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Heute ist der: 22.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Exoten am Set

Der TATORT "Engel der Nacht" zeigt viele, exotische tierische Statisten, die Klara Blum und Kai Perlmann während der Ermittlungen über den Weg laufen - oder kriechen. Eine Produktionsnotiz.

Kai Perlmann und Spinne, Bild: SWR/Schweigert
Die Spezialität des Tiergroßhändlers Heller - dem Mordopfer im TATORT Engel der Nacht" - waren Reptilien, die er in seinem Laden, sowie exotische Großtiere, die er illegal an heimliche Interessenten verkaufte. Die Idee stammt von Drehbuchautorin Susanne Schneider. Aufwändiger und zur Herausforderung für die Produktion wurde sie bei der Realisierung des Buchs. Mehr als 20 verschiedene Tierarten waren bei den Dreharbeiten am Set, von Spinnen, Vögeln und Kaninchen über Albino-Python und Gürteltier bis hin zum Kaiman und einem Löwenbaby, dem Liebling des Teams.

Die Fachleute von der Filmtierzentrale in Hamburg stellten die Tiere bereit, trainierten viele selbst, sorgten aber auch für die Abwicklung, wenn andere Trainer im Einsatz waren. Zuständig für die Tierplanung und die Organisation der An- und Abreisen sowie die Eingewöhnungszeit der Tiere war ein zusätzlicher Requisiteur, der eng mit den Trainern zusammenarbeitete. Keine leichte Aufgabe war die Unterbringung der Exoten. Da es während der Dreharbeiten im März 2006 teilweise noch sehr winterlich war, mussten die kälteempfindlichen Tiere natürlich im Warmen untergebracht und die wechselwarmen Reptilien auf die richtige "Arbeitstemperatur" gebracht werden.

Bild: SWR/Schweigert
Nicht jedes Hotel lässt zu, dass ein Gürteltier mit aufs Zimmer genommen wird ... Ganz ab-gesehen von den Auslaufflächen, denn natürlich können die Tiere nicht tagelang in der Transportkiste leben. Rücksichtnahme erfordern vor allem die nicht-trainierten Tiere beim Drehen selbst. Regisseur Thomas Jahn und sein Team mussten schnell sein, ruhig bleiben, die Bedingungen passend machen. Die Schauspieler wiederum hatten gelassen zu bleiben, auch wenn sie eine dicke Spinne auf sich zukrabbeln sahen. Am Ende verleihen Gürteltier und Python der vorfrühlingshaften Bodenseelandschaft einen exotischen Hauch. Und Kameramann Christoph Feller ist um die Geschichte reicher, wie er einmal von einem jungen Löwen empfindlich in die Wade gezwickt wurde ?

SWR/fw


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