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Heute ist der: 18.10.2019. --> Bis heute wurden 1118 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

??der wie ein Held für seine Sache kämpft.?

Interview mit Constantin von Jascheroff

Daniel Vegener (Constantin von Jascheroff) will mit allen Mitteln beweisen, dass seine Mutter nicht verrückt war. Bild: RB/Jörg Landsberg
Man kennt dich als ?Titus der Satansbraten?, ist das richtig?
Ja genau, daher kennt man mich auch mit Sabine Postel zusammen.

Wie war es, als ihr euch jetzt wieder getroffen habt?
So wie vor zehn Jahren. Wir haben damals wirklich lang zusammen gedreht, über ein Jahr, und danach noch in Südafrika acht Wochen. Wir waren damals wie eine kleine Familie.

Wie alt warst du damals?
Angefangen habe ich mit neun Jahren, und mit elf haben wir den Film in Südafrika gedreht.

Du spielst im Tatort ?Strahlende Zukunft? den Daniel Vegener. Versuch doch bitte einmal, diese Figur mit eigenen Worten zu beschreiben.
Daniel kommt aus einer gebrochenen Familie, die einmal eine sehr gute Familie war. Er ist jemand, der seine Mutter unheimlich liebt und selbst nach deren Tod für ihre Unschuld kämpft. Er ist der Meinung, sie war nicht verrückt. Die Menschen sollen nicht in dem Glauben bleiben, dass seine Mutter eine Durchgeknallte war, deshalb setzt er alles daran, es zu beweisen. Der einzige Mensch, den er noch hat, ist seine Freundin. Sie gibt ihm Halt und unterstützt ihn bei seinem Plan, egal wie verrückt es ist.

Was fasziniert dich an der Person Daniel? Erkennst du Parallelen zwischen ihm und dir? Würdest du in manchen Situationen genauso reagieren?
Ja, ich denke schon. Ich bin auch ein sehr impulsiver Mensch. Die Rolle an sich ist toll: Ein Junge, der wie ein Held für seine Sache kämpft. Dafür nimmt er alles in Kauf. Das ist eine sehr intensive Rolle, aber auch eine sehr sensible Figur. Er ist ja nicht, nur weil er dort herumschreit und mit der Knarre herumwedelt, ein Verrückter. Er hat ja auch Szenen, in denen er ganz weich und zerbrechlich ist, aber trotzdem diese Kraft mitbringt, weil er sich etwas vorgenommen hat. Das fand ich einfach faszinierend an der Rolle.

Hast du dir über die Mobilfunk-Thematik schon einmal Gedanken gemacht? Du bist noch ein sehr junger Mensch, Anfang zwanzig ? das ist ja diese Handy-Generation, die das Telefon immer dabei hat. Macht man sich da Gedanken, was mit den ganzen Strahlen passiert?
Ja, da hab ich schon drüber nachgedacht. Ich glaube, dass uns gar nicht bewusst ist, was die Strahlen alles mit uns anrichten können. Vieles mache ich leider auch so. Ich habe zum Beispiel gar keinen Wecker mehr, sondern benutze dafür mein Handy. Insofern hat man das Handy nachts immer neben dem Ohr. Seitdem ich in diesem Film mitspiele, mache ich mir auch wieder mehr Gedanken darüber.

RB-Pressemappe


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