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"Gemütlich wie eine Bootsfahrt ins Blaue"

In der Märkischen Allgemeinen Zeitung schreibt Frank Kober am 22. März 2008:

Nicht nur, weil Autorin Dorothee Schön das Potenzial der Mattes aus dem Effeff kennt und weiß, welche Art Krimi-Stoff für sie am geeignetsten ist (sie schrieb ihr schon mehrere ?Tatort?-Fälle auf den Leib), sondern weil auch Regisseur René Heisig eher auf seine Protagonistin setzt, als auf den Mordfall. Schon wird es wieder kribbelig. Schon können wir mit dieser sensiblen Kripo-Frau erneut mitfiebern. Denn nichts Menschliches ist ihr fremd. Nicht das Gewinnen, nicht das Scheitern. Ja, heute Abend funkt?s wieder ordentlich. Und das sogar grenzüberschreitend. Wortwörtlich wie im übertragenen Sinne.

Am 22. März 2008 schreibt Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau:

In der Schweiz war dieser Bodensee-Tatort bereits zu sehen, aber nicht als Tatort. Da sind die Schweizer prinzipiell, seit sie 2001 aus der Dreiländer-Kooperation ausstiegen. Ob die Zusammenarbeit mit dem SWR eine Rückkehr bedeuten kann, ist noch unklar. Schön wär's schon. "Seenot" von René Heisig (Regie) und Dorothee Schön (Buch) erweitert das Blum-Perlmann-Team (Eva Mattes, Sebastian Bezzel) in Richtung Schweiz. (...)

Überhaupt zeigt "Seenot" Interesse an Ermittlungstechnik. So lernt man die Hutkrempenregel kennen. Den Älteren, Flückiger, findet Frau Blum nicht übel. Dafür ist jedoch erst Zeit, nachdem sie ihren Perlmann im Konstanz-typischen Showdown gerettet hat.

Da wäre noch Musik drin, und nicht nur Rainer Michels elegische, die aber zum tückisch spiegelglatten Wintersee passt.

 

Christian Buss schreibt in der taz am 22. März 2008:

Zugegeben, nicht alle Figuren hier sind besonders feinsinnig gezeichnet. Der sonst so großartige Hinnerk Schönemann ("Yella") wirkt hier als auffällig freundlicher Werftarbeiter streckenweise ein wenig unterfordert, und die abrupte Wendung des Falls kommt arg bemüht daher. Wie man aber eine "Tatort"-Ermittlerin in ihrem Revier verortet, das zeigt diese Konstanzer Episode mit ihrer paddelnd, tuckernd oder auch gischtspritzend flott über den Bodensee übersetzenden Klara Blum vorbildlich.

TvSpielfilm schreibt über den neuen Bodensee-TATORT:

Über dem nächtlichen Bodensee leuchtet eine Notsignalrakete auf. Hauptkommissarin Klara Blum (Eva Mattes) alarmiert die Wasserschutzpolizei, doch auf dem Wasser braucht niemand Hilfe. Am Morgen dümpelt eine Yacht führerlos am Ufer vor Klaras Haus: Die ?Pandora? ist eigentlich zur Überholung beim Schweizer Werftbesitzer Stähli gemeldet, aber der ist verschwunden. Als Klara Blum Stählis besten Mitarbeiter Kurt Weingarten (Hinnerk Schönemann) befragt, wird ihr Glaube an die Integrität der Schweizer Polizei böse erschüttert: Die eidgenössischen Kollegen Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Marcel Steiner (Ralph Gassmann) haben sie über die Notfallermittlung in der letzten Nacht belogen?Gemütlich wie eine Bootsfahrt ins Blaue inszeniert, nimmt der Fall (Drehbuch: Dorothee Schön) einen verblüffend überraschenden Zickzack-Kurs auf.

Zusammenstellung: Tobias Berger



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