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Heute ist der: 19.10.2019. --> Bis heute wurden 1118 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Das TATORT-Gespräch mit Katrin Bühlig

"Nicht weg- sondern hinsehen!"

Interview mit Katrin Bühlig über ihre Arbeit als Drehbuchautorin, verwahrloste Kinder, intensive Recherchen, die Schuld der Kommissare und ihre Faszination für den Menschen Margarethe von Trotta

Drehbuchautorin Katrin Bühlig, Bild: tatort-fundus/tg
Katrin, wenn ich mir Deine bisherigen Fernseharbeiten ansehe, gewinne ich den Eindruck, dass Du immer auf der Suche bist nach sozialkritischen Stoffen. Dass Du Dich um ein genaues Abbild der Realität bemühst, oft authentische Geschichten erzählst.
Bühlig: Stimmt, denn die interessieren mich. Und sie berühren mich auch mehr. Einfach weil sie real sind, weil sie tatsächlich passiert sind. Ich bin ja eigentlich Dokumentarfilmerin und habe die Neugier auf meine Umwelt nie abgelegt. Mich interessieren Menschen und ihre Geschichten wirklich. Und das mag jetzt vielleicht naiv klingen, aber ich glaube, dass man als Autorin durchaus eine Verantwortung hat. Wenn ich mir überlege, dass sechs, sieben oder gar acht Millionen Menschen sehen, was ich geschrieben habe, dann möchte ich auch etwas erzählen, das uns alle angeht. Etwas, mit dem sich die Zuschauer irgendwie identifizieren können. Und das sind nun einmal Geschichten aus dem Leben...

In ?Unter uns? wird das Schicksal eines kleinen Mädchens thematisiert. Im Filmgespräch im Rahmen des Fernsehkrimi-Festivals in Wiesbaden hast Du gesagt, dass Du das Thema Kinderverwahrlosung intensiv recherchiert hast. Du hast an vier Tagen den Prozess im Fall Jessica verfolgt. Warum war es Dir wichtig, dort dabei zu sein?
Bühlig: Ich wollte die Eltern sehen. Ich wollte mir selbst ein Bild machen, begreifen, warum sie ihre Tochter haben verhungern lassen. Ich konnte eine solche Tat einfach nicht nachvollziehen, das war außerhalb meiner Vorstellungskraft. Und wenn man über ein solches Thema schreiben will, reicht es meiner Meinung nach nicht, sich nur aus der Zeitung oder den Nachrichten zu informieren...

Wie bist Du auf das Thema gestoßen?
Bühlig: Die Idee zu dem Film hatte ich lange vor dem Fall Jessica. Ich bin durch einen Zeitungsartikel auf das Thema aufmerksam geworden. Bei der Berliner Polizei gibt es nämlich eine Extra-Abteilung, die sich ausschließlich um Kindesmisshandlung oder Verwahrlosung kümmert. Deren Leiterin wurde für ihr enormes Engagement ausgezeichnet. Ich habe natürlich auch die vielen Fälle vor Jessica verfolgt. Sie ist ja leider kein Einzelfall? Nehmen wir Kevin, der über zwei Jahre in der Kühltruhe seiner Eltern lagerte, nachdem er verhungert war. Oder die Mutter, die ihre Kinder verdursten ließ, weil sie mit ihren Pflichten überfordert war. Oder, oder, oder?

Ist es ein Merkmal unserer auf das Spektakuläre ausgerichteten Mediengesellschaft, dass man sich auf einen Aufsehen erregenden Einzelfall stürzt, infolgedessen intensiv berichtet und diskutiert wird, das Thema anschließend jedoch aus der Öffentlichkeit verschwindet ? bis der nächste Fall für Schlagzeilen sorgt?
Bühlig: Dadurch, dass im Moment unglaublich viel darüber berichtet wird, werden es ja nicht mehr Fälle. Sie werden einfach nur aufmerksamer verfolgt. Ich finde es gut, dass es diese Berichterstattung gibt: Wenn sie seriös gemacht ist! Ich halte nichts von reißerischen Elendsbeschreibungen, um die Auflage zu erhöhen. Das ist die Gefahr dabei. Allerdings, wenn auch nur einer, der zweifelt, sich wirklich beim Nachbar erkundigt, ob es den Kindern gut geht, dann wäre auch hier ein Ziel erreicht. Nicht weg- sondern hinzusehen! Keine Angst zu haben, sich einzumischen... Noch heute gilt der Spruch: ?Der größte Feind im eignen Land, das ist und bleibt der Denunziant?. Wir haben Angst, uns in das Privatleben fremder Menschen einzumischen. Wir betonen immer wieder, dass uns das nichts angeht...

Genau das wird von den Figuren im Film immer wieder gesagt. Erlebst Du diese Einstellung in der Form auch in Deinem Alltag?
Bühlig: Das geht Dir doch nicht anders! Sieh Dich zum Beispiel in der S-Bahn um! Man guckt sich ja gar nicht mehr an, sondern aneinander vorbei, beschämt auf den Boden, aus dem Fenster oder man vergräbt sich in ein Buch... Du willst mit den anderen Fahrgästen nichts zu tun haben...

Wie lange hast du für diesen TATORT recherchiert?
Bühlig: Ungefähr ein Jahr. Ich sammle immer Zeitungsausschnitte. Selbst meine Freunde, die nicht in Berlin leben und demzufolge andere Tageszeitungen lesen, schicken mir immer Artikel, von denen sie glauben, die könnten mich interessieren. Ich habe Stapel davon. Und überlege immer wieder neu, wie man die wohl am sinnvollsten archiviert... Aber es gibt so Grundthemen, von denn ich weiß, darüber möchte ich schreiben... Das sind dann ?Katrin-Stoffe?.

Merkst du sofort, ob es sich um einen solchen Stoff handelt?
Bühlig: Es gibt einfach Themen, die ich für wichtig halte. Armut und Arbeitslosigkeit gehören auf jeden Fall dazu.

Ist Arbeitslosigkeit das zentrale Thema in unserer Gesellschaft?
Bühlig: Ja. Man sieht das ja auch in den Krimis. Wo früher aus Habgier getötet wurde, wird heute getötet, um den eigenen Arbeitsplatz zu erhalten. In ?Unter uns? wird gezeigt, dass man durch gesellschaftliche Zustände zum Straftäter werden kann. Was sich natürlich nicht entschuldigen lässt. Aber es macht nachvollziehbar, wie Menschen dahin kommen.

Du hast klar gesagt: Der Film soll anklagend sein.
Bühlig: Ich finde, man sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Man soll betroffen sein. Ich finde es wichtig, dass man ein Stückchen davon mitnimmt.

Wie begegnest Du dem Vorwurf, dass zu offensichtlich mit der Moralkeule geschwungen wird?
Bühlig: Wenn du diese ganzen Fälle nimmst, ist das, was bleibt: Ein Kind ist verkühlt. Ein Kind ist verhungert. Ein Kind ist mit heißem Wasser übergossen wurden usw. Dann denkst du: Auweia! Ist das schlimm! Und man fragt sich: Warum? Aber genau an dieser Stelle bleiben die ganzen Berichte stehen. Du siehst, wie das Kind raus getragen wird. Du siehst die Kühltruhe, wo es vielleicht drin lag. Aber ich finde, das danach extrem wichtig... Wenn man begreifen will, warum Mütter ihre Kinder so behandeln, muss man doch etwas von den Menschen wissen. Und in diesem Fall auch zeigen, wie die Eltern reagieren, wie sie mit diesen unglaublichen Vorwürfen konfrontiert werden. Es reicht einfach nicht, sie als so genannte ?Bestien? zu verurteilen... Bei all der Grausamkeit ihrer Taten darf man eines nicht vergessen: Sie wurden nicht als Menschen geboren, die ihre Kinder quälen. Sie hatten als Kind und Heranwachsende ein Umfeld und das hat versagt. All diese Täter sind auch Opfer, ob wir das nun hören wollen oder nicht...

Das Kind wird im Film nicht gezeigt. Findest Du das gut?
Bühlig: Wir haben lange darüber diskutiert... Und ich finde es richtig, das Kind nicht zu zeigen. Es ist ja ein relativ reißerisches Thema. Da darf man es nicht auch noch reißerisch behandeln. Man darf sich nicht auf das Leid draufsetzen und damit Zuschauer fangen. Außerdem ist der Schrecken größer, wenn man nichts sieht... Die Grausamkeit liegt in der Vorstellung. Die Szene, als die Ärztin die medizinischen Fakten den Kommissaren mitteilt, ist so brutal und schonungslos, sie tut richtig weh... Vor allem, weil uns die Regie keine Chance lässt, mit unseren Gedanken abzuschweifen. Kein Bild hängt an der Wand, keine Kamerabewegung lenkt von den Worten der Ärztin ab...

Auf der einen Seite steht die moralische Ebene: Die Gleichgültigkeit der Menschen. Andererseits werden aber auch an beiden Erzählsträngen ? sowohl im Fall des Mannes, der unverschuldet arbeitslos wird und keinen neuen Job bekommt, als auch im Fall des verwahrlosten Kindes, für das sich niemand zuständig fühlt ? Schwächen des gesamten Systems deutlich.
Bühlig: Ja, weil das System, wie Du es so schön nennst, eben aus Menschen besteht. Und die haben nun mal ? wie wir alle ? gute und schlechte Tage. Man kann es Heidi Ganz, der Jobvermittlerin, eigentlich nicht wirklich übel nehmen, dass sie die seelische Notlage von Herrn Kuhnert nicht wirklich bemerkt hat. Sie hört den ganzen Tag die gleichen Geschichten und alle wollen von ihr einen Job. Aber wenn es nun mal nicht genügend Arbeitsplätze gibt: Woher soll sie sie denn nehmen? Und bei den Jugendämtern passieren eben auch Fehler! Da kann es schon mal sein, dass Akten von Problemfamilien nicht weiter gereicht werden, wenn diese in eine andere Stadt oder auch nur in einen anderen Stadtbezirk umziehen. Und hier zeigen sich dann eben die ?Schwächen des Systems?: hauptsächlich zu wenig Personal und zu wenig Geld. Dass die Problemfamilien jetzt näher in den Blickpunkt gerückt sind, ist eine Folge der Öffentlichkeit, die die ganzen traurigen Fälle publik gemacht hat. Dass es jetzt ein größeres und umfassenderes Netz von Hilfeleistungen gibt, ist doch toll...

Warum hast Du den Fall in unmittelbarer Nachbarschaft von Dellwo und Sänger angesiedelt?
Bühlig: Dass die Kommissare nur 15 Meter weiter wohnen, macht es so bitter. Denn sie sind unsere Identifikation. Sie sind ja quasi wir selbst. Sie sind moralisch integer, wie wir Zuschauer auch. Sie sind die Guten, die einen Fall lösen. Diejenigen, die das Böse wegsperren. In diesem Fall überträgt sich das Gefühl der eigenen Schuld auf den Zuschauer. Ich glaube, es wäre sogar falsch gewesen, die Geschichte in einem andern Stadtbezirk spielen zu lassen. Dann wäre es schon wieder woanders gewesen. Nicht mehr ?Unter uns?.

Wie geht man vor, wenn man den 10. Fall eines Ermittlerteams schreibt?
Bühlig: Ich habe mir natürlich alle Folgen ganz genau angesehen. Damit ich weiß, wie ist ihre Beziehung zueinander, wie zu ihren Kollegen. Wie denken sie, reden, fühlen oder ticken sie? Ich habe versucht, ihren Charakter zu treffen und ihnen dennoch eine kleine neue Farbe zu geben...

Was ist schwerer: Einen zweiten oder einen zehnten Fall eines Teams zu schreiben? Einerseits weiß man mehr über die Figuren, andererseits muss man das auch alles berücksichtigen, kann die Figuren nicht von Grund auf neu erfinden?
Bühlig: Für mich ist jeder Film neu und reizvoll, ob es nun der zweite oder der zehnte ist. Für mich ist es immer der Erste! Wenn ein neues Ermittlerteam an den Start geht, wie jetzt in Leipzig, dann sucht man noch nach dem ganz Spezifischen. Das ist natürlich beim zehnten Film eines Teams etwas anderes. Da sind die Profile geformt und man kann darauf aufbauen... Ich kann nicht genau sagen, was mir mehr Spaß macht. Es hat beides seinen Reiz?so wie zum Beispiel Küssen, mit offenen oder geschlossenen Augen. Kannst Du so eindeutig sagen, was sich besser anfühlt?

Margarethe von Trotta hat nach all ihren nationalen und internationalen Kinoerfolgen nun ihren ersten TATORT inszeniert. Was hat sie das Deiner Meinung nach daran gereizt?
Bühlig: Neugier ! Eindeutig Neugier ! Etwas Neues auszuprobieren! Sie lässt keienn Stillstand zu. Sie ist offen und eine Herzblutregisseurin...

Wie hast Du die Zusammenarbeit mit ihr erlebt?
Bühlig: Es war die beste Zusammenarbeit, die ich jemals erlebt habe. Nicht nur, dass sie eine wahnsinnig kluge und erfahrene Regisseurin ist. Sie ist einfach ein toller Mensch, sie hat ein großes Herz und mich damit sehr beeindruckt. Die Arbeit mit ihr hat Spaß gemacht, die Drehbuchgespräche waren sehr konstruktiv und bei all der Schwere des Themas offen und leicht...

Du hast für Krimireihen wie ?Bella Block? und ?Sperling? geschrieben. Warum erst jetzt einen TATORT?
Bühlig: Weil ich erst jetzt gefragt wurde. Und weil ich mit einem Guten anfangen wollte. Einen HR-TATORT zu schreiben, war meine absolute Wunschkonstellation. Dort hat man ein tolles Ermittlerteam, bzw. großartige Schauspieler und die Fälle, die sie bearbeiten sind spannend und gesellschaftlich relevant. .

Der HR-TATORT greift regelmäßig sozialkritische Themen auf.
Bühlig: Ja, genau das gefällt mir. Die Redakteurinnen Liane Jessen und Inge Fleckenstein haben Mut zu bestimmten Themen, die in anderen Redaktionen als zu schwer und nicht verfilmbar bzw. nicht quotenbringend abgetan werden. Genau diese Themen interessieren sie und genau da haben wir uns getroffen. Wir hatten das gleiche Ziel. Es war eine wirklich rundherum schöne, intensive und herzliche Zusammenarbeit. Ich habe mit einigen Kollegen darüber gesprochen und alle haben dem zugestimmt.

Tauscht man sich eigentlich unter Autoren-Kollegen aus?
Bühlig: Mit denen, die ich persönlich kenne, ja. Aber meistens kenne ich zwar die Arbeiten der Kollegen, aber die Menschen dazu nicht...

Woran liegt das? Besteht kein Interesse?
Bühlig: Doch schon. Es gibt ja auch den Verband der Drehbuchautoren, die regelmäßig Treffen anbieten oder Seminare, auf denen man sich kennen lernen kann. Ich war neulich auf einem solchen. Circa 30 Autoren haben drei Tage lang Experten zum Thema: ?Die Seele des Täters? zugehört. Das war toll, weil man nicht nur etwas gelernt hat, sondern vor allem ins Gespräch kam. Schreiben ist ja oft ein sehr einsamer Job, man muss aufpassen, dass man nicht eigenbrötlerisch wird. Ich habe neulich einen Autoren einfach angerufen und ihm gesagt, dass mir ein Film von ihm so gut gefallen hat, dass ich es ihm persönlich mitteilen wollte. Er war ganz baff, hat sich aber sehr gefreut. Ich glaube, es liegt oft an uns selbst. Aber natürlich auch daran, dass wir Autoren nicht so in der Öffentlichkeit stehen wie zum Beispiel die Regisseure.

Stört Dich das?
Bühlig: Manchmal schon. Vor allem in den Kritiken. Wenn es heißt, ?ein Film von?? und dann ausschließlich der Regisseur genannt wird. Film ist nun mal Teamarbeit und ohne Buch geht es nicht. Zum Glück sehen die Verantwortlichen in der Branche das anders und darauf kommt es ja schließlich an.

Wie würdest Du die TATORT-Reihe innerhalb der Fernsehkrimilandschaft einordnen?
Bühlig: Der TATORT ist Kult und war schon als Kind immer ein Highlight für mich. Ich bin ein absoluter Fan, gucke fast jede Folge. Als ich jetzt zum ersten Mal meinen Namen im Vorspann gesehen habe, war ich richtig stolz?

Wirkt es sich Deiner Meinung nach negativ auf die Reihe aus, dass immer mehr Folgen produziert werden?
Bühlig: Es gibt natürlich bessere und schlechtere Folgen. Bei manchen steckt nicht wirklich viel dahinter. Aber meistens sie sind dann effektvoll und unterhaltend. Es muss ja auch nicht jeder TATORT ein schweres Thema behandeln.

Der TATORT lebt davon, dass er so abwechslungsreich ist.
Bühlig: Genau! Dass es so verschieden Farben gibt. Man weiß, bei jedem Ermittlerteam auf was man sich einlässt... TATORT-Gucken hat für mich ein Gefühl von Zuhause-Sein. Es ist wirklich eine absolute Ausnahme, dass ich am Sonntagabend mal weggehe. Der TATORT ist ein mir lieb gewordenes Ritual, das die Woche abschließt.

Du hast an der Filmakademie in Ludwigsburg Dokumentarfilm-Regie studiert. Wie bist Du eigentlich zum Schreiben gekommen?
Bühlig: Ich finde, der Weg vom Dokumentarfilm zum Schreiben ist gar nicht so weit. So unterschiedlich sind beide Dinge nicht. In beiden Fällen muss man gut recherchieren und es ist unabdingbar, dass man die Menschen mag, von denen man erzählt.

Würde es Dich reizen auch einmal Spielfilm-Regie zu machen?
Bühlig: Mit diesem Ziel bin ich an die Filmhochschule gegangen. Ich wollte damals unbedingt Spielfilme inszenieren, habe ja auch nach dem Studium fünf Jahre als Regieassistentin gearbeitet. Dadurch habe ich einen ziemlich großen Respekt vor diesem Beruf bekommen, weiß, was man alles falsch machen kann, aber reizen würde es mich schon... Wenn ich schreibe, sehe ich die Szenen ja schon quasi vor mir. Es ist dann immer sehr interessant zu sehen, wie ein anderer die Szenen liest... Ich weiß nicht, ob das Inszenieren ein Traum bleibt oder ob ich es forcieren sollte. Es ist auf keinem Fall so, dass ich das Gefühl habe, ich bin als Autorin nur auf einer Warteposition. Ich fühle mich wohl in dem Beruf. Aber was ich auf jeden Fall wieder aufnehmen möchte, ist Dokumentarfilme zu drehen. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch. Und wenn du als Schreiberling immer nur in deinem Kämmerlein sitzt, musst du irgendwann auch wieder reale Menschen um dich herum haben.

Was tust Du in der Zeit des Schreibens gegen die Einsamkeit?
Bühlig: Da helfen die Recherchen! Ich frage nach und sehe mir an, worüber ich schreibe. Das ist das Geniale an meinem Beruf. Du kannst ein Stück weit in eine andere Welt hineinblicken. Für jemanden, der so neugierig ist, wie ich, ist es der ideale Job.


Interview: Tobias Goltz

Das Interview wurde im März 2007 im Rahmen des Fernsehkrimi-Festivals in Wiesbaden geführt, wo der TATORT ?Unter uns? zur Eröffnung des Festivals in Anwesenheit von Katrin Bühlig, der Regisseurin Margarethe von Trotta und den beiden HR-Redakteurinnen Liane Jessen und Inge Fleckenstein vorgestellt wurde.



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