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Heute ist der: 18.11.2018. --> Bis heute wurden 1084 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Flieder für Jazcek

DATEN
072. TATORT
Arbeitstitel: Doppelspiel
Drehbuch:
Stefan Murr / Jürgen Scheschkewitz
Regie:
Fritz Umgelter
Erstsendung:
27.02.1977
Produktions-
sender:
Hessischer Rundfunk
Quote:
66,00 % MA
Sendelänge:
87:14 Minuten
Bildformat:
4:3
Drehtermin:
08. November 1976 - 22. Dezember 1976
Drehort:
Frankfurt und Umgebung
Produktionsfirma:
Redaktion:

Inhalt:
Als Kommissar Konrad in seinem Frankfurter Büro die Nachricht erhält, daß Franz Jaczek aus der Strafanstalt Butzbach entlassen worden ist, schwant ihm Übles. Jaczek hat vor einigen Jahren einen Geldtransporter überfallen und zusammen mit seinem Komplizen 900.000 Mark erbeutet. Der Fahrer des Geldtransporters war damals erschossen worden - von seinem später bei einem Schußwechsel mit der Polizei getöteten Komplizen, wie Jaczek behauptete. Da man ihm nicht das Gegenteil beweisen konnte, wurde er nur wegen Geldraubs verurteilt. Kommissar Konrad ist jedoch davon überzeugt, daß Jaczek den Fahrer umgebracht hat. Auch rechnet er fest damit, daß dieser Gangster noch einmal versuchen wird, an das ?große Geld? zu kommen.

Damit hat Konrad recht. Kaum wieder auf freiem Fuß, bereitet der Österreicher Jaczek mit zwei Komplizen, dem Bayern Kofler und dem Berliner Mattfeld, eine Geiselnahme vor, bei der ein Millionenbetrag erpreßt werden soll. Es gelingt ihnen, die Frau eines Bankdirektors in ihre Gewalt zu bringen. Sie fordern telefonisch zwei Millionen Mark Lösegeld. Zur Verblüffung der Polizei soll das Geld abends auf einer vielbefahrenen Frankfurter Mainbrücke übergeben werden - und zwar von Kommissar Konrad selber. Die Gangster verlangen überdies, daß die Polizei die Brücke absperrt; sie scheinen sich sehr sicher zu fühlen.

Während am Mainufer versteckte Präzisionsschützen im Anschlag liegen, verhandelt Konrad auf der Brücke mit den Entführern. Dabei stellt er fest, daß der maskierte Mann, der sich für Jaczek ausgibt, gar nicht Jaczek zu sein scheint. Der Krisenstab hat nun zu entscheiden, ob das Lösegeld übergeben werden soll. Währenddessen grübelt Konrad über die Frage nach, wo Jaczek wohl ist. Als er das erfährt, weiß er auch, was hinter all dem steckt - und daß auf ihn und seine Kollegen eine schwere Bewährungsprobe wartet.


Besetzung:

Kommissar Konrad - Klaus Höhne
Robert Wegner, sein Assistent - Walter Renneisen
Franz Jaczek - Alfred Reiterer
Ferdi Kofler - Hans Brenner
Willi Mattfeldt - Günter Lamprecht
Irmi - Michaela May
Kurt Quaas, Bankdirektor - Peter Roggisch
Martina Quaas, seine Frau - Suzanne Roquette
Staatssekretär - Günter Strack
Polizeipräsident - Hermann Treusch
Kommissar Schäfermann - Manfred Heidmann


Stab:

Buch - Stefan Murr
Buch - Jürgen Scheschkewitz
Regie - Fritz Umgelter
Kamera - Werner Hoffmann
Szenenbild - Horst Klös
Schnitt - Birgit Bosboom
Produktionsleitung - Wolfgang Völker
Produktion - Hans Prescher



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