Zur Startseite tatort-fundus.de
Heute ist der: 29.09.2016. --> Bis heute wurden 1007 unterschiedliche TATORTe erstausgestrahlt.
 
Sie sind hier:  TATORT-FUNDUS > Folgen > Giftschrank > 

TATORTe im Giftschrank

Verbotene Fr├╝chte

Bei ├╝ber 980 TATORTen hat es in den letzten 45 Jahren immer wieder Folgen gegeben, die seit ihrer Erstausstrahlung oft nicht mehr wiederholt wurden oder zuk├╝nftig nicht mehr wiederholt werden sollen oder k├Ânnen. Als "Giftschrank"-Folgen bezeichnet man diejenigen TATORTe, die f├╝r jede zuk├╝nftige Ausstrahlung bis auf Weiteres gesperrt sind. Derzeit ( Februar 2016) liegen 5 Folgen im Giftschrank.


Bei den sogenannten "Giftschrank-Folgen" handelt es sich senderintern um Folgen mit einem "Sperrvermerk"; die Sender k├Ânnen, wollen oder d├╝rfen diese TATORT-Folgen bis auf Weiteres nicht ausstrahlen.

Es handelt sich hierbei um Folgen aus allen TATORT-Jahrzehnten. Zu den "verbotenen Fr├╝chten" werden derzeit gerechnet:

  • Der Fall Geisterbahn (HR, 12.2.1972)
  • Mit nackten F├╝ssen (HR, 09.03.1980)
  • Tod im Jaguar (SFB, 09.06.1996)
  • Krokodilw├Ąchter (SFB, 10.11.1996)
  • Wem Ehre geb├╝hrt (NDR, 23.12.2007)
Erstmal weggeschlossen: Der TATORT Wem Ehre geb├╝hrt mit Maria Furtw├Ąngler, Bild:NDR

Die Gr├╝nde sind vielf├Ąltig

Die Folge Wem Ehre geb├╝hrt hatte bereits vor ihrer Ausstrahlung f├╝r Aufregung gesorgt, bis hin zu Gro├čdemonstrationen und ├Âffentlichkeitswirksamer Statements deutscher Bundespoltiker gef├╝hrt. Vertreter der alevitischen Gemeinde hatten gegen den Norddeutschen Rundfunk (NDR) Strafanzeige gestellt und die Drehbuchautorin Angelina Maccarone stark angefeindet. Die Aleviten warfen den TATORT-Machern vor, im Film uralte Vorurteile ├╝ber die Aleviten wieder aufleben zu lassen und zu best├Ątigen. Volker Herres, NDR Programmdirektor Fernsehen betonte, dass es in der TATORT-Folge nicht darum gegangen sei, religi├Âse Gef├╝hle zu verletzen oder Vorurteile gegen die alevitische Glaubensgemeinschaft zu untermauern. Vor Beginn des TATORTs hatte das Erste kurzfristig einen Hinweis ausgestrahlt, dass es sich bei dem Krimi um eine fiktive Geschichte handelt. 

Der TATORT Wem Ehre geb├╝hrt soll nun bis auf weiteres nicht mehr wiederholt werden. Dies wird aus einem Archivvermerk des Norddeutschen Rundfunks (NDR) deutlich. Im NDR-Archiv ist der Film mit dem Hinweis gekennzeichnet, dass hier Pers├Ânlichkeitsrechte verletzt sind und auch keine ausschnittsweise Ausstrahlung dieses Films erfolgen d├╝rfe. Ferner sei eine Wiederholung des "Ganzst├╝cks" nur in Absprache mit der Redaktion m├Âglich. Auf gut Deutsch: der Film soll vorerst nicht mehr gezeigt werden.

Beim HR-TATORT Der Fall Geisterbahn hat die Produktionsfirma Horst Film Berlin kurz nach der Erstsendung einen Konkurs angemeldet. Da scheinbar die Lizenzrechte nicht klar sind, hat der HR bisher von einer Wiederholung abgesehen. Der Film handelt von einem Mord an einem Geisterbahnbesitzer. Die Ermittlungen von Kommissar Klipp (einer Kommissar-Figur von Hansj├Ârg Martin, dem Drehbuchautor) f├╝hren in die Drogenschmuggler-Szene. Dieser TATORT, der wegen seiner Sendel├Ąnge von knapp 73 Minuten zu einem der k├╝rzesten TATORTe z├Ąhlt, wirkt im Gegensatz zu anderen TATORTen aus dieser Zeit ├Ąu├čerdem beh├Ąbig und etwas altbacken.

Karl-Heinz Willschrei schreibt gleich 2 "Giftschrank"-Folgen

Drei Schlingen war 25 Jahre im Giftschrank eingeschlossen.

Mit nackten F├╝ssen ist der zweite Giftschrank-TATORT vom Hessischen Rundfunk und neben der Folge Drei Schlingen die zweite Giftschrank-Folge aus der Feder vom Drehbuchautor Karl-Heinz Willschrei. Hier hat ein mi├čverst├Ąndlicher Satz zu einem Skandal nach der Erstsendung gef├╝hrt:

In dem Film wurde der Eindruck erweckt, Epileptiker neigten ├╝berdurchschnittlich zu Gewaltt├Ątigkeit. Desweiteren wurde behauptet, Epilepsie sei eine Geisteskrankheit. Beides war bereits damals wissenschaftlich widerlegt und f├╝hrte zu Protesten nicht nur von Betroffenen. Der hr spricht heute von "einem missverst├Ąndlichen Satz", der dazu gef├╝hrt habe, dass man diesen TATORT bisher nie wiederholt habe.

Dennoch wird in diesem TATORT von einem Arzt ausdr├╝cklich gesagt, da├č Epilepsiekranke eher weniger zu Gewalttaten neigten. Dennoch muss festgestellt werden, dass ein durchaus gegenteiliger Eindruck in der Filmhandlung entsteht.

Recht am├╝sant ist ferner, da├č in Mit nackten F├╝ssen eine Zeugin - befragt nach einer Uhrzeit - recht h├Ąufig von der ZDF-Serie "Ein Fall f├╝r zwei" redet und diese immer wieder als zeitlichen Bezugspunkt anf├╝hrt. F├╝r "Ein Fall f├╝r zwei" zeichnete damals Karl Heinz Willschrei ma├čgeblich verantwortlich. 1979 gab es dieser Serie zwar noch nicht, aber sie war bereits konzipiert und mit einer Tesfolge auch schon produziert (sp├Ąter als Folge 5 "Der Erbe" gesendet).

Szene aus Mit nackten F├╝ssen: seit seiner Erstsendung nicht mehr ausgestrahlt. Bild:HR

Anderem Sender angeboten

Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass Karl-Heinz Willschreis Drehbuch offenbar schon jahre zuvor dem WDR angeboten wurde, der den Stoff jedoch nicht realisiert hat. Willschrei schrieb Mitte der 70er regelm├Ą├čig f├╝r den WDR-TATORT. Hansj├Ârg Felmy schrieb in einem offenen Brief im "Gong" im Fr├╝hjahr 1980 unter anderem: "... Sie (gemeint ist der WDR-TATORT-Koordinator Gunther Witte, Adressat des offenen Briefes, der zuvor in einem Interview das Einmischen von Schauspielern in Drehbuchfragen kritisiert hatte) wissen so gut wie ich, dass ich das Drehbuch zu dem TATORT Mit nackten F├╝ssen, der k├╝rzlich lief, schon vor drei oder vier Jahren abgelehnt habe. Dann verschwand es in der Schublade und wurde nun wieder hervorgekramt.

Witte hatte im Interview zuvor auf die Frage, ob das Buch zu "Mit nackten F├╝ssen" zuvor ihm angeboten worden sein, vielsagend geantwortet: "Kein Kommentar." (Gong Nr. 13/1980). Weiterhin sagte er zu der Frage, ob er die beiden TATORTe "Der gelbe Unterrock" und "Mit nackten F├╝ssen" h├Ątte verhindern k├Ânnen: "Als Koordinator h├Ątte ich sie nicht verhindern k├Ânnen. Wenn Sie mich als verantwortlichen WDR-Redakteur fragen - ich h├Ątte bei beiden Bedenken gehabt."

Traugott Buhre und Hansj├Ârg Felmy im TATORT Drei Schlingen

Die Giftschrank-Folgen Drei Schlingen und Mit nackten F├╝ssen wurden in den letzten Jahren vereinzelt wieder zur Wiederholung im Fernsehen angek├╝ndigt. So sollte beispielsweise Mit nackten F├╝ssen am 12.Juli 2000 im Rahmen des Krimi-Sommers im hessenfernsehen wiederholt werden. Nach zwei Wochen wurde dieser Sendeplatz wieder gestrichen, wie auch 1994 eine angek├╝ndigte Wiederholung von Drei Schlingen im WDR-Fernsehen.

Der Hessische Rundfunk erkl├Ąrte dem tatort-fundus gegen├╝ber, dass Mit nackten F├╝ssen den heutigen Qualit├Ątsanspr├╝chen an Filme nicht standhalte. Stattdessen sendete man einen um Jahre ├Ąlteren TATORT... 

Franz-Josef Strau├č (CSU) war damals emp├Ârt: "Banditenfilm aus Montevideo mit Bordelleinlage". Bild:SFB

Drei Schlingen wurde dann 2003 nach Pr├╝fung durch den WDR-Jugendschutzbeauftragten erstmals gezeigt. Vorangegangen war ein Gespr├Ąch zwischen dem tatort-fundus-Redakteur Dominik Piper mit dem TATORT-Erfinder und damaligen WDR-Fernsehspielchef Gunther Witte. Der wollte ├╝ber seinen Nachfolger Gebhard Henke anregen, die Folge zu pr├╝fen - mit Erfolg. Nach der Wiederholung und Ausstrahlung der Originalfassung im Mai 2003 wird Drei Schlingen dennoch zuk├╝nftig nur noch in ge├Ąnderter Fassung gesendet. Nach Angaben der damaligen WDR-Redakteurin Helga Poche wurde "ein klitzkleiner Schnitt gemacht worden, kaum sichtbar, quasi nur zwei Fotos wurden getilgt, denn es handelte sich nie um eine ganze Szene, sondern nur um Fotos, die schnell durchgebl├Ąttert werden." Die Haferkamp-Folge kann und wird demnach wieder wiederholt werden; z├Ąhlt nicht mehr zu den "verbotenen Fr├╝chten".

Der gelbe Unterrock wurde nahezu 36 Jahre nicht ausgestrahlt/wiederholt, Bild.SWR

Der gelbe Unterrock: peinlich

Der S├╝dwestfunk (SWF) fand den 1980er- TATORT Der gelbe Unterrock qualitativ so schlecht und sah deshalb ebenfalls von einer Wiederholung ab. In diesem TATORT werden finstere Gestalten aus dem Drogen-Milieu (darunter Rolf Zacher) gezeigt, die den psychisch gest├Ârten Harry und seine perversen Neigungen dazu benutzen, um ein junges M├Ądchen, das ihnen gef├Ąhrlich werden k├Ânnte, aus dem Weg zu r├Ąumen. Der Wirrkopf l├Ąsst sichdarauf ein.

Das M├Ądchen wird tot aufgefunden, und f├╝r die Polizei ist Harry der M├Ârder. Nicht nur sie, sondern auch die aufgebrachten Angeh├Ârigen der Toten machen fortan im Mainzer Karneval Jagd auf den jungen Mann, wobei dann auch schon mal aus Versehen auf Unbeteiligte scharf geschossen wird. Die Phantasien des jungen Manns werden ebenso ausf├╝hrlich geschildert, die darin bestehen, Frauen und M├Ądchen die Luft abzuschn├╝ren, sie zu fesseln und sie zu dem├╝tigen.

Die damalige sendeverantwortliche Redakteurin Susan Schulte hatte bis zu ihrer Pensionierung und dar├╝ber hinaus empfohlen, diesen Film nicht zu wiederholen. Noch heute wird bei Anfragen beim SWR diese Empfehlung beachtet; ├╝ber den Mittschnittsdienst des SWR war diese Folge zeitweise nur zu einem ├╝berh├Âhten Preis zu erwerben (im Jahr 2000: 580 DM).

Im Mai 2015 aber wurde bekannt, dass der SWR plane, den TATORT erneut zu zeigen. Am 16. Januar 2016 war es dann auf einem Sp├Ąttermin am Samstagabend so weit. Der SWR will in dem Film 36 Jahre nach Erstsendung einen zeitgeschichtlichen Wert sehen und  wiederholt ihn kurz vor Karneval in seinem Dritten Programm. Die Fernsehspielchefin des Senders, Martina Z├Âllner, erkl├Ąrte gegen├╝ber der Deutschen Presse-Agentur: "Was damals Zuschauer aufgeregt hat, w├╝rde heute niemanden mehr interessieren". Schon damals habe der Film weder gegen den Jugendschutz noch gegen andere Gesetze versto├čen, betonte sie. Die Wiederholung kam bei den Fans prinzipiell gut an, die schlechte Position in der Tatort-Rangliste (vorletzter Platz) blieb trotz zahlreicher Neuwertungen und erneuten Kommentaren jedoch besteh

"Tod im U-Bahnschacht", "Blutspur" und "Tote brauchen keine Wohnung"

Sogar der Berliner Beitrag Tod im U-Bahnschacht (1975), einer der umstrittensten ?TATORTe? ├╝berhaupt, schaffte es nach seiner skandaltr├Ąchtigen Erstsendung wieder auf den Bildschirm. Wenn auch sehr sp├Ąt, gab der SFB das Machwerk zur Wiederholung frei. Dieser Film, erstmals 1992 auf Eins Plus wiederholt, strotzt nur so vor plumper Effekthascherei: Gen├╝sslich h├Ąlt die Kamera sekundenlang drauf, als eine schwere Raupe einen t├╝rkischen Arbeiter umf├Ąhrt und ihm die Beine platt walzt. Der Todeskampf des schreienden Mannes wird ausf├╝hrlichst in Gro├čaufnahme dokumentiert. Der WDR selbst fabrizierte mehrere TATORTe, die Drei Schlingen in punkto Brutalit├Ąt ├╝bertrafen oder zumindest vergleichbar waren. Besonders unverst├Ąndlich und unverh├Ąltnism├Ą├čig erscheint der Sperrvermerk f├╝r den Haferkamp-TATORT, wenn man sich einige Schimanski-F├Ąlle vergegenw├Ąrtigt. Man denke nur an die actionreichen Thriller Schwarzes Wochenende (1986), Zahn um Zahn (1987) oder auch an das Comeback Die Schwadron (1997), wo die Leichen Schimanski gleich reihenweise vor die F├╝├če fielen, mal kaltbl├╝tig erschossen, mal von einer Granate zerfetzt, mal ├╝bel zugerichtet in der Kanalisation. All diese Filme wurden in der Vergangenheit zum Teil mehrfach wiederholt, unter anderem auch um 20.15 Uhr. 

In der Geschichte des 30j├Ąhrigen Krimi-Klassiker haben auch die Schimanski-Folge Blutspur auch die Folge Tote brauchen keine Wohnung (1973) vom Bayerischen Rundfunk einige Zeit verschlossen im "Giftschrank" verbracht.

Diese wurde erst 1992 nach einem Intendantenwechsel beim Produktionssender Bayerischer Rundfunk wiederholt. Seitdem wurde die alte Veigl-Folge allerdings recht h├Ąufig wiederholt. Die Zuschauerzeitschrift TV-Spielfilm bezeichnete diesen TATORT gar als TOP10-TATORT. Er wurde im Jahr 2000 auch innerhalb des Labels "30 Jahre TATORT - die Klassiker" gesendet. An diesem TATORT lie├č der Rundfunkrat des BR kurz nach der Erstendung kein gutes Haar, weil die Darstellung eines Miethais, gespielt vom Schauspieler Walter Sedlmayr, ├Ąu├čerst brutal und menschenverachtend war.

Die Blutspur von Schimanski war ebenfalls stark kritisiert worden und bis November 1999 im deutschen Fernsehen nie wieder gezeigt worden: in ihr werden Schiiten und andere Minderheiten massenweise abgestochen, ermordet oder in die Luft gesprengt; die Folge ist an Brutalit├Ąt kaum zu ├╝berbieten. Zudem agieren Schmianski und Thanner sicher nicht an ihrem schauspielerischen Optimum und fallen nur durch dusselige Spr├╝che ("Wie im Libanon, Horst!") oder Geschrei und P├Âbeleien auf - wahrlich kein Highlight!

Berliner Folgen mit Winfried Glatzeder

Den Giftschrank gerade noch umgehen konnte der SFB-TATORT Ein Hauch von Hollywood, der nur noch auf einem Wiederholungssendeplatz um 23 Uhr gesendet wurde. Diese Folge wurde von der ARD-Programmkommission 1998 als nicht geeignet f├╝r die Primetime, die Hauptsendezeit 20.15 Uhr, befunden. In der Tat war diese Folge eher eine ungelungene Persiflage; hinzu kamen die ohnehin vielfach kritisierten Qualit├Ątsm├Ąngel von Bild und Geschichte bei den Folgen des SFB und den damaligen Kommissaren Roiter und Zorrowski. Der SFB hatte alle 12 Folgen mit diesem Ermittler-Team mit Beta-Cam gedreht, um ca. 50000 DM pro Folge zu sparen. Alle Folgen hatten die ├ästhetik billiger Home-Videos.

Mittlerweile wurde diese Folge jedoch knapp zwei Jahre nach Erstsendung im MDR-Fernsehen wiederholt. Bisher ist der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) der einzige Sender, der nahezu alle Folgen des erfolglosen Berliner TATORT-Teams wiederholt hat, abgesehen von zwei Wiederholungen in B1, dem damaligen SFB-Fernsehen .

Zwei Folgen des Berliner Ermittlerteams haben aber bis heute einen Sperrvermerk und wurden nicht wiederholt: Die Erstlings-Folge Tod im Jaguar und Krokodilw├Ąchter aus dem Jahr 1996 sind vorerst von einer Wiederholung ausgenommen. Tod im Jaguar war in die Kritik geraten, weil der SFB eine mi├čverst├Ąndliche Pressemitteilung ├╝ber diesen TATORT im Vorwege mit "antij├╝dischen Passagen" verbreitete. Auch der Film und die Darstellung von j├╝dischen Gesch├Ąftemachern sorgte f├╝r Kritik.

Krokodilw├Ąchter brachte Rundfunkratmitglieder auf den Plan: der SFB wollte lt. Horst Sch├Ąttle, damals Fernsehdirektor, sp├Ąter Intendant, den TATORT-Kurs ├Ąndern...

Der damalige Medienbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Otto Wilhelm, erregte sich nach der Ausstrahlung von Krokodilw├Ąchter: Die Sendung sei "brutal, sexistisch und menschenverachtend" gewesen und habe mit ihren "unertr├Ąglich wirkenden wirkenden Gewaltszenen" in eklatanter Weise den Kriterien des Jugendschutzes bei der ARD widersprochen. "Besonders verwerflich" seien einige Szenen gewesen, in denen Frauen "Sex und Gewalt in dem├╝tigender Weise ├╝ber sich ergehen lassen m├╝ssen.". 

Von den Giftschrank-Folgen sind in der langj├Ąhrigen TATORT-Geschichte auch die Folgen abzugrenzen, die nachtr├Ąglich ge├Ąndert oder gek├╝rzt wurden, insbesondere im Rahmen der "Schleichwerbungsaff├Ąre" von 2005.

Francois Werner und Dominik Pieper


BITTE SPENDEN SIE!

Bitte unterst├╝tzen Sie das private Hobbyprojekt tatort-fundus.de! Wir freuen uns ├╝ber jede Unterst├╝tzung und Anerkennung. Mit dem Geld werden prim├Ąr die laufenden Kosten des Server- Betriebs beglichen. 1ÔéČ oder 2ÔéČ pro Besucher reichen schon! Vielen Dank f├╝r Ihre Unterst├╝tzung!

Alle Wiederholungen der nächsten 3 Tage
29.09.WDRKaltblütig
01.10.N3Salzleiche
01.10.WDRHundstage
01.10.HRAdams Alptraum
01.10.WDRMoltke

Thanner:Mir stinkt's! Und immer wieder der selbe Schei├č. Keine Angaben, keine Information. Nichts. Schimanski ist weg. Schimanski ist da, Schimanski ist dort. Schimanski ist wieder hier. Mich kotzt das an, der Laden hier! Nutten, Zuh├Ąlter, Verr├╝ckte. Getue, Geschrei. Ich will hier Ordnung und Ruhe! Ruhe!
aus: Einzelhaft (1988)

TV-TERMINE
Alle anstehenden TV-Wiederholungen finden Sie übersichtlich gelistet

SERVICE
Schreiben Sie unserer Redaktion, wenn Sie eine Frage zum TATORT haben: frage (at) tatort-media.de

 UNTERST├ťTZUNG
Unterst├╝tzen Sie diese Website und t├Ątigen Sie Ihre Eink├Ąufe ├╝ber unsere Amazon-Partner-ID.Danke.

FORUM
Diskutieren Sie mit anderen Fans in unseren Foren

RANGLISTE
TATORT-Fans bewerten in der Rangliste alle Folgen und alle Ermittler - Beteiligen Sie sich!

┬ę tatort-fundus 1997 - 2016
Der Tatort-Fundus ist eine Webseite f├╝r Tatort-Fans

Alle Rechte vorbehalten
Vervielf├Ąltigung der Texte, BIlder und Daten nur mit Genehmigung des tatort-fundus

Sitemap | Impressum | Disclaimer |  Diskussionsforum RanglisteUnsere Datenschutzerkl├Ąrung 

Alle inhaltlichen Fragen richten Sie bitte an frage(at)tatort-media.de 
Bei technischen Problemen bitte Nachricht an webmaster(at)tatort-media.de
Diese Website nutzt das Content-Management-System TYPO3