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Heute ist der: 14.10.2019. --> Bis heute wurden 1118 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Mordfall im Musikermilieu oder wer hat die Stradivari gestohlen?


Bild: ORF
?Die schlafende Schöne? ist der Titel des Austrokrimis von Dieter Berner (?Die Abeitersaga?), der an Schauplätzen in Wien und der Steiermark entstand und in dem es um einen Mord im Musikermilieu geht.

Das erotische Abenteuer einer Musikprofessorin (Suzanne von Borsody) mit einem jungen Rom (Dennis Cubic) endet für den Liebhaber tödlich- er wird erschossen, während die Musikerin sich im Badezimmer aufhält. Darüber hinaus wird aus der Wohnung die legendäre ?Schlafende Schöne?, eine dreihundert Jahre alte Stradivari-Geige, entwendet. Kommissar Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) muss in seinem jüngsten Fall besonders vorsichtig vorgehen, da das Innenministerium politische Hintergründe für die Tat befürchtet. Aber ebenso könnte das ganze ein Verbrechen aus Eifersucht oder ein Raubmord gewesen sein.

Suzanne von Borsody, Fritz Karl und eine echte Stradivari

Zur Seite steht Kommissar Eisner diesmal ein junger Amtskollege, Gruppeninspektor Alexander Lohmann, dargestellt von Arno Frisch, der unter anderem in Michael Hanekes Thriller ?Funny Games? beeindruckte. In weiteren Gastrollen sind Suzanne von Borsody (als Musikprofessorin), Fritz Karl (als ihr Mann und Geigenvirtuose), Maresa Hörbiger (als Tonstudiobesitzerin), Hubsi Kramar (als Eisners Vorgesetzter), Hilde Berger (als Sekretärin) und ? als Special Guest ? Peter Turrini in der Rolle eines Dirigenten dabei. Als ?Die schlafende Schöne?, ihres Zeichens eine legendäre Stradivari-Geige, kommt beim Dreh ein Original zu Film-Ehren.

Bild: ORF

?Die schlafende Schöne? alias ?Leonardo da Vinci? ist ein 3,2 Millionen Euro teures Prunkstück

?Leonardo da Vinci? ist der wahre Titel der echten Stradivari, die im Film als Requisite dient. Das fast 300 Jahre alte Instrument stammt aus dem Nachlass der Familie da Vinci ? Nachkommen des berühmten Namensgebers. 1725 von Antonius Stradivarius in Cremona gefertigt, befindet sie sich seit 2002 im Kommission bei Prof. Mag. Dietmar Machold, einem Juristen und weltweit anerkannten Experten für Streichinstrumente. Dank der Bemühungen des epo-film-Requisiteurs Hubert Klausner stand das auf 3,2 Millionen Euro versicherte Prunkstück aus edlem Ahorn- und Fichtenholz für die ?Tatort?-Dreharbeiten zur Verfügung. Zur Freude von Regisseur Dieter Berner, zu dessen Credo auch höchste Authentizität zählt.

Bespielt wird die Stradivari im Film u. a. von Fritz Karl, der einen international anerkannten Geigenvirtuosen mimt. Der oberösterreichische Schauspieler hat für diesen musikalischen Einsatz schon während der Dreharbeiten für sein vorangegangenes Filmprojekt ? einen Historienfilm, der in Prag gedreht wurde ? fleißig geübt. Weltweit gibt es insgesamt noch rund 500 Stradivari-Geigen, zehn davon auf dem offiziellen Markt.


Ruza Holzhacker/ORF


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