Nach einem Unfall erkennt Ivo Batic seinen Kollegen und Freund Franz Leitmayr nicht mehr. Doch auch Leitmayr hat Probleme mit Batic, der ihn plötzlich siezt, und muss im Mord an der Polizistin Leah, der Tochter eines Kollegen, fortan ohne Ivo ermitteln. In der Hoffnung, sein Erinnerungsvermögen zu aktivieren, zeigt ihm der besorgte Leitmayr seinen Dienstausweis und appelliert fast verzweifelt mit einem "Wir sind die Guten" an seinen Freund und Kollegen. Denn Leitmayr ahnt schnell, dass sein Partner Ivo etwas mit dem Fall zu tun haben muss.
Anfangs ein wenig komisch...
Ivo flüchtet aus dem Krankenhaus. Der Kommissar ohne Gedächtnis ist bemüht, sich nun im Leben zurecht zu finden. Das ist zu Beginn ein wenig komisch, als er bargeldlos mit Karte, aber ohne Geheimzahl, im Supermarkt eine belegte Semmel bezahlen will. Auch ein hilfloses "Ich habe Hunger" hilft ihm nicht weiter. Als Hasenbergl-Stil-Ikone, mit ballonseidener Sportjacke, Sonnenbrille und grauer Mütze bekleidet, versucht er, sich dem Zugriff der leitenden Ermittler zu entziehen, die ihn mittlerweile suchen und für einen Mörder halten.
...später langweilig
Unterdessen versucht Leitmayr die Ermittlungen voranzutreiben und wird - so gut es die Dramaturgie zulässt - vom LKA und dem Drogendezernat, für das die ermordete Polizistin gearbeitet hat, immer wieder ausgebremst. Auf eigene Faust findet der gestresste Kommissar heraus, dass Batic zeitweise auch Leahs Ausbilder war und mit ihr ein Verhältnis hatte. Als "Fels in der Brandung" gab er ihr Stabilität, als ihre Mutter starb. Doch Leitmayr muss immer wieder an seinem Freund zweifeln; weiß nicht, was er glauben soll. Und wie lassen sich die Drogenfunde in ihrer Wohnung erklären?