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Heute ist der: 22.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Interview mit Regisseurin Christine Hartmann

Die beiden Kommissare unternehmen hier eine Art Betriebsausflug


"Dornröschens Rache" spielt im brandenburgischen Niederwerbig. Wie sind Sie auf den Drehort gekommen?

"Die Geschichte spielt in einem Dorf, in dem, wie im Märchen von Dornröschen, die Zeit stehen geblieben ist. Die Leute leben in ihrer eigenen Welt. Genau diese Welt haben wir in Niederwerbig gefunden."

Was war für Sie der Reiz an dieser Location?

"Niederwerbig ist authentisch geblieben. Ich mag das. Als gebürtige Niederbayerin kenne ich solche Dörfer und liebe sie eben für diese Authentizität. Sie sind unverfälscht und spiegeln keine Scheinidylle wieder."

Für Sie ist es bereits der zweite Tatort mit den Kommissaren Aljinovic und Raacke. Wie würden Sie Ihre Zusammenarbeit beschreiben?

"Durch unsere Zusammenarbeit haben wir ein großes gegenseitiges Vertrauen entwickelt. Das ist der wichtigste Grundstein für eine Symbiose zwischen Schauspiel und Regie."

Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der Geschichte "Dornröschens Rache"?

"In ?Dornröschens Rache' verlassen die Kommissare ihr gewohntes Umfeld, um in einem Dorf zu ermitteln, das seine eigenen Regeln hat. Dort, wo niemand sie haben will, müssen sie einen längst vergangenen Mord aufrollen, um ein heutiges Verbrechen aufzuklären."

Auf welche "Stimmung" kam es Ihnen besonders an?

"Schon alleine der Ort spiegelt eine ganz eigene Stimmung wieder. Hier ticken die Uhren anders. Dabei war es mir wichtig, die Leute nicht zu verraten. Im Gegenteil, man muss sie in ihrer Umgebung mögen und verstehen können."

In diesem Tatort ermitteln die beiden Kommissare zum ersten Mal im Umland und nicht wie sonst in Berlin. Mussten Sie diesen Umstand in Ihre Regie einbauen. Und wenn ja, wie?

"Die beiden Kommissare unternehmen hier eine Art Betriebsausflug. Wie ein ?odd couple' finden sie sich zusammen in einer kleinen Pension mitten in der Prärie wieder, wo sie nach Dienstschluss das erste Mal nicht getrennte Wege gehen können. Das bestimmt natürlich ihren Umgang miteinander."

Welche ist Ihre Lieblingsszene?

"Es gibt für mich keine Lieblingsszene, weil ich den Film natürlich als Ganzes sehe. Aber wenn Thomas Raven von seinen Träumen als kleiner Junge erzählt und Ritter nachdenklich antwortet ?Als Kind hat man noch viele Träume', ist das aber ein starker emotionaler Moment für mich."



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