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Heute ist der: 21.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Die Figuren


Moritz Eisner

Moritz Eisner, Bild: rbb/ORF/Cult- Film/Bernhard Berger
Chefinspektor Moritz Eisner ist als "lonesome cowboy" ohne seine Spontaneität zu verlieren etwas nachdenklicher geworden. Die Mitarbeiter, die ihm von Fall zu Fall zur Seite gestellt werden, empfindet er oft eher störend als hilfreich. Er gilt als Spezialist, deswegen wird er häufig von Wien als Leiter von Sonderkommissionen zur Lösung kniffliger Fälle in die Bundesländer geschickt. Seine Ermittlungen führen ihn diesmal direkt in das Zentrum einer hochexplosiven, hasserfüllten Auseinandersetzung zweier Clans, die wegen des Baus eines Minaretts zutiefst verfeindet sind.

So zielstrebig und erfolgreich er im Beruf ist, so verunsichert ist der Sonderermittler im Privatleben in seiner Vaterrolle. Sein mitunter autoritäres Verhalten prallt am Charme seiner Tochter ab und er lässt sich von ihr immer wieder um den Finger wickeln: "Sie ist die Einzige, die mich versteht", sagt Moritz Eisner. Andere Frauen haben da kaum eine Chance. Zugleich ist ihm klar, dass Claudia erwachsen wird und sich das Verhältnis zu seiner Tochter damit verändert. Er akzeptiert sie immer mehr als Vertraute, doch er muss von ihr Einiges einstecken. So verbittet sie sich energisch jede Einmischung in ihr Liebesleben: "Vermisch bitte deinen Beruf nicht mit meinem Privatleben, Papa." Um andererseits nur wenig später ihren Vater am Telefon zu bezirzen, dass sie ihren Freund mit in den gemeinsamen Urlaub nehmen darf.
Claudia Eisner, Bild: rbb/ORF/ Cult-Film/Georg Bodenstein

Claudia Eisner

Eines Tages steht ein Mädchen mit leichtem Punk-Anflug vor Moritz Eisners Wohnungstür - seine ihm bis dahin unbekannte Tochter Claudia. Mit ihrer Mutter hatte Eisner eine kurze, heftige Urlausbeziehung. Doch aus verschiedenen Gründen hatte sie ihn nicht über seine Vaterschaft informiert. Seitdem bringt die kesse und quirlige Claudia - die übrigens ihren Papa samt seinem Beruf ganz toll findet - frischen Schwung in sein Leben. Immer wieder mal wird sie durch ihre kriminalistische Neugier in die Ermittlungen verstrickt. Doch immer deutlicher vollzieht sich ein Abnabelungs-Prozess. Claudia wird von der Tochter, deren wilde Jahre den Vater so manche Sorgenfalte gekostet haben, immer mehr zur ernst zu nehmenden Gesprächspartnerin, mit der er auch Berufliches bespricht. Sie redet gern Klartext: "Moritz, du nervst mich." Privat geht Claudia selbstbewusst eigene Wege und überrascht ihren leicht konsternierten Vater mit der Neuigkeit, dass sie einen türkischen Freund hat.
Kazim Ozbay, Bild: rbb/ORF/Cult- Film/Bernhard Berger

Kazim Ozbay

Als Patriarch des türkischen Clans versucht Kazim Ozbay einen verbindenden Weg zwischen der türkischen und der Tiroler Bevölkerung zu finden. Er ist streng gläubig, aber unfähig, seine Liebe zu zeigen. Unter dem immensen Druck seiner Tradition stehend, will er deshalb nach dem Tod seiner Tochter Ayse deren Schwester Melisa gegen ihren Willen in der Türkei verheiraten. Nach dem Selbstmordversuch seiner Frau Enise unter dem "Baum der Erlösung" begreift er schlagartig, dass es der falsche Weg ist.

Klaus Larcher

Als Chef des Tiroler Clans ist Klaus Larcher der erbitterte Gegner von Kazim Ozbay. Der Gebetsturm ist ihm ein schmerzhafter Dorn im Auge. Beide Patriarchen haben vieles gemeinsam - ihre Sturheit, ihre einsamen Entscheidungen und das Fehlen von Freunden, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nach schweren Schicksalsschlägen und dem Tod seines Sohnes schließt sich der Kreis in der Moschee, wo er sich wie ein Bruder im tiefen Leid mit Kazim Ozbay vereint fühlt.
Franz Pfurtscheller, Bild: ORF/Franz Neumayr

Franz Pfurtscheller

Angefangen hatte Franz Pfurtscheller als Dorfpolizist vor acht Jahren im TATORT "Elvis lebt", der etwas vorschnell immer gleich weiß, wer seine Pappenheimer sind. Und der mit einer gehörigen Portion Naivität ausgestattet ist. Mittlerweile hat Inspektor Pfurtscheller Karriere gemacht: er ist vom Gendarmerieinspektor zum Kriminalkommissar aufgestiegen und ist der verlässliche Mitarbeiter von Moritz Eisner in Tirol. Obwohl er nie so ganz genau weiß, woran er bei dem Sonderermittler aus Wien ist. Und den er manchmal zur Weißglut bringen kann, wie in diesem Fall, als er einen Verdächtigen entkommen lässt. Eisner faltet ihn dafür am Handy zusammen: "Du bist so ziemlich der größte Volltrottel, den ich kenn. Geh endlich in Pension!". Pfurtscheller findet zunehmend Gefallen am Schwadronieren mit Stammtisch-Parolen und sieht sich als "Sprachrohr des Volkes". Auch Alexander Mitterer gefällt diese neue Farbe in seiner Rolle: "So kann ich ein paar Kanten mehr zeigen."

ORF-Pressemappe


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