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Der Heckenschütze

DATEN DER HECKENSCHÜTZE
405. TATORT
Drehbuch:
Heinz Schirk
Regie:
Heinz Schirk
Erstsendung:
07.02.1999
Produktions-
sender:
Hessischer Rundfunk (HR)
Quote:
8,19 Mio. / 22,02 % MA
Sendelänge:
86:52
Bildformat:
16:9
Drehtermin:
22.06.1998 - 02.08.1998
Drehort:
Frankfurt und Umgebung
Redaktion:
Bernt Rhotert

Inhalt:
Als seine Firma für den Entwurf einer Fabrikanlage den 1.Preis gewinnt und die Belegschaft den Zuschlag des Auftrags feiert, wird der Firmenchef Olaf Lasen hinterrücks erschossen. Nur 24 Stunden gerät Heiner Kolbe, ebenfalls ein erfolgreicher Unternehmer, ins Fadenkreuz eines mörderischen Zielfernrohrs. Hatte seine Frau ein Verhältnis mit dem ersten Opfer Olaf Lasen? Pfarrer Gero Herkel, der die Trauerfeier für Lasen hält und mit dessen Witwe gut bekannt ist, findet bei der Aussegnung einen jähen Tod. Der Schütze, ein bleicher junger Mann, wird von der Polizei ergriffen. Bei einer psychiatrischen Untersuchung gelingt ihm die Flucht. Hauptkommissar Brinkmann und sein Assistent Wegner stoßen bei ihren Ermittlungen auf eine Vorgeschichte, die ein viertes potentielles Opfer einschließt. Waren die drei Ermordeten Jugendfreunde? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

II.:In Frankfurt erschießt ein junger Mann hinterrücks einen erfolgreichen Unternehmer und schlägt kurz darauf noch zweimal blutig zu, ehe die Polizei ihn fassen kann. Bei einer psychiatrischen Untersuchung entkommt er wieder. Kommissar Brinkmann stößt bei den Ermittlungen auf eine mysteriöse Vorgeschichte, in der eine dubiose Sekte eine zentrale Rolle spielt. Die Suche nach dem flüchtigen Täter entwickelt sich zu einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit, da dieser offenbar noch einen weiteren Mord vorhat.

III.: Der Frankfurter Firmenchef Olaf Lasen feiert mit seiner Belegschaft den Gewinn eines internationalen Preises, verbunden mit einem Großauftrag. Dabei wird er von einem unbekannten Täter hinterrücks erschossen. Nur 24 Stunden später schießt derselbe Unbekannte den Unternehmer Heiner Kolbe nieder. Lasen hatte mit Kolbes Frau ein Verhältnis, obwohl die beiden Männer von Jugend auf miteinander befreundet waren. Lasens Witwe bittet den Pfarrer Gero Herkel, die Trauerpredigt für ihren ermordeten Mann zu halten; Herkel ist ebenfalls ein Jugendfreund Lasens. Während der Predigt erschießt der Unbekannte auch den Geistlichen von einer Empore aus und flüchtet. Kommissar Brinkmann und sein Assistent, die beide an der Trauerfeier teilnahmen, können ihn jedoch ergreifen Der bleiche junge Mann verweigert jede Aussage. Bei einer psychiatrischen Untersuchung entkommt er wieder.

Die Ermittlungen ergeben, daß es sich um einen gewissen Jan Giese handelt. Von der Familie Giese erfährt Brinkmann, daß Jan das uneheliche Kind von Lisa Gieses Schwester Hanna ist. Hanna gehört seit Jahren einer Sekte an, deren Mitglieder sich "Die Auserwählten des Jüngsten Gerichts" nennen. Sie leben auf einem Schloß, wo Sektenchef Sirach sie von der Außenwelt hermetisch abschirmt. Jan wurde von den Gieses als Baby adoptiert, hatte es aber schwer in der Familie. In seinem Zimmer findet der Kommissar einen Hinweis auf die drei Opfer seiner Mordanschläge, dazu einen vierten Namen: K. Schröder. Vieles spricht dafür, daß der flüchtige Jan auch diesen Mann umbringen will, aber das Motiv für seinen Amoklauf bleibt rätselhaft. Für Brinkmann und seinen Assistenten stellt sich daher die schwere Aufgabe, die Hintergründe der Mordserie herauszubekommen und Jan zu fassen, bevor er noch ein weiteres Opfer findet..

Besetzung:

Kommissar Brinkmann - Karl-Heinz von Hassel
Robert Wegener - Martin May
Jan Giese - Marek Harloff
Hanna - Anke Sevenich
Lisa Giese - Erika Skrotzi
Helmut Giese - Roland Nitschke
Markus Giese - Oliver Bröcker
Olaf Lasen - Manfred Molitorisz
Anna Lasen - Katharina Schubert
Heiner Kolbe - Hans-Georg Panczak
Doris Kolbe - Carol Oppermann
Gero Henkel - Andreas Mach
Karsten Schröder - Karl-Friedrich Praetorius
Sirach - Walter Renneisen
Karla Giese - Charlotte Asendorf
Emmi Saalmann - Elisabeth Endriss



Stab:

Drehbuch - Heinz Schirk
Regie -Heinz Schirk
Redaktion - Bernt Rhotert




Bilder: HR/ Andrea Enderlein
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Josephine Schröder-Zebralla, Redakteurin der rbb-Tatorts

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