Nach seiner Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-
Schule in München gehörte Axel Milberg von 1981 bis
1998 dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an. Er
spielte in Inszenierungen von Zadek, Lang, Langhoff, Dorn,
Herzog, Steckel oder Griem und stand in Klassikern wie
„Kalldewey Farce“,„Kirschgarten“,„Der zerbrochene
Krug“,„Wie es Euch gefällt“,„Tartuffe“ und „Woyzeck“
auf der Bühne. Bereits während der Theaterarbeit drehte
Milberg sechs Kriminalgeschichten mit Bruno Ganz als
Privatdetektiv Tassilo Grübel. Durch den Kinofilm „Nach
Fünf im Urwald“, den Mehrteiler „Der Schattenmann“, das
Remake „Es geschah am helllichten Tag“ oder die Produktion
„Der tote Taucher im Wald“ wurde Axel Milberg dem
Film- und Fernsehpublikum bekannt.
Zu seinen herausragenden Rollen zählen ebenso „Long
Hello und Short Goodbye“,„Jahrestage“, die Fernsehdokumentation
„Jud Süß – Ein Film als Verbrechen?“ oder
„Stahlnetz: PSI“. Seit 2003 ermittelt Axel Milberg in seiner
Heimatstadt Kiel für den NDR-Tatort. Zu seinen jüngsten
Projekten zählen das 2006 mit dem Deutschen Fernsehpreis
ausgezeichnete Kammerspiel „Silberhochzeit“ und
„Doktor Martin“, sechs Folgen schwarzen Humors, die
ab Juli 2007 im ZDF ausgestrahlt wurden sowie die drei
Fernsehfilme „Im Gehege“,„Das Feuerschiff“ und „Stolberg“.
Als Kriminalhauptkommissar Klaus Borowski löst
Axel Milberg im „Tatort: Borowski und das Mädchen im
Moor“ seinen zehnten Fall.
Filmografie (Auswahl)
Fernsehen
2007
Tatort: Borowski und das Mädchen im Moor
(Regie: Claudia Garde)
Das Feuerschiff (Regie: Florian Gärtner)
Stolberg (Regie: Ulrich Zrenner)
Tatort: Macht der Angst (Regie: Florian Baxmeyer)
Im Gehege (Regie:Kai Wessel)
2006
Doktor Martin (Regie: Markus Imboden/Josh Broecker)
Tatort: Das Ende des Schweigens (Regie: Buddy Giovinazzo)
Tatort: Mann über Bord (Regie: Lars Becker)
Commissario Brunetti – Dunkle Stunde der Serenissima (Regie: Sigi Rothemund)
2005
Tatort: Borowski in der Unterwelt (Regie: Claudia Garde)
Durch Himmel und Hölle (Regie:Matthias Tiefenbacher)
Tatort: Sternenkinder (Regie: Hannu Salonen)
Silberhochzeit (Regie:Matti Geschonneck)
2004
Tatort: Schattenhochzeit (Regie:Kaspar Heidelbach)
Tatort: Stirb und Werde (Regie: Claudia Garde)
Speer und Er (Regie: Heinrich Breloer)
Der Mann von nebenan lebt! (Regie: Miguel Alexandre)
Spiele der Macht (Regie:Markus Imboden)
2003
Tatort:Väter (Regie:Thomas Freundner)
Tatort: Schichtwechsel (Regie: Christine Hartmann)
Stauffenberg (Regie: Jo Baier)
Die Rosenzüchterin (Regie: Erhard Riedlsperger)
2002
Balthasar Blitz (Regie: Andrea Katzenberger)
Unter Verdacht (Regie: Friedemann Fromm)
2001
Stahlnetz: PSI (Regie:Markus Imboden)
Der Mann von nebenan (Regie: Dror Zahavi)
2000
Jahrestage (Regie: Margarethe von Trotta)
Jud Süß – Ein Film als Verbrechen? (Regie: Horst Königstein)
Frightmares (Regie: M. Cross)
1996
Es geschah am hellichten Tag (Regie: Nico Hofmann)
1995
Der Schattenmann (Regie: Dieter Wedel)
1990
Tassilo – Ein Fall für sich (Regie: Hajo Gies)
Kino
2005/2006
Neben der Spur (Regie: Detlef Bothe)
2003
Baltic Storm (Regie: Reuben Leder)
2002
Vienna (Regie: Peter Gersina)
2001
Leo und Claire (Regie: Joseph Vilsmaier)
Babij Jar (Regie: Jeff Kanew)
1999
Der tote Taucher im Wald (Regie: Marcus O. Rosenmüller)
1998
Long Hello And Short Goodbye (Regie: Rainer Kaufmann)
St. Pauli Nacht (Regie: Sönke Wortmann)
1997
Der Campus (Regie: Sönke Wortmann)
1996
Rossini (Regie: Helmut Dietl)
14 Tage lebenslänglich (Regie: Roland Suso Richter)
1995
Irren ist männlich (Regie: Sherry Horman)
Nach Fünf im Urwald (Regie: Hans-Christian Schmid)