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Adolf-Grimme-Preis

Auszeichnung für BR-TATORT "Nie wieder frei sein? 

Ein wahrer Preisregen für den BR-TATORT "Nie wieder frei sein": Er wurde nun mit dem Adolf-Grimme-Preis 2011 ausgezeichnet. Der TATORT, der seit seiner Erstsendung auch die offizielle Rangliste aller TATORT-Fans anführt, gewann am letzten Wochenende bereits das 7. Deutsche Fernsehkrimifestival in Wiesbaden.

Der TATORT "Nie wieder frei sein" wurde mit dem Adolf Grimme-Preis ausgezeichnet Bild: BR/ Hagen Keller

Der TATORT "Nie wieder frei sein? wurde als packender und bewegender Film im Spannungsfeld von Selbstjustiz, individueller Schuld und gesellschaftlicher Konvention ausgezeichnet, wie das Adolf-Grimme-Institut mitteilte. Der Preis wurde hier u.a. der jungen Schauspielerin Lisa Wagner zuerkannt.

Die Begründung der Jury

Die Jury des Adolf-Grimme-Preises 2011 begründete die Auszeichnung wie folgt: "Mit unerbittlicher Konsequenz spielt die Autorin Dinah Marte Golch Sein und Schein, Recht und Gerechtigkeit, berufliche Pflicht und individuelle Moral, Exekutive und Judikative gegeneinander aus, ohne eine Antwort auf die Frage nach dem richtigen Handeln zu geben. ?Ich bin unschuldig?, beharrt der Täter Markus Rapp nach dem gewonnenen Prozess, der wegen illegal erbrachter Beweise, missglückter Identifizierungen und einer fehlenden Zeugin scheiterte. ?Sie sind freigesprochen?, korrigiert ihn seine Verteidigerin, die ahnt, dass ihr Talent gerade dem Falschen zu Diensten war.

Regisseur Christian Zübert, wie Golch noch keine 40 Jahre alt, hat einen wahrhaften Schocker als oftmals melancholische Sozialstudie in Szene gesetzt. Zu nennen sind natürlich Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, deren Verhältnis ebenfalls unter diesem Fall zu leiden hat; vor allem aber überzeugt eine brillante Lisa Wagner in der Rolle der undurchsichtigen Verteidigerin Regina Zimmer: Ihr trockenes ?Ja?, als der Richter wissen will, ob sie noch Fragen an die Zeugin habe, lässt noch ein jedes Mal den Gerichtssaal gefrieren ob der Unerträglichkeit, dass ihr da gerade der Freispruch eines offensichtlich Schuldigen gelingt. Ihr hilfloses ?Sie hätten doch das Gleiche getan??, nachdem sie als Mörderin ihres Mandanten enttarnt wurde, lassen die Kommissare nicht zufällig unbeantwortet.

Szenenbilder aus "Nie wieder frei sein"

Szene aus Nie wieder frei sein, Bild: BR/ Hagen Keller
Szene aus Nie wieder frei sein, Bild: BR/ Hagen Keller
Szene aus Nie wieder frei sein, Bild: BR/ Hagen Keller

Der TATORT "Nie wieder frei sein" führt seit seiner Erstsendung am 19. Dezember 2010 auch die offizielle Rangliste der TATORT-Fans unter www.tatort-rangliste.de an. Die Fans bewerten und kommentieren dort jeden der bisher über 800 ausgestrahlten TATORTe.

Nominiert für den diesjährigen Adolf-Grimme-Preis war auch der HR-TATORT "Wie einst Lilly", den die ARD zum 40.Geburtstag des Krimi-Klassikers Ende November 2010 sendete und Ulrich Tukur erstmals als LKA-Ermittler Murot bei seinen Ermittlungen in Nordhessen zeigte. Ebenso wurde der Schauspieler Martin Brambach für seine stetige schauspielerische Leistung in unterstützenden Rollen wie im TATORT "Wie einst Lilly" oder "Schön ist anders" für einen Spezial-Preis nominiert.

Adolf-Grimme-Preis/fw

 

 



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