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Bienzle und die blinde Wut

DATEN
427. TATORT
Arbeitstitel: Bienzle und die lange Wut
Drehbuch:
Felix Huby
Idee/Vorlage:
Regie:
Hartmut Griesmayr
Erstsendung:
14.11.1999
Produktions-
sender:
Südwestrundfunk
Koproduktions-
sender:
Sendelänge:
87:29
Bildformat:
16:9
Drehtermin:
April/Mai 1999
Drehort:
Brigitte Dithard
Produktionsfirma:
Redaktion:
Brigitte Dithard

Inhalt:
Albert Horrenried ist der reichste Mann in Heimerbach auf der Schwäbischen Alb. Nicht nur, weil er ein guter Geschäftsmann ist und sein Sägewerk floriert, sondern auch, weil er rücksichtslos seine Ziele verfolgt und keinen Respekt vor den Gefühlen anderer kennt. Seinen Angestellten wird kein Fehler nachgesehen und wenn jemand sich beim Krankfeiern erwischen lässt, wie der Arbeiter Peter Schäfer, wird er fristlos gefeuert. Seinen viel weicheren Bruder Martin hat er einst um das gemeinsame väterliche Erbe betrogen. Als Martin seinen Stolz überwindet, um bei Albert finanzielle Unterstützung für seinen Sohn Uli zu erbitten, stößt der ihn zurück. Alberts Freundin Claudia Kranzmeier hat sich mit Alberts rabiater Art arrangiert, denn bei ihm fand sie wirtschaftliche Sicherheit und gesellschaftlichen Rückhalt. Sie hofft auf Heirat, kann aber der Versuchung nicht widerstehen, mit Alberts attraktivem Neffen Uli ein Verhältnis anzufangen. Albert ist kein Mann, der verzeiht, und als er Claudias Seitensprung entdeckt, demütigt er sie und dreht ihr den Geldhahn zu.

Auch Bienzle lernt Albert von seiner aufbrausenden Seite kennen. Es gelingt ihm gerade noch zu verhindern, dass Albert im Zorn auf den Bruder schießt, und der Kommissar versucht, Albert zu beruhigen. Was Bienzle wiederum ein wenig von seinem eigenen Kummer und von seiner Scham ablenkt. Immerhin ist er nur auf der Schwäbischen Alb, weil er Ex-Freundin Hannelore nachspioniert, die mit einem Unbekannten hierher gereist ist. Bienzle ist nicht stolz auf sich, kann aber dem Drang, Bescheid wissen zu wollen, nicht widerstehen. Als Albert Horrenried am Morgen tot im Sägewerk aufgefunden wird, hat Bienzle einen Grund in Heimerbach zu bleiben. Er übernimmt die Ermittlungen und versucht gleichzeitig, Hannelore zu versöhnen. In dem Geflecht aus Aggressionen und Interessen rund um Albert Horrenried muss jeder verdächtigt werden. Die Indizien sprechen am stärksten gegen Martin Horrenried. Der beteuert zwar Bienzle gegenüber seine Unschuld, aber der vom Schicksal gebeutelte Mann scheint andererseits innerlich bereit zu sein, die Schuld zu akzeptieren. Als entlastende Beweise gefunden werden, richtet Bienzle sein Augenmerk auf Claudia Kranzmeier, denn er spürt, dass sie ihm etwas verheimlicht.

Besetzung:

Ernst Bienzle - Dietz-Werner Steck
Günter Gächter - Rüdiger Wandel
Hannelore Schmiedinger - Rita Russek
Claudia Kranzmeier - Simone Thomalla
Albert Horrenried - Paul Faßnacht
Martin Horrenried - Thomas Goritzki
Uli Horrenried - Bernd Gnann
Hajo Schmied - Christof Wackernagel
Stefan Brink - Matthias Ponnier
POM Hammer - Reinhold Ohngemach
Peter Schäfer - Bernd Tauber


Stab:

Buch - Felix Huby
Regie - Hartmut Griesmayr
Kamera - Hans-Jörg Allgeier
Musik - Joe Mubare


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