Zur Startseite tatort-fundus.de
Heute ist der: 24.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Roter Tod - Pressestimmen

?Eignet sich nicht für Blut- und Krankenhausphobiker?

Judith von Sternburg schreibt in der Frankfurter Rundschau vom 27. Januar 2007:

?Obwohl es auf Leben und Tod geht, bleibt das Drehbuch von Horst Freund, von Christoph Stark in winterliche Szene gesetzt, unterm Strich (...) merkwürdig unverbindlich. Nein, auch das erschütternde Schicksal des freundlichen Boxers (?) wird wohl bald vergessen sein. Betrüblicher ist, dass die Aufklärung des Verbrechens natürlich nicht seitens der wie immer höchst motivierten Kommissarin, aber sozusagen seitens der Handlung am Ende lustlos vonstatten geht. Der Tatort darf ja auch kriminalistisch ruhig raffiniertere Ware bieten. Keine Verschleißerscheinungen zeigen Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe als Arbeits- und Wohngemeinschaft. Dabei muss man sich einmal klar machen, dass Menschen, die zeitlebens keine andere Ludwigshafener Ermittlerin kennen gelernt haben, inzwischen mit ihrem ersten Auto herumfahren.?


Paul Binder schreibt in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 26. Januar 2007:

?Ein rasanter "Tatort" von Regisseur Christoph Stark mit packender Musik unterlegt.?

Tilmann P. Gangloff schreibt in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 27. Januar 2007:

?Die Versuchung muss für Drehbuchautor Horst Freund groß gewesen sein, sich ganz auf das Gefühlsleben der Hauptkommissarin zu konzentrieren. Doch er zeigt sich ebenso diszipliniert wie sie: Nur kurz gibt sich Lena Odenthal (?) der Verzweiflung hin, dann ist sie wieder ganz die alte. (?) Eine reizvolle Geschichte, die mit etwas anderem Schwerpunkt ohne Frage das Potenzial für ein packendes Psychogramm besessen hätte. Regisseur Christoph Stark aber belässt es beim Krimi, was schade ist. Ähnlich wie zuletzt beim hervorragenden "Tatort" aus Köln ("Die Blume des Bösen") wäre es sicher interessant gewesen, das Seelenleben der stets so beherrschten Ermittlerin tiefer auszuloten.?

"Der Spiegel" schreibt am 22. Januar 2007:

?Der ?Tatort? um Gewissenlosigkeit im kommerziellen Handel mit Blutplasma (?) lässt zwar nicht vor Spannung das Blut in den Adern stocken. Umso mitreißender aber vermittelt der Krimi (?) die radikale Zerstörung eines Lebens durch HIV?

Franz Solms-Laubach schreibt in der Welt vom 29. Januar 2007:

?Es war sicherlich nicht der spannendste Tatort-Krimi. Aber wieder einmal ist es den Autoren (?) gelungen, ein gesellschaftliches relevantes Drama zu einem fesselnden Krimi-Plot zu verarbeiten. Denn nur vordergründig ging es gestern um Mord und Totschlag. Die eigentliche Geschichte drehte sich um den mit HIV infizierten Enzo Marchese und darum, wie er mit den Folgen seiner Krankheit fertig wird. Dabei kam der Film ganz ohne Kitsch und Pathos aus. Das lag zum einen sicherlich an der bereits bewährten Kühle und Unnahbarkeit von Schauspielerin Ulrike Folkerts. Zum anderen aber sicherlich auch an der Arbeit von Regisseur Stark, der den Krimi unaufgeregt und mit ruhiger Kameraführung (?) erzählt hat. Insgesamt war der SWR-Tatort sehenswert, gerade weil er ein schwieriges Thema krimitauglich verarbeitet hat.?

Kathrin Buchner schreibt auf stern.de am 29. Januar 2007:

?Trotz der spannenden Thematik - die Figuren im Fokus der Ermittlungen, die blasierte Arztgattin, der ehrgeizige Chefarzt, der berechende Firmenchef, alle bleiben merkwürdig statisch und eindimensional. Lediglich der wütend-verzweifelte HIV-infizierte Enzo, der sein Schicksal nicht tatenlos hinnehmen will, erweckt das Mitgefühl des Zuschauers. Selbst wenn er nach einer Verfolgungsjagd im Kampf mit Odenthal sein Blut in ihre Wunde tropfen lässt und ihr damit schlaflose Nächte bereitet. Es sind die starken und liebevoll gezeichneten Ermittlerfiguren, die viele Schläge einstecken müssen und den "Roten Tod" sehenswert machen: die verstörte Odenthal, der Opern-schmetternde Kopper und der akribische Becker, der durch seine hartnäckige Spurensuche am Ende doch noch den entscheidenden Beweis in der Waschmaschine findet.?

TV Spielfilm schreibt:

?Menschlichen Tragödienstoff enthält dieser ?Tatort? genug. Leider macht er zu wenig aus den wirklich interessanten Gestalten und verzettelt sich in den kons-truierten Verwicklungen blasser Nebenfiguren.?




TV Movie schreibt:

?Ulrike Folkerts so intensiv wie nie!?




BITTE SPENDEN SIE!

Bitte unterstützen Sie das private Hobbyprojekt tatort-fundus.de! Wir freuen uns über jede Unterstützung und Anerkennung. Mit dem Geld werden primär die laufenden Kosten des Server- Betriebs beglichen! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


TV-TERMINE
Alle anstehenden TV-Wiederholungen finden Sie übersichtlich gelistet

© tatort-fundus 1997 - 2018
Der Tatort-Fundus ist eine Webseite für Tatort-Fans

Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung der Texte, BIlder und Daten nur mit Genehmigung des tatort-fundus

Sitemap | Impressum | Disclaimer |  Diskussionsforum RanglisteUnsere Datenschutzerklärung 

Alle inhaltlichen Fragen richten Sie bitte an frage(at)tatort-media.de 
Bei technischen Problemen bitte Nachricht an webmaster(at)tatort-media.de
Diese Website nutzt das Content-Management-System TYPO3