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Heute ist der: 24.11.2017.
 

Fürchte dich

"Ab und zu ein Ausreißer"

HR-Redakteur Jörg Himstedt glaubt, dass der neue Horror-TATORT "Fürchte Dich" eher das ältere, als das junge Publikum verstören könnte. Den Film habe man eng mit dem Jugendschutzbeauftragten des Hessischen Rundfunks (hr) entwickelt. Allerdings habe man anfangs gar keinen Horror-TATORT machen wollen.

Redakteur Jörg Himstedt vom Hessischen Rundfunk (hr) HR / Daniela Sommer

Stattdessen gab es am Anfang die Idee, etwas in Richtung Landhausspuk zu machen, es wurde dann aber etwas gruseliger, als ursprünglich vorgesehen, sagte Redakteur Himstedt der Deutschen Presse-Agentur dpa. Weil sich Regisseur Andy Fetscher gut mit dem Horrorfilmgenre ausgekannt habe, habe der Sender eingewilligt, es mit Horror zu versuchen.

Lieber ein Film, der Wellen schlägt

Das Ziel sei dabei nicht gewesen, einen möglichst provokanten TATORT hinzubekommen. Wobei Himstedt erklärt, lieber einen Film machen zu wollen, der eine Welle schlägt, als einen, der nach drei Tagen vergessen ist. Himstedt: "Man muss sich in diesem Genre ab und zu einen Ausreißer gestatten."

Fürchte Dich: gruselig und mit einigen Überraschungen - aber für Jugendliche nach Himstedt nicht so verstörend wie für das ältere Publikum © HR/Benjamin Dernbecher

FSK für älteres Publikum?

Himstedt sagte gegenüber der dpa, dass er sich vorstellen könnte, dass es unter dem älteren Publikum einen Aufschrei geben könnte, wenn es Fürchte Dich sieht. "Vielleicht werden einige aussteigen, weil es sie überfordert oder zu aufregend ist".

Schon bei der Premiere des Films im September beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen hatte Himstedt halb scherzhaft gesagt, es müsse wohl eher eine FSK-Beschränkung ("FSK 70") für das ältere Publikum geben, als für das junge Publikum.

Bei Jugendlichen dagegen sehe er kein Problem. Er glaube nicht, dass ein 14-järhiger mit dem Film Probleme habe, auch nicht mit den Schockmomenten. Der Film sei auch sehr eng mit dem Jugenschutzbeauftragten des Hessischen Rundfunks (hr) abgestimmt worden.

In einem anderen Interview erklärt Himstedt, warum Fürchte Dich ein sog. "Hybrid-TATORT" ist und erzählt von der Entwicklung und von den Dreharbeiten zum Film.

Francois Werner


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