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 DATEN ZUR TATORT-FOLGE
 720. Folge 

Kassensturz

Sendelänge: 87:52

Drehbuch:
Stephan Falk
Regie:
Lars Montag
Erstsendung:
1.2.2009
Produktions-
sender:
SWR
Arbeitstitel:
Nullkasse
Produktionsfirma:
Maran Film
Drehzeit:
1 April 2008 bis 5 Mai 2008
Drehort:
Ludwigshafen, Umgebung von Ludwigshafen, Karlsruhe, Baden-Baden
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Melanie Wolber, Manfred Hattendorf
Quote bei Erstsendung:
8.78 Mio. / 23.80%



Inhalt:


I.Boris Blaschkes Leiche liegt auf dem Müll. Inmitten von Resten und Verpackungen, die aus den Läden stammen könnten, für die er gearbeitet hat. Denn Blaschke war Gebietsleiter bei der Discounter-Kette Billy und dort zuständig für drei Ludwigshafener Filialen. Als Lena Odenthal und Kopper seine Wohnung inspizieren, erkennen sie, dass für Blaschke neben der Arbeit praktisch nichts anderes existierte. Ihre Ermittlungen konzentrieren sich deshalb auf den Discounter.

Schon bald wird den Kommissaren klar, dass bei Billy dem verstorbenen Gebietsleiter niemand eine Träne nachweint. Nicht Verkäuferinnen wie Gisela Dullenkopf, die zwei Jobs hat und außerdem versucht, bei Billy eine Mitarbeitervertretung durchzusetzen. Oder Beate Schütz, die mühsam versucht, neben der Arbeit für Billy noch ein wenig Zeit und einen Funken Energie für ihren Freund Tom und den gemeinsamen Sohn aufzubringen. Nicht Filialleiterin Hannelore Freytag, die nach üblicher Discounter-Praxis gezwungen ist, ihre Mitarbeiterinnen zu sogenannter freiwilliger Mehrarbeit zu überreden, um die Zielvorgaben für ihre Filiale zu halten, und die sich dabei zuallererst selbst ausbeutet. Aber auch nicht die Vorgesetzte Gesine Fuchs, in deren Augen Blaschke nicht durchsetzungsfähig genug war und gekündigt werden sollte. Und schon gar nicht Gebietsleiter Günter Novak aus dem benachbarten Mannheim, der die Ludwigshafener Filialen von Blaschke übernimmt, und dort umgehend den Druck auf die Beschäftigen erhöht.

Doch keiner von ihnen macht eine Aussage, die Lena Odenthal weiterbringt. Allerdings findet sie ein Dossier, das Blaschke über seinen Konkurrenten Novak angelegt hatte. Und von dem Detektiv, den er beschäftigte, erfahren die Kommissare, dass Blaschke die Verkäuferinnen auch privat beobachten ließ. So hatte er sie am Tatabend bei einem heimlichen Treffen fotografieren lassen, bei dem die Durchsetzung eines Betriebsrats besprochen werden sollte. Das Treffen endete jäh, als der Detektiv erkannt wurde. Die Angst der Frauen, ihren Job zu verlieren, wenn die Billy-Leitung von ihren Plänen erführe, war zu groß.

Tatsächlich erweist sich dies als berechtigte Angst. Denn schon beim nächsten Besuch von Lena und Kopper in der Filiale arbeitet Gisela Dullenkopf nicht mehr bei Billy. Nachdem sie bei der Versammlung die einzige war, die zu dem Anliegen einer Mitarbeitervertretung stand, wurde sie unter einem fadenscheinigen Vorwand zur Kündigung gezwungen. Bei einer Überprüfung der Mitarbeiterlisten von Billy stellen die Kommissare aber auch fest, dass wenige Monate zuvor Gisela Dullenkopfs Sohn von Billy gekündigt worden war, der danach Selbstmord verübte. Für Dullenkopf ist es durchaus denkbar, dass die ungerechtfertigte Kündigung den Tod ihres Sohnes verursachte. Nun gehört sie zum Kreis der Verdächtigen. Aber Gisela Dullenkopf hat für den Abend des Mordes ein Alibi. Als Lena und Kopper herausfinden, dass die letzte SMS ihres Sohnes eine Liebeserklärung an die Verkäuferin Beate Schütz war, rückt die junge Frau in den Fokus ihrer Ermittlungen ...

II.Auf einer Mülldeponie wird die Leiche eines Mannes gefunden - erschwerte Bedingungen nicht nur für die Spurensicherer, sondern auch für Lena Odenthal und Mario Kopper. Die Identität des Toten ist schnell geklärt: Boris Blaschke war Gebietsleiter eines Discounters und besuchte am Abend seines Todes die jährliche Gebietsleiterversammlung. Beruflich stand er stark unter Druck, seine Geschäftsergebnisse lagen weit unter dem Soll. Zudem wollten sich die Angestellten seiner Filialen gewerkschaftlich organisieren.

Vielfältige Fahndungsansätze für Lena Odenthal und Mario Kopper: Wer konnte ein Interesse am Tod des Filialleiters haben? Und wer durchsuchte noch in der Mordnacht die Wohnung des Toten? Lena Odenthal und Mario Kopper müssen sich nicht nur mit wortkargen Zeugen auseinandersetzen, sie erhalten auch tiefe Einblicke in die Geschäftsabläufe und die Arbeitsbedingungen der Discount-Filiale. Ganz andere Spuren verfolgt Frau Keller: Sie will unbedingt eine Reise nach Hollywood gewinnen und schreckt dabei vor ungewöhnlichen Lösungsansätzen nicht zurück...


Besetzung:

Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal - Ulrike Folkerts
Kriminalhauptkommissar Mario Kopper - Andreas Hoppe
Sekretärin Edith Keller - Annalena Schmidt
Kriminaltechniker Peter Becker - Peter Espeloer
Rechtsmedizinerin Kessle - Brigitte Zeh
Filialleiterin Hannelore Freytag - Traute Hoess
Gisela Dullenkopf [Verkäuferin] - Barbara Philipp
Gesine Fuchs [Vertriebsleiterin] - Adele Neuhauser
Gebietsleiter Günter Novak - Jan Henrik Stahlberg
Beate Schütz [Verkäuferin] - Stefanie Stappenbeck
Thomas [Freund von Beate Schütz] - Max Woelky





Stab:

Aufnahmeleitung - Volker Stappenbeck
Aufnahmeleitung - Birgit Simon
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Thomas Boos
Besetzung/Casting - Wiltrud Goericke
Besetzung/Casting - Birgit Geier
Continuity - Julia Eplinius
Continuity - Jeanette Krauß
Herstellungsleitung - Michael Reusch
Kamera - Cornelia Wiederhold
Kameraassistenz - Christina Fauth
Kostüme/Kostümbild - Thomas Jens Hinzen
Maske/Maskenbildner - Claudia Seidl
Maske/Maskenbildner - Tony Longequeue
Mischung - Marc Schmieder
Musik/Filmkompositionen - Ulrich Sinn
Produktionsleitung - Jürgen Weissenrieder
Produktionsleitung - Sinja Dörzbacher
Produzent - Sebastian Hünerfeld
Produzent - Sabine Tettenborn
Regieassistenz - Till Martinsen
Requisite - Michael Moll
Requisite - Andreas Fassonge
Requisite - Silke ten Hove
Requisite - Christian Bößler
Schnitt - Martina Butz-Kofer
Script - Julia Eplinius
Script - Jeanette Krauß
Sounddesign - Julia Fonseca
Szenenbild - Annette Reuther
Ton/Filmtonassistenz - Bernd Fietz




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