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Heute ist der: 19.11.2018. --> Bis heute wurden 1085 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

"Eine höchst bizarre Familientragödie"

Frank Kober lobt den neuen TATORT aus Leipzig:

Katrin Bühlig (Buch) und Christine Hartmann (Regie) haben eine höchst bizarre Familientragödie ersonnen. Ja, geradezu ein Vabanquespiel für das neue, aber immer noch wacklige Leipziger Kripo-Duo. (...)

So ist das Drama heute Abend bestens geeignet, das neue TATORT-Duo endgültig zu etablieren. Oder zu demontieren. Doch wie sich zeigt, halten Thomalla und Wuttke diesmal stand. Regisseurin Hartmann zieht sie weg von der Oberfläche billiger Effekthascherei und hinab in die Tiefen eines echten Rollenverständnisses für ihre Figuren. Statt Feuerwerk gibt es stille Leidenschaft, statt Betroffenheitsgeschnatter blutvolle Kripo-Maloche. Sekundiert von einer überaus starken Komparserie mit Suzanne von Borsody, Chiara Schoras und Pierre Besson an der Spitze. So kann es weitergehen!

Tv Movie hält den TATORT "Schwarzer Peter" für ein Meisterwerk:

Die TATORT-Reihe liefert regelmäßig hervorragende Krimis. Ab und zu aber ist ein Film dabei, der als Meisterwerk gelten muss ? weil er in seiner Summe mehr ist als "nur" ein Krimi. Dieser TATORT gehört dazu. "Schwarzer Peter" erzählt eine eigentlich unspektakuläre, aber dafür umso tiefer empfundene Geschichte über das alltägliche Grauen in scheinbar intakten Familien. Die Regie ist atemberaubend präzise und sensibel; und die Darsteller begeistern bis in die kleinste Nebenrollen.

DerWesten.de lobt den neuen TATORT vom MDR:

"Schwarzer Peter" (...) ist ein eindringlicher und überzeugend gespielter Film, in dem es nicht nur um die Lösung eines Mordfalls geht. Dass wirklich bis zum Schluss offen bleibt, wer der Täter ist, macht den MDR-TATORT zusätzlich spannend. (...)

Geschickt werden in der neuen TATORT-Folge mehrere Stränge und Geschichten zu einem Ganzen verwoben. Mit "Schwarzer Peter" ist Regisseurin Hartmann, Buchautorin Bühlig und Kameramann Alexander Fischerkoesen ein souverän inszenierter, gut erzählter und präzise gefilmter Film gelungen.

Quotenmeter.de ist von der Besetzung im TATORT "Schwarzer Peter" begeistert:

Großartig besetzt ist die Familie Schneider mit Suzanne von Borsody als verstörte Ehefrau Gitta, Chiara Schoras als still leidende Tochter Susanne und Sandra Borgmann als kaltherzige Ivonne, die nach dem Leichenfund den Sekt entkorkt. Die Schauspieler harmonieren mit dem Drehbuch, das deutlichen Wert auf die gesellschaftskritische Ausrichtung des TATORTs legt, indem Eva Saalfeld als sensiblen und mitfühlenden Charakter in den Vordergrund gerückt wird. Die Auswirkungen häuslicher Gewalt und die Relevanz des Themas werden durch zahlreiche Gespräche und Gefühlsausbrüche Saalfelds deutlich, rücken aber die eigentlichen Ermittlungen zum Teil in den Hintergrund. Das verzögert den Verlauf der Handlung und sorgt für einige kurze Hänger.

Auch wenn "Schwarzer Peter" sicher kein konventioneller TATORT ist, besticht er vor allem durch seine emotionale Dichte und schauspielerischen Leistungen. Wer von den recht unspektakulären Ermittlungen absehen kann, wird gut unterhalten.

Josef Girshovich freut sich auf den TATORT aus Leipzig:

"Schwarzer Peter" verdankt seine Dramatik vor allem Katrin Bühligs glänzendem Skript. Zum vierten Mal liefert sie ein TATORT-Drehbuch, das auf allen Erzählebenen durchgehend ein Thema beleuchtet ? diesmal die Krise häuslicher Gewalt. Getrieben von der Angst, das anerzogene Schweigen zu brechen, kehren die Gepeinigten immer wieder zu ihren Peinigern zurück. Eine Ohrfeige hat noch nie jemandem geschadet? Regisseurin Christine Hartmann bietet die einzig richtige Antwort. Und zudem ein schlüssiges Fernsehspiel. Als am Ende das Geheimnis der abgetrennten Beine auch noch gelüftet wird, da überkommt es uns: das makabre Lächeln nach einem guten Sonntagskrimi. Wir freuen uns daher auf den TATORT aus Leipzig.

"Schwarzer Peter" bekommt von "Tv Digital" den sehr sparsam (und an TATORTe fast nie) vergebenen "grünen Punkt", also die Höchstwertung:

Vielleicht in Relation etwas übertrieben, aber: sehr stark gespielt und leider recht nah an der Wahrheit in so mancher Familie. Schwere Kost und nach dem eher mäßigen Vorgänger ein wieder sehr guter Leipziger Beitrag.

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt über menschliche Abgründe im TATORT "Schwarzer Peter":

Eine der Töchter Schneiders sagt rundheraus, dass sie ihrem Vater keine Träne nachweint, die andere hat genug eigene Sorgen mit ihrem Ehepartner, einem psychopathischen Prügler.

Diese Nebenhandlung nimmt breiten Raum im Film ein und wird auch sehr gut gespielt - nur erfährt man leider nicht, warum der Mann so ist, wie er ist. Das wäre in 90 Filmminuten allerdings auch kaum unterzubringen gewesen. (...)

Dieser ARD-TATORT-Krimi, produziert vom MDR, leuchtet menschliche Abgründe aus. Das ist gut gelungen, nur die Sprache namentlich der Nebenfiguren wirkt gelegentlich arg bemüht. Dafür gibt es aber eine knallharte Pointe.

Zusammenstellung: Tobias Berger



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