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 DATEN ZUR TATORT-FOLGE
 982. Folge 

Mia san jetz da wo´s weh tut

Sendelänge: 87:08

Drehbuch:
Max Färberböck, Catharina Schuchmann
Regie:
Max Färberböck
Erstsendung:
3.4.2016
Produktions-
sender:
BR
Drehzeit:
11 August 2015 bis 10 September 2015
Drehort:
München
Bildformat:
16:9
Redaktion:
Stephanie Heckner
Quote bei Erstsendung:
9.12 Mio. / 25.80%

Inhalt:


I.Manchmal läuft alles anders. Eigentlich war der Mord an einer jungen, rumänischen Prostituierten ein Routinefall, der geständige Mörder schnell gefunden und verurteilt. „Milieu, Ivo, schon mal gehört: Er blau, braucht Geld, sie schreit, Ende“, meint Leitmayr, aber Batic ist unruhig. Zwei Tage später haben sie nicht nur eine Reihe von Ermittlungsfehlern am Hals, sondern eine Tragödie losgetreten, die einen Menschen nach dem anderen mitsichreißt. Ein Jubiläumstatort mit einem Fall, bei dem sich die Polizei besser rausgehalten hätte.

II.Ferentari ist der Name eines Armenviertels in Bukarest. Die frühe Konfrontation mit Kampf, Verrohung, Manipulation und Gewalt treibt viele der dort heranwachsenden Frauen in die Prostitution. Auf ihren Fahrten durch europäische Laufhäuser begegnen sie Tausenden von Männern, wechseln im Zwei- bis Drei-Wochen-Takt die Orte, können keine Verbindungen knüpfen und verdienen feuchtes Geld. Ihre Routen werden von den heimischen Agenten in Bukarest via PC gesteuert und, obwohl sie als „freie Unternehmerinnen“ gelten, ist ihr Leben, - das, was sie fühlen oder an Hoffnungen in sich tragen - absolut wertlos. Ferentari ist ein anderer Name für Ausweglosigkeit und davon erzählt diese Geschichte.

Der Film beginnt mit der Verurteilung eines Rumänen, der aus Habgier und unter starkem Alkoholeinfluss seine 19-jährige Cousine, die Prostituierte Aurelia Rubin misshandelt und erwürgt hat. Für Leitmayr, der die fünf Monate zurückliegenden Ermittlungen leitete, ist das ein Fall unter vielen – Milieu. Der Täter total betrunken, ein schnelles Geständnis, fertig.

"Des war jetzt auch nicht grad der Lieblingscousin, oder?" meint Leitmayr nach der Verhandlung, aber Batic schweigt. Er hatte sich bei der Ermittlung zurückgehalten, weil ihn mit dem Bordellbetreiber Harry Schneider, bei dem Aurelia arbeiten sollte, eine Jugendfreundschaft verbindet. Aber die totale Indifferenz des Angeklagten hat ihn irritiert. Zurück im Büro bittet er Kalli noch einmal um die Akte des verurteilten Rumänen. Warum? Weil er es in all seinen Dienstjahren nicht ein einziges Mal erlebt hat, "dass einer nach seiner Festnahme innerhalb von 30 Minuten ein Geständnis ablegt und dann die ganze Zeit über nicht ein einziges Mal versucht, seine Schuld auch nur um so viel (2 Millimeter) zu verringern." Kurz darauf sind die beiden Kommissare um eine bittere Erkenntnis reicher: Sie haben den Fall vernachlässigt und einen Bock nach dem anderen geschossen. Jetzt wissen sie, dass die tote Aurelia am Abend der Tat mit einer anderen Prostituierten, Mia Petrescu, unterwegs war. Dieses Mädchen ist seit jener Nacht vor fünf Monaten spurlos verschwunden. Als sie Schneider befragen, ist dieser absolut straight. Aurelia wurde gleich am nächsten Tag von ihm vermisst gemeldet, "wegen dem Cousin, weil das ein Volltrottel ist, ein Elend ist der Typ!". Dass er Mia, die nach dem Abend auch nicht mehr wieder kam, nicht vermisst meldete, erklärt Schneider ganz einfach: "Nutten kommen und Nutten gehen. Was haben wir? Wir haben sieben Häuser und da gehen pro Jahr zwischen 350 und 400 Frauen durch, da kann ich unmöglich jede beim Namen kennen, bitte!"

Dass Aurelias Verschwinden gemeldet wurde und das von Mia nicht, ist nur der erste Hinweis darauf, dass der verurteilte Cousin von Aurelia vermutlich gekauft wurde, um ein Verbrechen zu vertuschen, das einen viel tieferen Abgrund hat. Was ist in der Nacht passiert, als Aurelia zu Tode kam und Mia verschwand? Wie stecken Schneider und sein Handlanger Siggi mit drin und welche Rolle spielt Benny, der 22-jährige Fahrer einer Wäscherei, dem in der Nacht, als Aurelia starb, ein nacktes Mädchen ins Auto lief? Mia – sie wird zum Glück in seinem Leben und der Film erzählt, wie aus etwas Schönem und dem Auftrag der Polizei, der Wahrheit zu folgen, eine Katastrophe entsteht, die viele Menschen in den Tod reißt.




Besetzung:

Hauptkommissar Ivo Batic - Miroslav Nemec
Hauptkommissar Franz Leitmayr - Udo Wachtveitl
Kriminalassistent Kalli Hammermann - Ferdinand Hofer
Gerichtsmediziner Dr. Steinbrecher - Robert Joseph Bartl
Ritschy Semmler - Stefan Betz
Benny - Max von der Groeben
Mia Petrescu - Mercedes Müller
Harry Schneider - Robert Palfrader
Siggi Rasch - Andreas Lust
Roman Czernik - Till Wonka
Markus Zöller - Vincent zur Linden
Großmutter Zöller - Gertrud Roll
Verena Zöller - Catharina Schuchmann
Maria Dragomir - Sophie Rogall
Gloria - Meri Koivisto
Christian Zöller - Carl Achleitner
Kollegin von der Sitte - Susanne Schroeder
Jan Keller - Nicholas Reinke
Sindi - Liz Howard
Richterin - Berit Karla Menze
Vicky - Lucia Danner
Rosi - Lili Färberböck
Radu Mazilescu - Moritz Fischer
Aurelia Rubin - Anne-Marie Waldeck
Alfred Kern [Kripobeamter] - Moritz Katzmair
Berti Huber [Kripobeamter] - Stephan Schienbein



Stab:

2nd Unit Kamera - Daniel Horn
Außenrequisite - Sandra Zimmerle
Baubühne - Christian Pappenberger
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Roman von Seherr-Thoss
Beleuchter/Beleuchtungstechnik - Martin Wildgruber
Besetzung/Casting - Stefany Pohlmann
Best Boy - Roman Breitwieser
Continuity - Anke Reichert
Digital Colorist - Sebastian Giertz
Digital Imaging Technician - Anton Sievert
Erster Aufnahmeleiter - Michael Stritzel
Fachberatung - Ulf Claasen
Garderobe - Melanie Marie Reber
Grafik - Armando Zeitz
Herstellungsleitung - Ralf Zimmermann
Herstellungsleitung - Melanie Bührdel
Herstellungsleitung - Heidi Wiedemann
Innenrequisite - Anja Böneker
Kamera - Alexander Fischerkoesen
Kameraassistenz - Benji Fischer
Kameraassistenz - Florian Geyer
Kameraassistenz - Manuel Steer
Kameraassistenz - Lars Buge
Kamerabühne - Daniel Horn
Kamerabühne - Sandro Große
Kostümbildassistenz - Gabriele Bahmer
Kostüme/Kostümbild - Ingrid Leibezeder
Maske/Maskenbildner - Brigitte Dettling
Maske/Maskenbildner - Udo Riemer
Maske/Maskenbildner - Sandra Lipps
Mischung - Dieter Desinger
Motivaufnahmeleitung - Alexander von Wietersheim
Musik/Filmkompositionen - Richard Ruzicka
Oberbeleuchter - Oliver Schafhausen
Postproduction Supervisor - Martina Kiechle
Producer - Simon Assmann
Produktionsassistenz - Silke Cleve
Produktionsfahrer - Birgit Thiel
Produktionsleitung - Ralf Krawanja
Produzent - Annie Brunner
Produzent - Andreas Richter
Produzent - Ursula Woerner
Redaktionsassistenz - Lucia Vogdt
Regieassistenz - Danny Rosness
Regieassistenz - Tibor Baumann
Requisite - Wolfgang Küchler
Schnitt - Susanne Hartmann
Schnittassistenz - Anette Sölch
Set Runner - Daniel Friesen
Set-Aufnahmeleitung - Monika Schuster
Sounddesign - Rudi Preusser
Steadicam - Benedikt Baldrian
Stunts - Petr Dvorak
Szenenbild - Oliver Hoese
Szenenbildassistenz - Rebecca Hanke
Ton/Filmtonassistenz - Boris Steffen
Ton/Filmtonmeister - Peter Preuß
VFX - Christoph Hierl


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