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Heute ist der: 24.10.2019. --> Bis heute wurden 1119 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Dreharbeiten auf der Großbaustelle

Schauplatz für den "Tatort - Bienzle und die große Liebe" ist die riesige Baustelle der neuen Messe Stuttgart. Der Standort auf den Fildern vor den Toren Stuttgarts war lange umstritten. Argumente wie die verkehrsgünstige Lage beim Flughafen Echterdingen und bei der Autobahn A8 sprachen dafür, andererseits handelte es sich bei den zu bebauenden Flächen um bäuerliches Land, und zwar ausgerechnet um wertvollen Lößlehmboden.

Als sich 1998 das Land, die Region und die Stadt Stuttgart für den Standort Echterdingen entschieden und das Landesmessegesetz vom Landtag verabschiedet wurde, formierte sich der Widerstand in Bürgerinitiativen und Schutzgemeinschaften. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen und betroffene Bauern prozessierten gegen das Messegesetz. Doch als nach etlichen verlorenen Prozessen einer der klagenden Bauern in Einzelverhandlungen überraschend in einen Grundstückstausch einwilligte, ließen sich auch die anderen auf die Angebote des Landes ein.
Will nochmal hoch hinaus: Gächter auf der Baustelle. SWR/Schweigert
2004 konnte mit dem Bau begonnen werden. Auf einer Fläche, die 130 Fußballfeldern entspricht, wurden seitdem 1,8 Millionen Kubikmeter Erde bewegt, das Finanzvolumen beträgt über 800 Millionen Euro. Das Großprojekt galt zeitweilig als größte Baustelle Europas. Im Herbst 2006 fand das Richtfest statt, die offizielle Eröffnung ist für den Herbst 2007 geplant.

Bei Temperaturen über 30 Grad mit Sicherheitswesten unterwegs

Elf der Drehtage von "Bienzle und die große Liebe" fanden auf der Baustelle statt, natürlich inmitten des laufenden Betriebs. Die Bauarbeiten waren zur Drehzeit im Sommer 2006 bereits fortgeschritten, trotzdem veränderte sich das Gelände noch von Woche zu Woche.
SWR/Schweigert
Regisseur Hartmut Griesmayr und Szenenbildner Klaus-Peter Platten konnten sich deshalb auf die Planungen aus den Vorbesichtigungen nur eingeschränkt verlassen. Wenn Zufahrtswege verschwunden, Kranpositionen verändert oder Brachen bebaut waren, musste man sich auf die neuen Verhältnisse improvisierend einstellen. Genauso wie auf die auf einer Baustelle notwendigen Sicherheitsbedingungen, weshalb das gesamte Team bei Temperaturen von weit über 30 Grad mit Sicherheitsschuhen, Sicherheitswesten und Helmen unterwegs war. Andererseits ermöglichte die Baustelle ungewöhnliche und vergängliche Ansichten, wie die halbfertigen Messehallen, deren Dachbleche mit Reihen von riesigen Sandsäcken am Wegfliegen gehindert wurden.

SWR/fw


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