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Heimliche Dreharbeiten & Co.

Die geheimnisvollen TATORTe

Um nicht zu riskieren, dass das Ende ohne Täter aus "Die Wahrheit" vor der Ausstrahlung publik wird, hat der Bayerische Rundfunk seinen letzten TATORT still und heimlich drehen lassen: in diesem wird die Geschichte aus "Die Wahrheit" weiter erzählt, eine Pressemeldung zum Drehstart oder ein Setbesuch fĂĽr Fotografen - sonst ĂĽblich - hätte Fragen aufgeworfen oder  Geheimnisse zur Handlung voreilig gelĂĽftet. Stille und heimliche Dreharbeiten eines TATORTs sind zwar selten, kommen aber immer wieder vor.

 

So hat auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR) kĂĽrzlich erst nach Drehschluss eine Information an die Presse lanciert und ĂĽber die Dreharbeiten seines Köln-TATORT Die siebte Zypresse (Arbeitstitel) berichtet. Sonst ĂĽblich sind solche Meldungen zum Drehstart - oder wenige Tage danach, aber nicht erst, wenn der gesamte Film abgedreht ist. So hatte auch der Bayerische Rundfunk (BR) sicherstellen wollen, dass der Plot aus Der Tod ist unser ganzes Leben frĂĽhzeitig an die Ă–ffentlichkeit gelangt und vorher publik wird, dass Die Wahrheit fĂĽr die Ermittler ausnahmsweise erfolglos endet, also ohne einen Täter zu finden.

Noch ein Beispiel: Der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) hat beim Drehstart im Sommer 2016 erklärt, zu den Dreharbeiten der Folge Dunkelfeld keinen Set-Termin zu ermöglichen, der sonst regelmäßig stattfindet. In Dunkelfeld aber wird ein groĂźes Geheimnis abgedreht und aufgelöst, das der Sender horizontal bereits in den drei vorherigen Folgen erzählerisch vorbereitet hat. Bei einem Settermin wĂĽrde die Presse nur stören - die könnte ja das Geheimnis vorher ausplaudern...

 

2007: Geheimnis um Auftaktfolge

Geheimnisse der Sender mĂĽssen aber nicht nur die gesamten Dreharbeiten betreffen, sondern manchmal nur (wichtige) Details. So hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) beim Start seines Leipziger Ermittlerteams Simone Thomalla und Martin Wuttke im Sommer 2007 bewusst nicht mitgeteilt, dass der erste gedrehte Fall Ausweglos nicht die Auftaktfolge sein wĂĽrde, sondern erst die zweite. Grund: die Darsteller sollten sich erst mal "einspielen". Durch das Einspielen, das Kennenlernen des Teams, des Partners und der ganzen Bedingungen erhofft man sich in Produktionskreisen, dass die Darsteller sich "warm spielen" - in dem Fall fĂĽr die Auftaktfolge, die dann erst als zweites gedreht wurde.

 

PR-Panne: Geheimnis wird vorab gelĂĽftet

Manchmal läuft dabei aber auch etwas schief. Als 2003 der Hessische Rundfunk (HR) Das Böse, die dritte Folge mit seinem Team Dellwo und Sänger produziert, wird das dramatische Ende geheim gehalten, nämlich, dass der Mörder die Eltern der Kommissarin brutal tötet. Doch als im Herbst 2003, zwei Monate vor der Ausstrahlung von Das Böse, die Dreharbeiten zur vierten Folgen Janus starten, wird genau dieses Geheimnis ganz offen in der Drehstartmeldung veröffentlicht. Als Das Böse ausgestrahlt wurde, wussten schon viele Zuschauer, was am Ende der Folge passieren wĂĽrde.

 

"Der Tote im Sund" - Falsches Etikett TATORT

Aber es geht auch umgekehrt - um das Geheimnis zu hĂĽten, dass der SĂĽdwestrundfunk (SWR) 2009 einen Spielfilm um die Sekte Scientology drehte, wurden die Produktion kurzum als TATORT ausgegeben - immerhin hatte man (deswegen?) auch einen der Hauptermittler besetzt. Felix Klare spielt in dem Scientology-Aussteigerfilm Bis nichts mehr bleibt als auch im Stuttgarter TATORT des Senders die Hauptrolle. So sollte die Sekte keinen Verdacht schöpfen und womöglich die Dreharbeiten nicht stören und torpedieren. Der Film lief intern als TATORT-Folge unter dem Titel Der Tote im Sund.

TATORT: Andalusien

Bis heute ist es auch ein Geheimnis des SĂĽdwestrundfunks (SWR), dass er einen weiteren TATORT fĂĽr das Ludwigshafener Team dreht. Drehstart war am 17. Oktober in sĂĽdlichen Andalusien. Es mag spekuliert werden, warum die Ă–ffentlich-rechtliche Anstalt den Drehstart im fernen Spanien bisher verschweigt. Vielleicht wird der Drehstart aber auch erst nach der RĂĽckkehr des Teams aus Spanien an die Presse gemeldet. Titel der Folge lautet passenderweise: Der sprechende Tote

Francois Werner


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