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 776. Folge 

Der Schrei

Sendelänge: 88:49

Drehbuch:
Harald Göckeritz
Regie:
Gregor Schnitzler
Erstsendung:
17.10.2010
Produktions-
sender:
SWR
Arbeitstitel:
Schlaflos
Produktionsfirma:
Maran Film
Drehort:
Ludwigshafen, Baden-Baden, Karlsruhe, Erlebnispark Tripsdrill
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Melanie Wolber
Quote bei Erstsendung:
8.48 Mio. / 22.90%



Inhalt:


I.Was als fröhlicher Familienausflug in einen Vergnügungspark beginnt, endet für Ruth und Peter Fichtner in einer Katastrophe. Ihre kleine Tochter Sandra verschwindet aus dem Familien-Appartement und wird wenige Stunden später tot am Ufer eines kleinen Wildbachs gefunden. Bei ihren Ermittlungen bemerken Lena Odenthal und Mario Kopper schon bald, dass zwischen den Eltern des toten Kindes Spannungen bestehen. Das Undenkbare scheint möglich: Hat die Mutter aus Eifersucht ihre kleine Tochter erstickt? Und es gibt weitere Spuren. Der wegen sexuellen Missbrauchs einer Elfjährigen verurteilte Tom Heye liefert ein falsches Alibi und auch Werner Rahn kann nicht erklären, warum er am Tag vor seiner Hochzeit allein im Vergnügungspark unterwegs war...

II.Ein trauriger Anlass ruft Lena Odenthal und Mario Kopper in einen Freizeitpark: Ein siebenjähriges Mädchen, von ihren Eltern am Vorabend als vermisst gemeldet, wird tot geborgen. Die Eltern, Ruth und Peter Fichter, sind am Boden zerstört. Die Untersuchungen ergeben, dass das Mädchen erstickt wurde. In Verdacht gerät der Hotelgast Tom Heye, weil er bereits eine Strafe wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen abgesessen hat. Heye wird panisch und sein eilig vorgebrachtes Alibi erweist sich als falsch. Allerdings könnte sein Verhalten auch auf Angst zurückzuführen sein. Aber auch das Verhalten der Eltern des Kindes gibt den Kommissaren zu denken. Ruth Fichter ist ganz offensichtlich am Rand eines Zusammenbruchs, zwischen ihr und ihrem Mann sind Spannungen spürbar. Als sich bei der Rekonstruktion der Ereignisse Lücken in der Aussage der Mutter ergeben, beginnt Lena, fast gegen ihren Willen, darüber nachzudenken, ob Ruth Fichter ihre Tochter getötet haben könnte ...

III.Die Fichters gönnen sich einen Ausflug in den Vergnügungspark. Doch der glückliche Tag endet in Panik. Nach dem Abendessen stellen die Eltern entsetzt fest, dass ihre Tochter verschwunden ist. Vollends zum Alptraum wird der Ausflug für Ruth und Peter Fichter, als die siebenjährige Sandra am nächsten Morgen tot gefunden wird. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass das Kind nach zehn Uhr am Vorabend erstickt wurde. Sandra, die von den Eltern für die Zeit ihres Abendessens allein im Hotelzimmer zurückgelassen wurde, war entweder selbst hinausgelaufen oder sie kannte ihren Mörder, denn es sind keine Einbruchsspuren zu finden. Als Lena Odenthal und Mario Kopper überprüfen, wer im Hotel des Vergnügungsparks übernachtete, fällt ihnen als erstes Tom Heye auf, denn der saß bereits wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens im Gefängnis. Außerdem wirkt ein Mann allein in einem Vergnügungspark ohnehin verdächtig. Er habe eine Vorliebe für Achterbahnen, antwortet Tom Heye darauf, und sei am Abend in der Disco gewesen. Lena und Kopper jedoch bleiben misstrauisch.

Allerdings gibt es auch ein gewisses Misstrauen gegen Ruth Fichter, denn sie hat sich am Mordabend seltsam verhalten und kann dazu auch später keine Angaben machen. Bei ihrer Suche nach Sandra will sie keinen gesehen haben und bat auch niemanden um Hilfe. Ruth und ihr Mann Peter hatten vor dem Essen gestritten, weil Peter im Gegensatz zu Ruth die Tochter nicht allein lassen wollte. Während Ruth fast nicht ansprechbar ist und nur mit Mühe auf Fragen antwortet, wirkt Peter angespannt, um seine Frau bemüht, aber auch, als ob er Sandras Tod zu negieren versuche.

Noch ein weiterer Gast war im Park am Tatabend unterwegs, ein Anwalt namens Werner Rahn. Angeblich auf der Suche nach einer Hochzeitsüberraschung für seine Braut. Kopper glaubt ihm nicht. Und obwohl Lena ihn darauf hinweist, dass sich weder eine Begegnung mit Sandra noch ein Motiv nachweisen lassen, bleibt Rahn in Koppers Augen verdächtig. Auch Tom Heye beharrt auf seiner Unschuld - obwohl sein Alibi geplatzt ist und die Kommissare auf seinem Computer Fotos eines Mädchens finden, die er noch dazu eilig zu löschen versucht hat. Tom hat panische Angst, dass seine Lebensgefährtin, die selbst eine Tochter hat, von seinem Vorleben erfahren könne.

Ruth Fichter scheint Lena keine Frau zu sein, der es zuzutrauen ist, ihr Kind umzubringen. Aber sie kann es auch nicht ausschließen und der apathische Zustand, in dem Ruth sich befindet, könnte mit dieser Schuld zusammenhängen. Als Ruth plötzlich verschwindet, fürchtet Lena, dass sie sich umbringen wird. Sie findet die junge Frau rechtzeitig hoch oben auf der Achterbahn und zum ersten Mal gesteht Ruth, dass sie manchmal eifersüchtig auf die enge Beziehung zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter war. Doch obwohl Lena den Eindruck hat, dass Ruth ihr noch mehr anvertrauen will - den Mord gesteht die junge Frau nicht. Kann Lena, ohnehin mitgenommen, weil sie die Freundin von Tom Heye über den Verdacht gegen ihn und über seine Vorgeschichte informiert hat, den Gedanken zulassen, dass Ruth aus Eifersucht ihre Tochter getötet hat?


Besetzung:

Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal - Ulrike Folkerts
Kriminalhauptkommissar Mario Kopper - Andreas Hoppe
Sekretärin Edith Keller - Annalena Schmidt
Kriminaltechniker Peter Becker - Peter Espeloer
Ruth Fichtner - Annika Kuhl
Peter Fichtner - Roeland Wiesnekker
Tom Heye - Fabian Busch
Rechtsanwalt Werner Rahn - Jan Messutat





Stab:

Aufnahmeleitung - Rainer Sorg
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Volker Manz
Besetzung/Casting - Birgit Geier
Continuity - Felix Triebel
Erster Aufnahmeleiter - Maike Bodanowski
Herstellungsleitung - Michael Reusch
Kamera - Cornelia Wiederhold
Kameraassistenz - Michael Merkel
Kamerabühne - Johannes Krieg
Kostüme/Kostümbild - Ivana Milos
Location Scout - Pamela Schmidt
Maske/Maskenbildner - Paula Kern
Maske/Maskenbildner - Kurt Zahel
Mischung - Marc Schmieder
Musik/Filmkompositionen - Mathias Neuhauser
Musik/Filmkompositionen - Michael Meinl
Musik/Filmkompositionen - Manu Kurz
Produktionsleitung - Michael Bentkowski
Produktionsleitung - Prisca Feuerer
Produzent - Sebastian Hünerfeld
Produzent - Sabine Tettenborn
Regieassistenz - Sibylle Illner
Requisite - Andreas Fassongé
Requisite - Christian Bößler
Requisite - Silke ten Hove
Schnitt - Saskia Metten
Set-Aufnahmeleitung - Volker Stappenbeck
Sounddesign - Julia Fonseca
Standfotografie - Jaqueline Krause-Burberg
Szenenbild - Annette Lofy
Ton/Filmtonmeister - Peter Tielker




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