweizer Nachrichtendienst und behandelt Lüthi in aller Selbstverständlichkeit so, als arbeite auch er für das Pharmaunternehmen. Klara muss in Wort und Tat ziemlich deutlich werden, bis der Schweizer Kommissar einsieht, dass er die Verdachtsmomente gegen Sanortis nicht einfach wegdiskutieren kann. Zumal Heigle offensichtlich in Besitz einer CD mit den Daten der Anwenderstudie gekommen war - und die waren wohl nicht so positiv, wie es Sanortis gerne hätte. Sanortis-Geschäftsführer Andermatt möchte das Bekanntwerden dieser Ergebnisse gerne verhindert. Aber auch die Mitglieder der Leukämie-Gruppe haben kein Interesse daran, die Wirkung des Medikaments in Zweifel zu ziehen, für sie überwiegt der Nutzen des Mittels die Gefahr von Nebenwirkungen. Klara Blum verfolgt die Spur der CD zurück nach Konstanz. Und erschreckt damit Kai Perlmann, denn ihr Verdacht fällt auf Mia Hennig, der Kai doch gerade erst näher gekommen war ...


Besetzung:

Hauptkommissarin Klara Blum - Eva Mattes
Kriminalhauptkommissar Kai Perlmann - Sebastian Bezzel
Sekretärin Annika "Beckchen" Beck - Justine Hauer
Matteo Lüthi - Roland Koch
Mia Hennig - Natalia Rudziewicz
Steffen Rattke - Oliver Wnuk
Dani Heigle - Teresa Harder
Tobi Hennig - Tim Egloff





Stab:

2nd Unit Kamera - Peter Sebera
Assistent der Set-AL - Alex Schmidt
Assistent der Set-AL - Nicolai Hofer
Aufnahmeleitung - Lukas Piccolin
Außenrequisite - Holger Geiß
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Alexander Warth
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Dominic Moser
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Martin Kraus
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Sven Willwersch
Besetzung/Casting - Birgit Geier
Continuity - Dagmar Zeisberg
Erster Aufnahmeleiter - Steffen Schmölzer
Garderobe - Thomas Follner
Garderobe - Elke Maier
Garderobe - Astrid Hildebrand
Herstellungsleitung - Michael Reusch
Innenrequisite - Sarah Schindler
Kamera - Stefan Sommer
Kameraassistenz - Martin Furch
Kamerabühne - Stefan Hübscher
Kamerabühne - Michael Reich
Kostüme/Kostümbild - Charlotte Graf
Maske/Maskenbildner - Melanie Krieg
Maske/Maskenbildner - Britta Jost
Mischung - Wolfgang Ort
Motivaufnahmeleitung - Steffen Schmölzer
Musik/Filmkompositionen - Matthias Beine
Oberbeleuchter - Volker Manz
Produktionsleitung - Hartwig König
Produktionsleitung - Juliane Ersig
Produzent - Uwe Franke
Produzent - Sabine Tettenborn
Regieassistenz - Jörg Slotty
Requisite - Nina Horlacher
Schnitt - Martina Butz-Kofer
Set-Aufnahmeleitung - Volker Stappenbeck
Sounddesign - Julia Fonseca
Szenenbild - Klaus-Peter Platten
Ton/Filmtonassistenz - Tom Doepgen
Ton/Filmtonmeister - Peter Tielker




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