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Heute ist der: 13.12.2019. --> Bis heute wurden 1124 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

"Den Streit um dieses Minarett in Telfs finde ich sehr kindisch"

Interview mit Martin Leutgeb

Wie sehen Sie den Streit in der Bevölkerung um dieses Minarett in Telfs, den es ja wirklich gegeben hat?

Einen solchen Streit finde ich sehr kindisch. Wenn andersgläubige Menschen in einem Land leben und sich einen Ort des Gebetes wünschen, dann sollte man ihnen auch im heiligen Land Tirol diese Möglichkeit geben. Ob mit oder ohne Turm ist völlig egal.

Vedat Özdemir am Tatort mit Kazim Ozbay und seinem Sohn Serkan, Bild: rbb/ORF/Cult- Film/Bernhard Berger
Sie leben als Tiroler in Stuttgart. Fehlen Ihnen die Berge?

Diesen Sommer habe ich gemerkt, wie sehr sie mir wirklich fehlen. Meine Wurzeln sind in Tirol und meine Mutter, die ja dort lebt, besuche ich regelmäßig. Eigentlich müsste ich einmal im Monat nach Tirol, um meine Energie aufzutanken.

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie sehr offen über Privates. Etwa, dass Sie ein Lautschnarcher sind "...vermutlich mit ein Grund, weshalb ich in keiner Beziehung lebe". Und hinter Ihrer Gewichtsangabe "99 kg" steht "gelogen". Was stimmt denn nun?

Das Gewicht stimmt wirklich nicht. Bei den Dreharbeiten zum TATORT in Tirol habe ich sogar kräftig zugelegt - fünf Kilo. Furchtbar. Daran habe ich sicherlich lange zu knabbern. Mein Kostüm für die Komödie 'Außer Kontrolle' musste inzwischen sogar geändert werden, weil ich nicht mehr reinpasste. Die paar Pfunde zu viel passen aber natürlich perfekt zu meiner nächsten Rolle hier in Stuttgart. Ich spiele den 'Schweindi' im Stück 'Übergewicht, unwichtig: UNFORM' von Werner Schwab. Premiere ist am 16. Januar im Theater Depot. Die Lautschnarcherei ist leider wahr und bestimmt einer von - wie ich hoffe - nicht all zu vielen Gründen, weshalb ich in keiner Beziehung lebe.

Moritz Eisner mit Serkan Ozbay, Bild: rbb/ORF/ Cult-Film/Bernhard Berger
Sie wollten zuerst katholischer Priester oder Leichenbestatter werden, nach der Schulzeit haben Sie Dekorateur gelernt - wie wird man dann Schauspieler?

Meinen Eltern war die Lehre als Dekorateur ein Stück Sicherheit für meine Zukunft. Später kam mir dieser sehr kreative Beruf sogar zugute. Da durfte ich am Anfang nicht nur in kleinen Rollen im Theater auftreten, sondern auch Bühnenbilder bauen. Mehr oder weniger bin ich letzten Endes durch meinen Vater, der selbst im Amateurtheater spielte, Schauspieler geworden. Er hat mich in diese Welt eingeführt.

Ihr neues Stück am Stuttgarter Staatstheater ist das Hamlet-Musical 'Der Prinz von Dänemark', bei dem Sie mit Harald Schmidt auf der Bühne stehen...

Harald Schmidt ist ein ganz lieber Kollege, super professionell und ohne Starallüren. Ich betreue ein Musical-Projekt in Neunkirchen und als ich ihn gefragt habe, ob er da mal zusammen mit den Amateuren etwas machen würde, hat er sofort zugesagt. Er spielt in Stuttgart u. a. den 'Geist von Hamlets Vater' und den Kämmerer 'Polonius', meine Rolle ist der 'Claudius'. Die Premiere am 25. Oktober war ein voller Erfolg und man darf vermuten, dass diese Produktion ein paar Spielzeiten bei uns in Stuttgart laufen wird.

ORF-Pressemappe


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