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Heute ist der: 16.11.2018. --> Bis heute wurden 1084 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Der Phoenix-Deal

DATEN
339. TATORT
Arbeitstitel: Köpenicker Libelle
Drehbuch:
Frank Grützbach
Regie:
Peter Ristau
Erstsendung:
28.7.1996
Produktions-
sender:
Sender Freies Berlin
Quote:
4,96 Mio. / 18,05 % MA
Sendelänge:
85:18 Minuten
Bildformat:
16:9
Drehtermin:
Drehort:
Produktionsfirma:
Redaktion:

Inhalt:
Um ein kleines Amulett dreht sich der mysteriöse Fall, der die ungleichen Partner Ernst Roiter und Michael Zorowski von der Mordkommission Berlin-Mitte diesmal auf die Spuren einer düsteren Vergangenheit führt.

Persico ist ein abgerissener Bursche, Mitte 40, mit ziemlich losem Maul, aber auch mit eigenwilligem Charme. Als Penner soll er in einer TV-Talkshow zum Thema "Aussteiger" einem Bestseller-Autor und Edel-Aussteiger namens Florsheim kontra bieten. In der Werbepause wird Persico auf der Studio-Toilette tot aufgefunden. Die Obduktion ergibt Hinweise auf die Anwendung eines extrem starken Elektroschockgerätes als Tatwaffe.

Anfangs verdächtigen Roiter und Zorowski den windigen Typen Dizzi, der als "Scout" die Gäste für diese Talkshow besorgt und nachweislich in der Nähe des Tatortes war. Alles deutet darauf hin, daß Dizzi und Persico irgendeinen Deal geplant hatten. Bei seinen Ermittlungen stoßen Kommissar und Assistent auf allerlei Merkwürdigkeiten: Der angebliche Penner hatte nicht nur eine feste Wohnung, sondern offenbar auch eine Vorliebe für asiatische Kunst. Abbildungen eines Schmuck-Amuletts in Form eines Phönix' tauchen gleich mehrfach auf. Geschätzter Wert des originalen Schmuckstücks: eine halbe Million.

Roiter und Zorowski finden heraus, daß Persico in Wirklichkeit Lamberz hieß und bis zur Wende gemeinsam mit eben jenem Florsheim und einem gewissen Dr. Hassler ein übles Geschäft betrieben hatte: Für einen Koko-Kunstbetrieb der Stasi machten sie als sogenannte Oibes, "Offiziere im besonderen Einsatz", Jagd auf wertvolle private Kunstsammlungen, die an den Westen für Devisen verkauft wurden.

Was zunächst wie der harmlose Asien-Trick eines vermeintlichen Penners ausgesehen hatte, entpuppt sich am Ende als ein unheilvolles Kapitel der Koko-Geschichte über Kunstraub, Erpressung, Mord und als gescheiterter Versuch, reinen Tisch zu machen. Für Roiter und Zorowski beginnt eine fieberhafte Suche nach dem Phönix-Amulett, das sie zu den Tätern führen soll...


Besetzung:

Kommissar Ernst Roiter - Winfried Glatzeder
Assistent Michael Zorowski - Robinson Reichel
Dizzi - Rainer Strecker
Persico - Arno Wyzniewski
Susi - Katja Woywood
Dr. Hassel - Hans-Peter Hallwachs
Freck-Farksen - Udo Kroschwald
Brandwain - Tilo Prückner
Florsheim - Michael Gwisdek
Redakteurin - Judith Engel
Moderator - Wilfried Hochholdinger
Obduktionsarzt - Gerd Blahuschek
Regie-Assistentin - Esther Linkenbach
Buchhändlerin - Katja Kurze
Ikonenmaler - Thomas Wolff
und andere


Stab:

Kamera - Arthur W. Ahrweiler
Buch - Frank Grützbach
Regie - Peter Ristau



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