Heute ist der: 17.05.2012.  --> Bis heute wurden 851 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt.
 
Sie sind hier:  Start > News > 

SR-TATORT

Aus der Traum - Weber und Brückner kritisieren SR

Die Pressemeldung des SR polarisierte: Sowohl für Fans als auch für die Darsteller kam die Mitteilung über das Aus des aktuellen SR-Ermittlerteams überraschend. Während viele Fans lieber andere Teams im Ruhestand sehen würden, werfen die Darsteller dem SR Verlogenheit vor.

 Kappl und Deininger werden am 22. Januar ein letztes Mal ermitteln, Bild: SR/Manuela Meyer

Am 7. November teilte der SR in einer Pressemitteilung mit, dass das Ermittlerduo Maximilian Brückner (Franz Kappl) und Gregor Weber (Stefan Deininger) mit Auslaufen ihrer Verträge im kommenden Jahr verabschiedet wird. Als Grund ist dort zu lesen, dass die Story des ungleichen Paares jetzt zu Ende erzählt sei. Den Darstellern wird in der Mitteilung gedankt und für die Zukunft viel Erfolg gewünscht, ein Statement von Brückner und Weber sucht man dort jedoch vergeblich. Und das nicht ohne Grund: Die Trennung erfolgte nicht einvernehmlich, sondern gegen den Willen der beiden Hauptdarsteller.

In einer gemeinsamen Pressmitteilung schildern Brückner und Weber ihre Sicht auf die Dinge: "Über das überraschende und unangekündigte Ende sind wir erstaunt und nehmen es mit Verwunderung zur Kenntnis. Vor allem können wir die vermeintliche Begründung nicht nachvollziehen. Gerade die Gegensätze waren es, die den Erfolg des Teams ausgemacht haben und die unserer Meinung nach noch lange nicht auserzählt sind. Gerade die letzten TATORTe zeigten für uns eine positive Entwicklung: Steigende Quoten (aktuelles Ranking: Platz 7 von 16 Kommissaren) und gute Kritiken. Wir waren gerne TATORT-Kommissare und haben dieses Engagement immer als ein besonderes betrachtet."

Keine einvernehmliche Trennung

 Schießen zurück: Deininger und Kappl, Bild: SR/Manuela Meyer

Die Darsteller erfuhren zwei Wochen vor der Pressemitteilung telefonisch vom zuständigen SR-TATORT-Redakteur Christian Bauer von der Entscheidung, sie "in Rente zu schicken". Wie die Süddeutsche berichtet, weigerten sie sich, die Floskel "in beiderseitigem Einverständnis" in die Pressemitteilung aufnehmen zu lassen. Weber bezeichnete die veröffentlichte Pressemitteilung als "schlecht formuliert und verlogen". In der Bild am Sonntag spekuliert er zudem über die tatsächlichen Gründe des vorzeitigen Ruhestands: Da die beiden Darsteller mit den ersten TATORTen des Teams nicht glücklich waren, hätten sie um eine Verbesserung des Inhalts und der Dialoge gekämpft. Gerade auch beim TATORT Heimatfront sei dies der Fall gewesen, da das ursprüngliche Drehbuch der beiden Autoren Christiane Hütter und Christian Heider von Weber als "realitäts- und weltfremd" bezeichnet wird. Fortan hätten Brückner und Weber mit ihrer Absicht, die Qualität ihrer Fälle steigern zu wollen, als Querulanten gegolten.

SR dementiert Vorwürfe

 Ihr erster Fall: "Aus der Traum", Bild: SR/Manuela Meyer

Auf oberster Ebene wird die Entscheidung von SR-Intendant Thomas Kleist verteidigt. Er betont in der Saarbrücker Zeitung, dass es sich um keinen Rauswurf handele, sondern lediglich die auslaufenden Verträge der beiden Hauptdarsteller nicht verlängert werden. Es habe den redlichen Versuch gegeben, die Entscheidung vorab bei einem Treffen in München mit Brückner und Weber zu besprechen. Weber bestreitet dies in der Bild am Sonntag: "Es gab nie einen Versuch, die Sache mit uns vernünftig zu klären. Der Ablauf beim SR ist dilettantisch."

Fans bedauern die Entscheidung

 Laut Rangliste der beste Fall des Teams: Heimatfront, Bild: SR/Manuela Meyer

Die meisten TATORT-Fans nahmen die Mitteilung über das Ende des Teams Kappl und Deininger mit Bedauern zur Kenntnis. Gerade die letzten beiden Folgen, Heimatfront und Hilflos, waren von Fans und der Presse positiv aufgenommen worden. Zudem sei Gregor Weber als Stefan Deininger einer der wenigen authentischen Ermittler im TATORT, der mit seinem Einsatzgebiet, dem Saarland, stark verortet sei. Es bleibt zu hoffen, dass das im TATORT leider immer mehr vernachlässigte Lokalkolorit auch ohne Weber zukünftig im SR-TATORT erhalten bleibt. Wer in Zukunft im Saarland ermittelt und ob Teile des übrige Teams wie Alice Hoffmann, Lale Yavaş oder Hartmut Volle dem SR-TATORT erhalten bleiben, ist bislang unklar. Auf Vermutungen der "Süddeutschen" über Devid Striesow als möglichen Nachfolger gab der SR bekannt, über Zukunfts-Konstellationen frühstens nach Ausstrahlung des letzten Kappl/Deininger-TATORTs Verschleppt am 22. Januar 2012 zu informieren.

Das Portal W&V nahm das Ende des Saarbrücker Ermittlerteams zum Anlass, die Leser darüber abstimmen zu lassen, welche Ermittler es wirklich verdient hätten, in Ruhestand geschickt zu werden. Die meisten der mehr als 850 Teilnehmer würden sich demnach am liebsten von Charlotte Lindholm verabschieden. Auf Platz zwei und drei folgen das Ludwigshafener Team Odenthal/Kopper sowie das Leipziger Team Saalfeld/Keppler. Am beliebtesten sind der Umfrage zufolge die Ermittler aus Stuttgart, Münster und Berlin. Vielleicht kann zumindest die Tendenz, stärker über das Auserzählt-Sein aktueller Ermittlerteams nachzudenken, als positiver Impuls dieser ansonsten eher unglücklich verlaufenen SR-Offensive gewertet werden.

Timo Bredehöft


Alle Wiederholungen der nächsten 3 Tage
17.05.WDRKrumme Hunde
17.05.WDRKuscheltiere
17.05.SW3Tödliche Tagung
18.05.SW3Nichts mehr im Griff
18.05.ARDMauerblümchen
19.05.HRDas schwarze Grab

TV-TERMINE
Alle anstehenden TV-Wiederholungen finden Sie übersichtlich gelistet

FORUM
Diskutieren Sie mit anderen Fans in unseren Foren

SERVICE
Schreiben Sie unserer Redaktion , wenn Sie eine Frage zum TATORT haben.


RANGLISTE
TATORT-Fans bewerten in der Rangliste alle Folgen und alle Ermittler - Beteiligen Sie sich!

 UNTERSTÜTZUNG
Unterstützen Sie diese Website und tätigen Sie Ihre Einkäufe über unsere Amazon-Partner-ID.Danke.

Diese Seite mit anderen teilen:
bookmark at mister wongBei TWITTER veröffentlichenbookmark at del.icio.usbookmark at technorati.combookmark at google.combookmark at yahoo.comin FACEBOOK veröffentlichenbookmark at propeller.com

FOLGEN

alphabetisch
chronologisch
Erstsendungen
Wiederholungen
Archiv
Arbeitstitel
Geplant
Giftschrank
SpinOff
ORF (85-89)
Titeldopplungen


ERMITTLER

alphabetisch
nach Städten
nach Sendern
Eintagsfliegen
Gastauftritte
Vornamen

LEXIKON

Arbeitstitel
Drehspiegel
Fan-Artikel
Karneval
Literatur
Phänomen
Statistiken
Vorspann
Zählweise
Zeitreise

ZEUGEN

Autoren
Regisseure
Musiker
Gebhard Henke
Volker Herres

MEDIEN

Bücher
Romane
Nachschlagewerke
Biografien
DVD
CD, LP, MC
Hörbücher
Broschüren

AKTION

Touren
Kunst

RANGLISTE

Anmelden
Folgen
Ermittler
Gesamtrangliste
Statistiken
Neues Passwort
Falsche Wertungen
Benutzerregeln

TATORT-DVD

Produkte
Einzel-DVD
Themen-Boxen
Städte-Boxen
Kommissar-Boxen
Kommissare
Städte
Folgen

© tatort-fundus 1997 - 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des tatort-fundus

Impressum | DisclaimerDiskussionsforum | Rangliste
Web-Mail | TYPO3-Backend | Web-FTP | Server-Administration | Zugriffsstatistiken | Mitarbeiterbereich  

Alle inhaltlichen Fragen richten Sie bitte an frage(at)tatort-fundus.de
Bei technischen Problemen bitte Nachricht an webmaster(at)tatort-fundus.de
Diese Website nutzt das Content-Management-System TYPO3

Auf dieser Website werden mit Technologien der etracker GmbH (www.etracker.com) Daten zu Marketing- und Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert. Aus diesen Daten können unter einem Pseudonym Nutzungsprofile erstellt werden. Hierzu können Cookies eingesetzt werden. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-browsers des Seitenbesuchers gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen die Wiedererkennung des Internetbrowsers. Die mit den etracker-Technologien erhobenen Daten werden ohne die gesondert erteilte Zustimmung des Betroffenen nicht dazu benutzt, den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren und nicht mit personenbezogenen Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt. Der Datenerhebung und -speicherung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.