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Heute ist der: 18.10.2019. --> Bis heute wurden 1118 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

"Eine Sawatzki-Gala, die es in sich hat"

Frank Kober lobt den TATORT "Waffenschwestern":

Michael Proehl (Buch) und Florian Schwarz (Regie) zelebrieren eine Sawatzki-Gala, die es in sich hat. Auch wenn es der knallharten Geschichte nicht an theatralischen Momenten fehlt - Liebe, Hass und Weiberkrieg - überzeugt ihre Heldin doch auf der ganzen Linie. So unbekümmert, so natürlich, so wild. Als wäre sie nie anders gewesen. Im Duell mit Nina Kronjäger, die eine ihrer stärksten Partien der letzten Jahre hinlegt, wird dieser TATORT so genau das, was man von ihm erwartet: Ein Hingucker, ein Seelenkampf, ein Nervenfetzer. Oh ja, Andrea Sawatzki hat es immer noch drauf. Klasse!

Quotenmeter.de empfiehlt den neuen TATORT aus Frankfurt:

Der Soloauftritt einer wie immer in der Rolle der leisen und leicht depressiven Sänger überzeugenden Andrea Sawatzki, ist geprägt von einer stetigen subtilen Entwicklung und beschäftigt sich dabei so brutal wie intensiv mit den Themen Mord und Schießen wie selten ein TATORT vorher. Eiskalt wird in der Bank ein Wachmann erschossen und einer Hinrichtung ähnlich das Auto des für den Tod der Amokläuferin verantwortlichen Streifenpolizisten durchlöchert, während in der nächsten Szene Waffen als präzise und faszinierende Kunstwerke betrachtet werden.

Genau das macht den neuen TATORT einzigartig und auch ohne Fritz Dellwo an Charlotte Sängers Seite absolut sehenswert - oder gerade weil Dellwo keine schützende Hand über die immer waghalsiger agierende Charlotte halten kann. Ein klasse Drehbuch, geschrieben von Michael Proehl und die ebenso gute Umsetzung von Regisseur Florian Schwarz reichen für eine uneingeschränkte Empfehlung.

TV Spielfilm würde "Waffenschwestern" keinen Glaubwürdigkeits-Oscar verleihen:

Die Auflösung ahnt man schnell, bis dahin wird tief in der Psyche der Kommissarin gegründelt. Einen Glaubwürdigkeits-Oscar wird diese ungewöhnliche Story nicht erhalten, aber sie hat Atmosphäre und ansehnliche Spannung.

Wenig Begeisterung zeigt Judith von Sternburg in der Frankfurter Runschau:
Über die seltsame, filmisch dekorative Duell-Geschichte nachzudenken, lohnt sich jedoch nicht, weil sich daraus wenig ergibt in dem Buch von Michael Proehl, das Florian Schwarz in Szene gesetzt hat. Natürlich sind das reizvolle Momente, die Frauen unter sich, aber es ist ja auch ein Klischee: Frauen, so schön, streng und gefährlich. (...) Die feinste Szene aber zeigt Sänger mit dem Psychologen und dem inzwischen netten Jung-Kollegen Gröner, Sascha Göpel. Die Frau denkt, die Männer glotzen und essen Kreppel. Viel Zeit wird auch auf ein Meerschweinchen verwendet, das ein Hamster ist.

Zum Schluss sieht man wie üblich Andrea Sawatzki. Aber grau und alt wie nie zuvor. Mit etwas Rückgrat in der Krimihandlung wäre diesmal mehr drin gewesen.

Zusammenstellung: Tobias Berger



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