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 DATEN ZUR TATORT-FOLGE
 813. Folge 

Das erste Opfer

Sendelänge: 87:31

Drehbuch:
Stephan Brüggenthies, Leo P. Ard, Birgit Grosz
Regie:
Nicolai Rohde
Erstsendung:
9.10.2011
Produktions-
sender:
SWR
Produktionsfirma:
Maran Film
Drehort:
Stuttgart, Baden-Baden, Karlsruhe, Freiberg/Neckar
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Brigitte Dithard, Manfred Hattendorf
Quote bei Erstsendung:
9.66 Mio. / 26.80%



Inhalt:


I.Der Tatort, zu dem die Stuttgarter Kommissare in ihrem neuesten Fall gerufen werden, ist ein Bürocontainer auf einer Baustelle. Das Opfer: Der Bauunternehmer Detlef Börner. Erste Untersuchungen ergeben: Der Täter muss sein Opfer mit Klebeband gefesselt und dann ein Medikament gespritzt haben, welches die Blutgerinnung verhinderte - ein perfider Mord. Die Anrufliste von Börners Handy führt die Kommissare zu Michael Joswig, doch der kann ihnen nicht weiterhelfen. Er kannte zwar den Toten, aber ihr letztes Treffen ist Jahre her. Noch während die Ermittlungen laufen, gibt es einen neuen Todesfall: die Restaurantbesitzerin Sigrun Karrenbrock wird ermordet aufgefunden. Lannert und Bootz ermitteln getrennt - doch langsam scheint sich ein Muster abzuzeichnen...

II.Der Fall beginnt mit einem Mordinstrument, mit dem es die Stuttgarter Kommissare Lannert und Bootz noch nie zu tun: Bauunternehmer Börner wurde nachts mit seinem Radlader im Baucontainer getötet. Lannert und Bootz sichten noch die Indizien, als in Marbach ein zweiter Mord geschieht. Restaurantbetreiberin Sigrun Karrenbrock wird mithilfe eines gestohlenen Geländewagens getötet. Ein Foto bringt die Kommissare darauf, dass die beiden Fälle zusammengehören. Tatsächlich stellt sich heraus, dass Börner und Karrenbrock früher ein Paar waren. Der einzige, der ihnen etwas zu dieser Zeit sagen könnte, scheint Michael Joswig zu sein, ein Studienkollege Börners, dem der letzte Anruf des Bauunternehmers galt. Doch Joswig sagt gar nichts aus. Aber er wird zusehends nervöser. Je tiefer die Einblicke Lannerts und Bootz' in das Leben der Mordopfer werden, desto überzeugter sind die beiden, dass der Mörder seine Opfer bestrafen wollte und der Grund dafür in der Vergangenheit zu finden ist. Fragt sich, ob noch weitere Menschen auf der Liste des Mörders stehen ...

III.Ein Bauunternehmer und eine Restaurantbesitzerin werden kurz hintereinander umgebracht. Beide verbluteten langsam, an beiden Tatorten finden Thorsten Lannert und Sebastian Bootz ältere Fotos einer jungen Frau. Aus der Mordmethode und dem Foto schließen die Kommissare, dass die beiden Fälle zusammengehören. Lannert und Bootz suchen nach der Identität der Frau auf dem Foto. In Anwalt Michael Joswig, den der Bauunternehmer noch kurz vor seinem Tod angerufen hatte, finden sie einen alten Freund der beiden Ermordeten. Doch Joswig kann oder will ihnen nicht weiterhelfen. Womöglich erweist sich das als Fehler, denn den Kommissaren ist klar, dass der Mörder seine Opfer für etwas bestrafen wollte, das in der Vergangenheit der Opfer begründet ist. Falls Michael Joswig darin verwickelt war, hat der Rachefeldzug womöglich noch ein weiteres Opfer im Visier ...

IIII.Ein Radlader ist das Mordinstrument, mit dem Bauunternehmer Detlef Börner getötet wurde. Er verblutete, rekonstruieren die Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz, nachdem die riesige Maschine direkt auf seinen Schreibtisch im Baucontainer gefahren wurde. Ein letzter Anruf kurz vor seinem Tod ging an einen gewissen Michael Joswig. Der gibt bei der Befragung zu Protokoll, dass er Detlef Börner aus Studientagen kannte, ihn aber schon jahrelang nicht mehr getroffen und schon gar nicht mit ihm telefoniert hatte. Auch die Ehefrau des Toten, Karin Börner, hat den Kommissaren keine Hinweise zu bieten. Sie trauert auf erstaunlich kühle Weise. Aber sie hat ein überzeugendes Alibi.

Die kriminaltechnischen und gerichtsmedizinischen Untersuchungen sind noch in vollem Gange, als ein zweiter Mord gemeldet wird. Sigrun Karrenbrock, Restaurantbesitzerin aus Marbach bei Stuttgart, wurde auf einem Feldweg gefesselt und vorsätzlich überrollt, der Wagen danach im Neckar versenkt. Am Tatort war ein Foto an einen Baum gepinnt, das Sebastian Bootz wiedererkennt. Denn auch in Börners Baucontainer war ein Bild dieser jungen Frau zu finden. Daraus schließen die Kommissare, die beiden Fälle gehören zusammen. Tatsächlich waren Sigrun Karrenbrock und Detlev Börner 15 Jahre zuvor ein Paar. Aus dieser Zeit könnte auch das Foto stammen. Gerichtsmediziner Vogt kann den Zusammenhang untermauern: Beide Opfer wurden mit Klebeband gefesselt, beide sind verblutet und beiden wurde vor ihrem Tod ein Mittel verabreicht, das die Blutgerinnung unterband.

Ein langsamer Tod und ein Foto, das wie ein Mahnmal im Blickfeld der Sterbenden befestigt ist - Thorsten Lannert und Sebastian Bootz ist nur allzu bewusst, dass es sich bei den Taten wahrscheinlich um einen Racheakt handelt. Was auch bedeutet, dass sie mit einem weiteren Mord rechnen müssen. Doch niemand aus der Umgebung der Toten gibt zu, die junge Frau auf dem Foto zu kennen, auch Michael Joswig nicht, der allerdings nur mühsam seine Beunruhigung unterdrückt. Nika Banovic wird damit beauftragt, die Datenbanken nach der unbekannten jungen Frau zu durchsuchen. Sie hat Glück, dass gerade ein Computerspezialist im Haus ist, den sie mit einem kleinen Flirt dazu bringt, ihr zu helfen. Rico setzt zwar eine leistungsfähige Gesichtserkennungssoftware ein, doch sie finden keine Spur der Unbekannten. Gefunden wird hingegen der Halter des aus dem Neckar geborgenen Wagens, Anwalt Heiner Horsch. Doch der hat natürlich überhaupt keine Ahnung, wie sein Auto in den Fluss kam und wer damit einen Mord verübt haben könnte. Zwar kannte er Bauunternehmer Börner, aber nur ganz flüchtig ...

Doch als Lannert und Bootz den Anwalt unter die Lupe nehmen, stellen sie zum einen fest, dass er früher Staatsanwalt war, und zum zweiten, dass sein Eigenheim von Börner gebaut wurde - zu einem überaus günstigen Preis. Emilia Álvarez ist überzeugt, dass der ehemalige Kollege in den Fall verwickelt ist, kann es ihm aber nicht beweisen. Genausowenig wie die Verstrickung von Michael Joswig, der hartnäckig leugnet, etwas mit den Toten zu tun zu haben, gleichzeitig aber zusehends nervöser wird und damit auch seine Frau Nadine und die gemeinsame Tochter Hanna in Mitleidenschaft zieht. Der Durchbruch erfolgt erst, als Lannert und Bootz auf eine Unfallakte aus der Zeit von Heiner Horsch stoßen, in der die Namen Börner, Karrenbrock und Joswig auftauchen und in der sie einen Namen zu dem Foto der jungen Frau finden. Nun können sie Michael Joswig mit ihrem Wissen konfrontieren und herausfinden, ob er potentielles Opfer oder selbst ein Täter ist ...


Besetzung:

Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert - Richy Müller
Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz - Felix Klare
Emilia Álvarez [Staatsanwältin] - Carolina Vera
Kriminaltechnikerin Nika Banovic - Miranda Leonhardt
Rechtsmediziner Daniel Voigt - Jürgen Hartmann
Michael Joswig - Hans-Werner Meyer
Nadine Joswig - Julika Jenkins
Karin Börner - Alexandra von Schwerin
Heiner Horsch - Peter Kremer
Heike Rosendorf - Irene Rindje
Ulrich Rosendorf - Hannes Hellmann
Rico - Johannes Allmayer
Hanna Joswig - Nina Gummich





Stab:

Assistent der Set-AL - Larissa Lösch
Außenrequisite - Andreas Fassonge
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Sven Willwersch
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Martin Kraus
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Philipp Hertweck
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Christopher Lorenz
Besetzung/Casting - Clemens Erbach
Besetzung/Casting - Antje Wetenkamp
Continuity - Felix Triebel
Erster Aufnahmeleiter - Sabine Reiboldt
Innenrequisite - Christian Bößler
Kamera - Ralf Nowak (ersten 3 Drehtage)
Kamera - Jürgen Carle (ab 4. Drehtag)
Kameraassistenz - Martin Furch
Kamerabühne - Stefan Hübscher
Kostüme/Kostümbild - Stephanie Kühne
Location Scout - Pamela Schmidt
Musik/Filmkompositionen - Johannes Kobilke
Producer - Nils Reinhardt
Produktionsassistenz - Prisca Feuerer
Produktionsleitung - Michael Bentkowski
Produzent - Sabine Tettenborn
Regieassistenz - Sabine Vollmer
Schnitt - Martina Butz-Kofer
Set-Aufnahmeleitung - Daniel Geier
Standfotografie - Stephanie Schweigert
Steadicam - Patrick D. Kaethner
Szenenbild - Anette Reuther
Ton/Filmtonassistenz - Johannes Winkler
Ton/Filmtonmeister - Lutz Pape




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