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"Mord nach Kölner Vorschrift"

Am 19. April 2008 entdeckt Sylvia Staude in der Frankfurter Rundschau die Fehler der Kölner Kommissare:

Achim Scholz hat ein Drehbuch geschrieben, das einerseits auf die Uninspiriertheit der Ermittler, andererseits auf viele Zufälle baut. Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, die sich sonst in ihre Fälle verbeißen wie Terrier, brauchen arg lang, um eins und eins - eine verschwundene Frau mit einer weiteren verschwundenen Frau - zusammen zu zählen. Ballauf kommt außerdem nicht auf die Idee, seinen nervenden Müllsammler-Nachbarn mal ordentlich zu befragen. Kollege Schenk macht einen noch dickeren Fehler.

Und beide lassen sich vom äußeren Schein täuschen, obwohl der verdächtig dick aufgetragen wird in dieser Geschichte

Am 19. April 2008 schreibt Frank Kober in der Märkischen Allgemeinen Zeitung über einen Mord nach Kölner Vorschrift:

Ballauf und Schenk klären auch ihren 40. gemeinsamen Fall ordnungsgemäß auf. Quasi nach Kölner Vorschrift. Mit Schmackes und Currywurst, mit westfälischem Genöle und stets fragenden Gesichtern. So naiv und angestrengt wie immer. Vielleicht mit etwas zuviel Routine diesmal. So richtig ins Knistern kommt dieser ?Tatort? von Achim Scholz (Buch) und Kaspar Heidelbach (Regie) nämlich nicht.

Zu altbacken und steif geraten ihnen Story und Helden, auch wenn sich der Stoff mal wieder vor keiner hochpolitischen Schweinerei scheut. Aber so genüsslich ?olle Freddy? jetzt mit einer 64er ?Corvette? durch den Film schaukelt und auf Opa-Pathos macht (heute ganz ohne Tochter Melanie samt Enkelchen), so wenig wird Behrendt in diesem Fall als Schauspieler gefordert. Dabei wissen wir nicht erst seit letzter Woche (?Guter Junge?), dass er?s wirklich drauf hat.

Thomas Gehringer findet am 20. April 2008 im Tagesspiegel etwas viel Folklore im neuen TATORT:

Der Kölner Heidelbach scheint geradezu vernarrt ins heimische Rhein-Panorama, denn die malerisch gegenüber dem Dom aufgebaute Wurstbraterei, seit Jahren ein wichtiger Schauplatz im Kölner ?Tatort?, wird hier reichlich genutzt.

Das ist doch ein bisschen viel Folklore, aber dafür wird das Privatleben der Kommissare eher zur Nebensache. Dass Schenk Großvater geworden ist, spielt erfreulicherweise nicht schon wieder eine Rolle. Jedoch kündigt sich Sensationelles an: Ballauf wird umziehen, nicht freiwillig natürlich, sondern weil das Hotel schließt, in dem er seit über zehn Jahren wohnt. Wird auch mal Zeit.

Reinhard Lüke findet im Kölner Stadt Anzeiger am 18. April 2008 die Andeutungen in Sachen Müllschieberei und überdimensionierten Verbrennungsanlagen ehr vage:

Wo der Kölner ?Tatort? sich traditionell durch die Einbeziehung gesellschaftlicher Probleme auszeichnet, bleiben die Andeutungen in Sachen Müllschieberei und überdimensionierte Verbrennungsanlage (?Ein einziger Sumpf!?) doch eher vage. So bezieht dieser Krimi aus der Feder von Achim Scholz seinen soliden Unterhaltungswert eher aus seiner atmosphärischen Dichte, pointierten Dialogen und guten Figuren.

Für TV-Movie.de sind Ballauf und Schenk wieder in Top-Qualität:

Kein spektakulärer Fall, aber das eingespielte Team liefert wie gewohnt Top-Qualität.

Zusammenstellung: Tobias Berger



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