Der Lena-Odenthal-TATORT Schatten der Angst setzte sich im Rahmen eines Krimis mit der Problematik sogenannter Ehrenmorde auseinander. Der Film „macht eindrücklich die Zerrissenheit der jüngeren Generation deutlich bei ihrer Wahl zwischen einem Leben in der modernen Gesellschaft und der Einordnung in das Wertesystem ihrer Familie (…). Er beleuchtet damit die Einschränkung der Würde und der Persönlichkeitsrechte und bringt ein immer noch zu wenig beachtetes Thema unserer Gesellschaft in unser Bewusstsein“, würdigte die Jury den TATORT.
Amnesty International zeichnet mit diesen undotierten Preisen alle zwei Jahre Produktionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinandersetzen.
Der TATORT Schatten der Angst ist eine Produktion des SWR in Zusammenarbeit mit der Maran Film. Es produzierten Sebastian Hünerfeld und Sabine Tettenborn, die Redaktion liegt bei Melanie Wolber und Manfred Hattendorf. Die ARD-Erstausstrahlung fand im April 2008 statt.
Die zweite ausgezeichnete SWR-Produktion war der Film „Im Schatten des Bösen“, derüber mehrere Wochen einige Frauen, die während des andauernden Bürgerkriegs unvorstellbare Gausamkeiten erlebten, begleitet hat.
Nach einer SWR-Mitteilung