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Heute ist der: 18.10.2019. --> Bis heute wurden 1118 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

"Die Familie sitzt sowieso im Büro"

Kai-Oliver Derks schreibt in der Neuen Presse Coburg am 2.12.2007:

Der "Tatort: Spätschicht" gehört sicher nicht zu den besten aus Köln. Recht kühl wird hier erzählt, ohne bemerkenswerte Überraschungen. Ein bisschen kreuz und quer geht es außerdem bisweilen in der Handlung zu, die noch aufgepeppt wird, indem Freddy Schenk Großvaterfreuden entgegensieht. Für Behrendt und Bär war es jedoch allemal eine Gelegenheit, neue Akzente bei ihren Rollen zu setzen. "Bereits seit 15 Jahren begleitet dieser Max Ballauf mein Leben. Und immer wieder vermag er mich zu überraschen", sagt Behrendt.

Tim Gabel schreibt am 30.11.2007 auf derwesten.de:

Eine wirklich sehenswerte Episode, auch weil der Autor neben dem kriminalistischen Handlungsstrang viel Wert auf Details der beiden Charaktere legt und man wieder mal viel Privates über die beliebtesten der Tatort-Kollegen erfährt.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt auf seiner Homepage:

TV-Routinier Thorsten Näter inszenierte diesen packenden Fall nach eigenem Drehbuch. Besonders spannend wird es, wenn die beiden Hauptfiguren durch fingierte Beweise selbst ins Visier interner Ermittler geraten.

In der Hannoverschen Allgemeinen schreibt Stefan Stosch:

Regisseur und Drehbuchautor Thorsten Näter bewegt sich in ?Spätschicht? auf der schmalen Grenze, an der die Nähe zwischen guten Kumpeln leicht in Kumpanei abgleiten kann und die Trennlinie zwischen Kollegialität und Konspiration verschwimmt. Bei diesem Fall könnten alle irgendwie unter einer Decke stecken. Die zahlreichen Verflechtungen erlauben es dem Regisseur, über lange Zeit gleich mehrere Verdächtige vorzuhalten. Nur die simple Lösung am Ende enttäuscht.
Die privaten Scharmützel zwischen Schenk, seiner schwangeren Tochter und seinem potenziellem Schwiegersohn sind bei diesem Fall eher überflüssig. Immerhin merkt Schenk, dass manchmal auch familiärer Zusammenhalt wichtig ist. Andererseits: Für einen echten ?Tatort?-Kommissar sitzt die Familie sowieso im Büro.

Sylvia Staude schreibt in der Frankfurter Rundschau am 30.11.2007:

Während demnächst so manches Tatort- und Polizeiruf-Team wechselt, ist das Kölner Duo, sind Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär ein fester, angenehm verlässlicher Sonntagabend-Anker. Nie belästigen sie uns mit zu viel Privatleben, nie verlieren sie allzu dramatisch die Nerven, immer sind sie moralisch und politisch ziemlich korrekt. Das müssen zuletzt auch die "internen" Kollegen einsehen.

In der Märkischen Allgemeinen schreibt Frank Kober am 1.12.2007:

Thorsten Näter tut gut daran, trotz der ungewöhnlichen Story seine Protagonisten nicht neu zu erfinden. Im Gegenteil: Wie in einem Laborversuch dreht er den Spieß einfach mal um und lässt uns zuschauen, was passiert, wenn unsere Mörderjäger plötzlich die Gejagten sind. Das ist als Sujet zwar nicht neu, aber höchst unterhaltsam anzusehen, wie sich die Laborratten "Max" und "Freddy" aus der Affäre ziehen. Sie, die noch nie ein Wässerchen trüben konnten und die Gerechtigkeit gepachtet zu haben schienen.
Behrendt und Bär nehmen die Herausforderung wunderbar an und wursteln mit Geschick ihre berechenbaren Figuren durch diesen unberechenbaren Fall. Bis ins hektische Finale, wo sich ein Haufen Polizisten gegenseitig die Kanonen unter die Nase hält. Dass Näter bei all der Hektik auch das private Kleinklein unserer Helden nicht zu kurz kommen lässt, macht diesen Krimi nur noch sympathischer.
Ein flotter "Tatort", mit dem die ARD diesen ersten Advent dekoriert. Mitreißend genug, den Blödel- und Kitschorgien bei der Konkurrenz Paroli zu bieten.

Zusammenstellung: Tobias Berger



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