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Heute ist der: 22.08.2019. --> Bis heute wurden 1114 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt. (Hä?)

Die Drehorte von "Saarbrücken, an einem Montag"

Schöne Landschaften entlang der Saar, alte Industrieanlagen wie auch Ausflüge nach Frankreich sind nur einige der Aspekte, die die Drehorte der SR-TATORTe auszeichnen. Timo Bredehöft war im Saarland unterwegs, um die Drehorte der SR-Folgen zu dokumentieren. Diesmal steht der erste saarländische TATORT überhaupt im Fokus - "Saarbrücken, an einem Montag". Das Drehort-Special wird in den kommenden Wochen fortgesetzt mit Drehortinfos zu allen bisherigen SR-TATORTen.



Die erste Szene des zweiten TATORTs. Bild: SR

Bereits die ersten Szenen zeigen, was das Saarland jahrzehntelang geprägt hat: der Bergbau und die Stahlindustrie. Wenn auch beide Bereiche im Jahr 1970 ihren Zenit schon überschritten hatten, dient die Kulisse eines großen Stahlwerk doch als markanter Einstieg in die saarländische TATORT-Geschichte. Gedreht wurde in der Völklinger Hütte - jedoch nicht im heutigen Weltkulturerbe, sondern nordöstlich davon in einem Bereich, der auch heute noch von der Saarstahl AG bewirtschaftet wird.

Bild: T. Bredehöft

Im Bild rechts ein Blick auf die exakte Stelle des heutigen Saarstahl-Geländes, an der Liersdahl seinem Kollegen Schäfermann im Film die einzelnen Schritte der Stahlproduktion erklärt. Im Vordergrund sind Torpedowagen zu sehen, in denen heutzutage das flüssige Roheisen von der Dillinger Hütte nach Völklingen transportiert wird.

1970 kam das Roheisen noch aus den Hochöfen der Völklinger Hütte. Diese sind ebenfalls im Film zu sehen und gehören zum heutigen Weltkulturerbe, welches besichtigt werden kann.

Blick auf die Hochöfen der Völklinger Hütte. Bild: T. Bredehöft

In einer weiteren Szene auch deutlich im Hintergrund zu sehen sind die Spitzkegelhalden in der Nähe von Hostenbach. Diese 90 bzw. 130 Metern hohen Halden wurden ab 1910 künstlich aus Schlacken der Völklinger Hütte und Kraftwerksresten aufgeschüttet. Auch heute noch herrscht innerhalb der Halden eine so große Hitze, dass man regelmäßig Dampf aus ihnen aufsteigen sieht.

Die Spitzkegelhalden „Hermann und Dorothea“ bei Hostenbach. Bild: T. Bredehöft

Das erste Verbrechen im Film geschieht allerdings in Saarbrücken: Ein Mann gibt sich als Polizist aus, um die Witwenrente der alten Frau Böhler zu beschlagnahmen. Die Wohnung von Frau Böhler befindet sich hierbei in der Robert Blum-Straße in Saarbrücken-Malstatt.

 
 
 
Szenen in der Robert-Blum-Straße. Bilder: T. Bredehöft

Wenig später sieht man im Film die Wohnung von Herrn und Frau Hartmann. Bei einem Blick aus dem Fenster erkennt man, dass sich diese in dem Eckhaus zwischen Arndtstraße und Mainzer Straße in Saarbrücken befindet.

Blick auf die Kreuzung. Bild: T. Bredehöft

In der nächsten Szene macht sich Frau Hartmann auf die Suche nach Eva Konalsky. Deren Wohnung befindet sich in der Lessingstraße in Saarbrücken.

Bild: T. Bredehöft

Frau Konalsky ist allerdings nicht zuhause, sondern wartet an einer Bushaltestelle - diese ist am Saarbrücker Landwehrplatz.

 
Bilder: T. Bredehöft

Frau Hartmann folgt dem Bus - vorbei am damaligen Siemens-Gebäude in der Martin-Luther-Straße bis zum Hauptbahnhof.

Im Hintergrund das Siemensgebäude. Bild: T. Bredehöft
Vorm Hauptbahnhof. Bild: T. Bredehöft
Bild: SR

Im weiteren Verlauf müssen die Kommissare auch in Frankreich ermitteln - gedreht wurde am Grenzübergang in Nassweiler.

Heute befindet sich in der ehemaligen Grenzstation ein Gebrauchtwagenhandel.



Bild: SR

Auch Frau Hartmann macht sich auf den Weg nach Frankreich, nach Merlebach. Zunächst sieht man sie am Wolfseck in Saarbrücken-Güdingen die Abfahrt Richtung Metz fahrend.

Bild: SR

Später wird Frau Hartmann von der Straße abgedrängt, flieht in ein verlassenes Haus und wird ermordet. Laut einem Telefongespräch im Film spielen sich diese Szenen zwischen Longeville und Marange ab. Gedreht wurde tatsächlich aber auf der L105 in der Nähe von Bliesmengen-Bolchen. Vermutlich wurden somit gar keine Szenen des Films in Frankreich gedreht.

Später befragen die Ermittler noch den Mitarbeiter einer Aral-Tankstelle. Diese befand sich in der Mainzer Straße in Saarbrücken, ungefähr dort, wo heute die Einfahrt zum Hornbach-Markt ist. Damit lag diese Tankstelle in unmittelbarer Nähe vom Halberg, wo der SR seinen Sitz hat.

Mainzer Straße. Bild: T. Bredehöft
Timo Bredehöft


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