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Dornröschens Rache - Pressestimmen

"Sehr authentisch"

Sylvia Staude schreibt in der Frankfurter Rundschau vom 24. März 2007: >

"Nach vielen aufgeregten Tatorten setzt dieser weniger auf Spektakel und kalauernde Kommissare (...) als auf atmosphärisch dichte, ein wenig mit Patina überzogene Bilder und eine stille Intensität. Ein wenig wollen einem Ritter (Lederjacke! Stiefel!) und Stark wie Cowboys erscheinen, die in ein gottverlassenes Dorf einreiten, in dem der Wind traurige Menschen durch die Straßen weht, während andere hinter der Gardine lauern."


Christian Buss schreibt in der taz vom 24. März 2007:

"Die ungelösten Fälle werden in "Dornröschens Rache" nur mäßig inspiriert miteinander verzahnt. Gäbe es da nicht eine Reihe von Zufällen und Schlampereien, könnten die Untersuchungen eigentlich schon längst abgeschlossen sein. Aber genau mit diesen erzähltechnisch kalkulierten Verzögerungen geben Christine Hartmann (Regie) und Frauke Hunfeld (Buch) den beiden Kommissaren eben auch die Gelegenheit, in aller Ruhe das Milieu zu besichtigen."

Frank Kober schreibt in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 24. März 2007:

"Sehr authentisch, was Frauke Hunfeld und Christine Hartmann da in ihrem Krimi zusammenstricken. Von der Idee, die Berliner Großklappen mal in die Provinz abzukommandieren, bis zur Inzenierung der dörflichen Tristesse in den Straßen und Köpfen bringen die Film-Frauen alles auf den Punkt, was für eine vertrackte Mordgeschichte im Osten nötig ist. Stellvertretend für uns Zuschauer, schieben sie Ritter und Stark wie zwei Fremdkörper durch eine vergessene Welt. Eine Welt voller Verbitterung, Scham und Zukunftsangst. Eine ungewohnte Rolle für Raacke und Aljinovic, die die Gelegenheit jedoch prima als Frischzellenkur nutzen für ihr schlaff gewordenes Kripo-Duo. Souffliert von einer betörenden Anna Thalbach. Ein großartiger "Tatort". Still, tiefgründig ? wahrhaftig."


Michael Link schreibt in der Berliner Morgenpost vom 25. März 2007:

"Die Kamera von Peter Nix hüllt den Zuschauer mit Vorliebe in düsteres Blau und Kunstlicht. Prickelnde Krimi-Spannung ist etwas Anderes. Auch an Dramen des Dorflebens wie sie etwa der "Polizeiruf 110: Dettmans weite Welt" 2005 so eindrucksvoll zeigte, kommt der Landausflug nicht heran. Dass "Dornröschens Rache" am Ende dennoch die nötige Schwerkraft für einen Krimi entwickelt, liegt an den dramatischen Beziehungen der Dorfbewohner, in die Ritter und Stark im Laufe ihres Dorfbesuches allmählich mehr Licht bringen."


Zusammenstellung: Tobias Goltz


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