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Heute ist der: 21.11.2018. --> Bis heute wurden 1085 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Bienzle und der Biedermann

DATEN
266. TATORT
Regie:
Peter Adam
Drehbuch:
Felix Huby und Dieter de Lazzer unter Mitarbeit von Peter Adam
Erstsendung:
06.12.1992
Produktions-
sender:
Süddeutscher Rundfunk
Sendelänge:
88:45
Bildformat:
4:3
Drehtermin:
Drehort:
Stuttgart
Produktionsfirma:
Redaktion:

Inhalt:
Dieser Fall führt Kommissar Ernst Bienzle - es war der erste für diesen Stuttgarter "Tatort"-Kommissar - in den Bereich der Wirtschaftskriminalität. Bienzle ermittelt gegen Dr. Dreher, einen Anwalt und Fachmann für EG-Wirtschaftsrecht. Dr. Dreher steht im Verdacht, seinen Klienten durch Subventionsbetrügereien beträchtliche Summen zuzuschanzen und dabei selber kräftig mitzukassieren. Offensichtlich erhält er, gegen angemessene finanzielle Beteiligung, Rückendeckung aus den höchsten Ebenen der Ministerialbürokratie.

Als Bienzles Kollege Gächter an einem Grenzübergang nach Österreich in Notwehr einen LKW-Fahrer erschießt, der in Dr. Drehers Auftrag subventioniertes Fleisch mit gefälschten Papieren ins Ausland verschieben sollte, muß Bienzle befürchten, daß ihm der Fall entzogen wird.

Doch Bienzle recherchiert hartnäckig weiter und trifft dabei auf seinen alten Jugendfreund Paul Stricker, der es im Lauf der Jahre vom Metzgerssohn zum angesehenen Fleischgroßhändler gebracht hat. Äußerlich ist Stricker ein biederer Geschäftsmann. Doch die Fassade trügt. Denn damit der Betrieb floriert, nimmt Stricker die kriminellen Dienste von Dr. Dreher in Anspruch. Außerdem zieht es Stricker von Zeit zu Zeit in ein Domina-Studio in der Stuttgarter Innenstadt. Der Vorgang ist deshalb interessant, weil er selber ein Geheimnis daraus macht und seiner Mitwelt gegenüber gleichzeitig den Moralspostel spielt. Das bedeutet, Stricker ist erpreßbar.

Nicht ahnend, an welchem Fall Bienzle arbeitet, lädt Stricker den Kommissar zu seinem alljährlich stattfindenden Reh-Essen ein. Zu den Gästen zählen ranghohe Vertreter aus Politik und Verwaltung, und nicht zuletzt auch Dr. Dreher, der ein Verhältnis mit Strickers Tochter Cordula hat. Während Bienzle die Gelegenheit nutzt, um Belastungsmaterial gegen Dr. Dreher und seine Hintermänner zu sammeln, erhärtet sich sein Verdacht, daß auch Schulfreund Stricker in schmutzige Geschäfte verwickelt ist. Doch bevor er ihn endgültig des Betrugs überführen kann, eskalieren die Ereignise zu einem tödlichen Finale.

Besetzung:

Dietz Werner Steck - Ernst Bienzle
Rita Russek - Hannelore Schmiedinger
Rüdiger Wandel - Günter Gächter
Hanns Zischler - Dr. Joachim Dreher
Rüdiger Vogler - Paul Stricker
Heide Simon - Ingrid Stricker
Christina Plate - Cordula Stricker
Dieter Eppler - Bossle
Hubertus Gertzen - Hilbert
Christoph Hofrichter - Fahlbusch
Uwe Müller - Gensmer



Stab:

Szenenbild - Dieter Hoepker
Kamera - Fritz Moser
Musik - Stefan Melbinger




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