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Die Drehorte von "Melinda"

Schöne Landschaften entlang der Saar, alte Industrieanlagen wie auch Ausflüge nach Frankreich sind nur einige der Aspekte, die die Drehorte der SR-TATORTe auszeichnen. Timo Bredehöft war im Saarland unterwegs, um die Drehorte der SR-Folgen zu dokumentieren. Diesmal steht der erste Fall von Stellbrink und Marx, "Melinda", im Fokus, der unter anderem in Heusweiler, Sulzbach und Dudweiler entstanden ist. Das Drehort-Special wird in den kommenden Wochen fortgesetzt mit Drehortinfos zu allen bisherigen 33 SR-TATORTen.

Der Einstiegsfall des neuen Teams Stellbrink und Marx, Melinda, wurde vom 05.07. - 31.08.2012 gemeinsam mit dem 2. Fall Eine Handvoll Paradies gedreht. Im Folgenden werden die Drehorte des Films in der Reihenfolge ihres Erscheinens im Film vorgestellt.

Stellbrinks erste Szene - ein Telefonat mit seiner Mutter - findet in seiner extravaganten Wohnung statt. Diese befindet sich in einer ausrangierten Wetterstation hoch über den Dächern von Saarbrücken auf dem Dach der Berufsschule Am Mügelsberg in Saarbrücken - die gleiche Schule, die als Drehort für Hilflos diente.

Das Vergleichsfoto ist von der gegenüberliegenden Seite aufgenommen. Bild: T. Bredehöft

Kurz darauf sind Lisa Marx und Horst Jordan im Präsidium zu sehen, wo sie sich auf die Ankunft des neuen Kollegen vorbereiten. Das Präsidium befindet sich in einem Gebäude, welches früher der Ausstellungsraum einer Keramikfabrik war. Der Drehort befindet sich zwischen Liebergallshaus und Korziliusweg in Sulzbach.

Da das Gebäude auf Privatgelände liegt, kann hier nur ein Vergleichsfoto der Rückseite angeboten werden. Bild: T. Bredehöft

Kurz darauf der erste Hauptdrehort: Der Baumarkt, in dem Stellbrink auf Melinda trifft. Hierbei handelt es sich um den Hela-Baumarkt, Am Bahnhof 13 in Heusweiler. Der Schriftzug "Hela" ist im Film nahzu überall abgedeckt, die typische Farbgebung macht die Identifizierung jedoch leicht.

Baumarkt von vorne. Bild: T. Bredehöft
Das Hotel, in der Melinda untergebracht war, ist in Wirklichkeit eine Apotheke. Bild: T. Bredehöft

Die Innenaufnahmen im Hotel, wo Stellbrink Melinda abzuliefern versucht und anschließend von den Arabern verfolgt wird, fanden im City Hotel in der Richard-Wagner-Straße 67 in Saarbrücken statt.

Auch das fiktive Hotel im Film heißt "City Hotel". Bild: T. Bredehöft

Die Verfolgungsjagd wird rund um den Hela-Baumarkt in Heusweiler fortgesetzt.

Vorbei an Willi's Imbiss... Bild: T. Bredehöft
...über die Gleise der Saarbahn. Bild: T. Bredehöft

Im Film gelangen Stellbrink und Melinda von den Saarbahn-Gleisen in den Wald und dort nach einer Weile zum Miniaturenpark "Gulliver-Welt". Tatsächlich liegen die beiden Orte rund 16 km voneinander entfernt.

Die Gulliver-Welt befindet sich im Deutsch-Französischen Garten im Deutschmühlental in Saarbrücken. Mehr als 35 Jahre lang waren dort 62 Miniaturen weltbekannter Bauwerke zu sehen. Zusätzlich befand sich ein kleiner Freizeitpark auf dem Gelände. Im Oktober 2012 wurde die Gulliver-Welt geschlossen und die Miniaturen verkauft. Da das Gelände nicht mehr öffentlich zugänglich ist, wurden die Vergleichsfotos von einem Waldweg oberhalb des Geländes gemacht.

Die Gleise der Miniaturbahn unterhalb der Tanne sind noch zu erkennen. Bild: T. Bredehöft
Das Fundament der Freiheitsstatue ist ebenfalls noch vorhanden. Bild: T. Bredehöft
Auch im Film zu sehen: Das Häuschen am Übergang zum Freizeitpark. Bild: T. Bredehöft
Fiktiver Wegweiser.

Der Wegweiser, der zur Gulliver-Welt weist und von Lisa Marx bei der Suche nach Stellbrink betrachtet wird, ist nur für den Film angefertigt worden. Eine "Mariengrotte", die dort ebenfalls ausgewiesen wird, gibt es in der Umgebung von Saarbrücken nicht.

Das Krankenhaus, in dem Melinda und ihre angebliche Mutter untergebracht werden, ist das Winterberg-Klinikum in Saarbrücken. Diese Klinik wird sehr häufig für Drehs des SR-TATORTs genutzt: In Verschleppt waren dort die verschleppten Mädchen nach ihrer Befreiung untergebracht und für den kommenden TATORT Adams Alptraum wurden ebenfalls mehrere Szenen dort gedreht.

Das Winterberg-Klinikum in Saarbrücken. Bild: T. Bredehöft

Das Schießtraining von Lisa Marx findet direkt gegenüber des Präsidiums in einer großen Halle statt. Dieselbe grüne Halle ist auch im Finale von Eine Handvoll Paradies wieder zu sehen.

Da die Hallen wie der Präsidiumsdrehort auf Privatgelände liegen, hier nur ein Foto der Rückseite. Bild: T. Bredehöft

Später im Film folgt Stellbrink auf seiner Vespa den Diplomaten, die Melinda aus dem Präsidium abgeholt haben. Dies führt ihn zunächst über die Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken.

Eine der wenigen Außenaufnahmen von Saarbrücken: Wilhelm-Heinrich-Brücke. Bild: T. Bredehöft

Einen Schnitt später befinden sich die Protagonisten im 30 km entfernten Dillingen. Dort warten das Diplomatenauto sowie Margot Müller an einer Ampel, die sich in der Pachtener Straße befindet.

Frau Müller in der Pachtener Straße... Bild: T. Bredehöft
...wartet neben dem Diplomatenauto... Bild: T. Bredehöft
...an der Ampel in der Nähe des Odilienplatzes. Bild: T. Bredehöft

Im Anschluss fahren Stellbrink und Melinda mit Margot Müller zu deren Haus. Dieser Weg führt sie im Film durch die Feldstraße in Sulzbach. Diese Straße grenzt direkt an den Drehort des Polizei-Präsidiums und bot sich deshalb für den Dreh an.

In der Feldstraße in Sulzbach/Saar. Bild: T. Bredehöft

Die Villa der Müllers selbst befindet sich in Dudweiler in der Saarbrücker Straße. Das Gebäude ist als "Villa Micka" bekannt und wurde von 1906 bis 1912 erbaut.

Zurzeit finden Bauarbeiten in der Saarbrücker Straße statt. Bild: T. Bredehöft
Die Garage, in der Stellbrink später eine Kollegin ankettet. Bild: T. Bredehöft

Das "Trauma-Therapiezentrum", das als Lager für die Kinder dient, befindet sich in Wirklichkeit in der Ernst-Heckel-Straße in St. Ingbert/Rohrbach. Das Gebäude gehört zur dort ansässigen ThyssenKrupp Fördertechnik.

Das Trauma-Therapiezentrum im Industriegebiet Rohrbach. Bild: T. Bredehöft

Das Finale, bei dem Stellbrink und Marx Melinda kurz vor der Grenze retten wollen, wurde tatsächlich direkt an der deutsch-französischen Grenze gedreht. Die Szenen entstanden westlich von Niedaltdorf auf der L171. Die Straße verläuft in diesem Bereich genau auf der Grenze zu Frankreich. Bei dem fiktiven Imbiss "Meyers Grenz-Wurst" handelt es sich um eine ehemalige Grenzstation.

Der "Imbiss" ist auf der untenstehenden Karte im Zentrum zu sehen.
Die Häuser im Hintergrund sind im rechten Bereich der Karte zu sehen.
Timo Bredehöft


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