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Heute ist der: 16.12.2018. --> Bis heute wurden 1087 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

 DATEN ZUR TATORT-FOLGE
 702. Folge 

In eigener Sache

Sendelänge: 89:02

Drehbuch:
Holger Karsten Schmidt
Regie:
Elmar Fischer
Erstsendung:
17.8.2008
Produktions-
sender:
SWR
Produktionsfirma:
Maran Film
Drehzeit:
30 Oktober 2007 bis 1 Dezember 2007
Drehort:
Stuttgart, Baden-Baden, Karlsruhe
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Brigitte Dithard, Manfred Hattendorf
Quote bei Erstsendung:
7.00 Mio. / 23.00%



Inhalt:


I.Der zweite Fall von Thorsten Lannert und Sebastian Bootz beginnt mit einem Einsatz der Drogenfahndung: Bei einem Schusswechsel sterben ein Polizist und zwei der mutmaßlichen Drogendealer, einer wird lebensgefährlich verletzt. Letzterer jedoch er-weist sich als verdeckter Ermittler des LKA. Ein tödlicher Irrtum? Lannert und Bootz geraten mit ihren Ermittlungen zwischen die Fronten - Drogenfahndung versus Landeskriminalamt. Der Einsatz der Drogenfahnder erfolgte ausgesprochen kurzfristig nach einem Tipp; große Mengen Kokains und entsprechend viel Geld werden im Raum sichergestellt. LKA-Mann Mendt vermutet deshalb, dass die Drogenfahnder sich an der Beute bereichern wollten. Eine Theorie, die Lannert sich durchaus vorstellen kann. Bootz dagegen, in Stuttgarts Polizei verwurzelt, kennt zwei der beteiligten Polizisten und kann sich nicht vorstellen, dass diese sich in krumme Geschäfte verwickeln ließen. Lannert respektiert Bootz' Einschätzung. Im Prinzip. Die Ermittlungsergebnisse aber vergrößern sein Misstrauen, während Bootz versucht, an der Loyalität zu seinen Kollegen festzuhalten. Doch die am Tatort sichergestellte Aufnahme des verdeckten Ermittlers gibt Rätsel auf und den Kommissaren Stoff zum Nachdenken...

II.Wegen eines Schusswechsels mit Todesfolge werden Thorsten Lannert und Sebastian Bootz zu einem ausgesprochen unübersichtlichen Tatort gerufen: Drei Tote, darunter ein Beamter der Drogenfahndung, sowie ein lebensgefährlich Verletzter, der sich als verdeckter Ermittler des LKA erweist. Dazu zwei weitere Drogenfahnder, Jürgen Wolf und Sven Wippermann, die an der Schießerei beteiligt waren und immer noch nicht richtig verstanden zu haben scheinen, was ihnen zugestoßen ist. Und wie es geschehen konnte, dass ihr Kollege Jarmer ums Leben kam. Eigentlich, so sagt Jürgen Wolf aus, wollten sie den lang gesuchten Drogenhändler El Zhar festnehmen, nachdem sie kurz vorher einen Tipp aus der Szene bekommen hatten. Auf den zusätzlichen Mann und die heftige Gegenwehr seien sie nicht vorbereitet gewesen. Tatsächlich finden sich viereinhalb Kilo Kokain und ein Koffer mit einer halben Million Euro, die Wolfs Geschichte bestätigen. Doch es bleiben Fragen offen. Und die stellen sich nicht nur Lannert und Bootz, sondern auch Dieter Mendt vom BKA. Mendt ist wütend über den plötzlichen Einsatz, über den niemand informiert war und der seinen in langer Vorbereitung platzierten verdeckten Ermittler in Lebensgefahr brachte. Die Aussagen von Wolf und Wippermann über den Schusswechsel sind jedoch übereinstimmend und konsistent - allzu übereinstimmend allerdings in Lannerts Augen. Er glaubt weder, dass der Draht am Aufnahmegerät des verdeckten Ermittlers tatsächlich von einer Kugel durchtrennt wurde, noch dass eine solche Festnahme sozusagen im Alleingang üblich ist. Lannert vermutet, wie Bootz schnell erkennt, dass die Kollegen sich bei dem Einsatz bereichern wollten. Doch Bootz ist lange und gut mit Sven Wippermann befreundet. Er glaubt ihn gut genug zu kennen, um sich dafür zu verbürgen, dass Wippermann nicht gegen das Gesetz verstieße. Als sich jedoch herausstellt, dass der Mitschnitt des Ermittlers Cem Dede mit Hilfe eines Messers unterbrochen wurde und die Schusskanäle keinesfalls den Aussagen von Wolf und Wippermann entsprechen können, wird Lannerts Vermutung wahrscheinlicher und weckt auch das Interesse von Staatsanwältin Álvarez. Auf ihre Anweisung hin ermitteln Lannert und Bootz weiter. Was Sebastian Bootz privat in Schwierigkeiten bringt. Nicht nur seine Frau Julia, genau wie er mit Sven und Martina Wippermann befreundet, fragt sich, was aus seiner Loyalität geworden ist. Es lässt sich aber nicht wegdiskutieren, dass Wolf und Wippermann versucht haben, die Tonaufnahme Cem Dedes zu manipulieren. Sebastian Bootz muss einsehen, dass Lannerts Misstrauen den Kollegen gegenüber nicht unberechtigt ist. Er sucht die Auseinandersetzung mit Sven, versucht ihn dazu zu bewegen, die Wahrheit zu sagen. Doch Wippermann mauert, gibt nicht zu, dass es etwas zu gestehen gäbe. Bootz muss gehen, ohne Ergebnis, aber mit dem deutlichen Eindruck, dass Sven Wippermann sich verändert hat. Lannert und Bootz ist klar, dass nur die Spuren vom Tatort ihnen weiterhelfen können. Die Überprüfung der Mobilverbindungen rückt Dieter Mendt in den Ermittlungsfokus, denn er hatte auf eine Botschaft seines Ermittlers nicht reagiert. Dann wird den Kommissaren bei der Rekonstruktion der Aufnahme von Cem Dede plötzlich klar, warum dieses Band unbedingt gelöscht werden sollte...

III.Bei ihrem zweiten Fall müssen die Kommissare Lannert und Bootz einen Einsatz von Kollegen der Drogenfahndung untersuchen - und dabei auch untereinander mit den ersten Differenzen fertig werden. Ein Polizist, zwei Dealer und ein verdeckter Ermittler des LKA wurden bei einem Einsatz des Drogendezernats erschossen. Eine Festnahme, die eskalierte, sagen die Drogenfahnder Wolf und Wippermann aus. Sebastian Bootz glaubt ihnen, denn er kennt die Kollegen als integer, mit einem von ihnen ist er sogar eng befreundet. Aber es gibt Indizien, die dagegen sprechen. Deshalb vermutet Thorsten Lannert, dass die Drogenfahnder sich bei dem Einsatz bereichern wollten. Als Neuling im Stuttgarter Polizeipräsidium fällt es Lannert leichter, den Kollegen gegenüber skeptisch zu sein. Meinungsunterschiede hin oder her, die beiden Kommissare und ihr Team gehen intensiv und detailliert allen Spuren nach, die an dem Tatort in einem Hotelzimmer sichergestellt werden. Denn eines ist klar: Mit dem Einsatz stimmt etwas nicht.


PRODUKTIONSNOTIZ
Bei ihrem zweiten Fall müssen die Kommissare Lannert und Bootz einen Einsatz von Kollegen der Drogenfahndung untersuchen. Ein Polizist, zwei Dealer und ein verdeckter Ermittler des LKA wurden bei einem Einsatz des Drogendezernats erschossen. Eine Festnahme, die eskalierte, sagen die Drogenfahnder Wolf und Wippermann aus. Bootz glaubt ihnen, denn er kennt die Kollegen als integer. Lannert hingegen glaubt, dass die beiden sich bei dem Einsatz bereichern wollten.
Besetzung:

Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert - Richy Müller
Kriminalhauptkommissar Sebastian Bootz - Felix Klare
Emilia Alvarez [Staatsanwältin] - Carolina Vera
Kriminaltechnikerin Nika Banovic - Miranda Leonhardt
Rechtsmediziner Daniel Vogt - Jürgen Hartmann
Lona Wegener [Nachbarin von Lannert] - Birthe Wolter
Julia Bootz - Maja Schöne
Rauschgiftfahnder Sven Wippermann - Charly Hübner
Jürgen Wolf - Bernd Gnann
LKA-Beamter Dieter Mendt - Peter Benedict
Carmen Benze - Katja Bürkle





Stab:

Außenrequisite - Andreas Fassonge
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Martin Kraus
Besetzung/Casting - Birgit Geier
Best Boy - Alexander Warth
Erster Aufnahmeleiter - Olav Henk
Herstellungsleitung - Michael Reusch
Herstellungsleitung - Wolfgang Krenz
Kamera - Jürgen Carle
Kostüme/Kostümbild - Claudia Gonzales
Musik/Filmkompositionen - Matthias Beine
Oberbeleuchter - Gerd Walter
Produktionsfahrer - Dirk Pahl
Produktionsfahrer - Alessandro Miraglia
Produktionsfirma - Maran Film
Produktionsleitung - Dieter Streck
Produzent - Uwe Franke
Produzent - Sabine Tettenborn
Schnitt - Martina Butz-Kofer
Stunts - Christian Petersson
Szenenbild - Wolfgang Arens




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Bilder: SWR/Krause-Burberg, SWR/Schweigert
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