Schimanski trug stets Schmuddelparker, Veigl brachte seinen Dackel mit ins Büro, Schenk benutzte sichergestellte Gangsterfahrzeuge als Dienstwagen: TATORT-Kommissaren sind schon endlos viele Markenzeichen und Marotten angedichtet worden.

- Das mit der Frikadelle ist nicht trivial. Bilder:WDR
Einen der bekanntesten running gags lieferten die Felmy-TATORTe: Haferkamp aß leidenschaftlich gerne Buletten. Es gab kaum eine Folge, in der er nicht einen Teller mit Frikadellen griffbereit hatte - ob im zu Hause, in der Kneipe und im Büro (gern und oft setzten er und Willy zu dem beschiedenen Mahl eine Pulle Bier an den Hals). Felmy erklärte später, die Idee mit den Buletten habe von ihm gestammt, ebenso wie die der geschiedenen Frau, Haferkamps zweitem Markenzeichen.

- Die schmeckt aber lecker, die Bulette... Bild:WDR
In "
Treffpunkt Friedhof" macht Haferkamp deutlich, dass Buletten keine einfache Hausmannskost ist, sondern eine Wissenschaft für sich:
"Ein Steak braten, das kann wirklich jeder. Aber für eine Frikadelle braucht man Erfahrung! Eine Frikadelle darf außen nicht verkrustet sein und nicht zu hell. Schlechte Frikadellen sind matschig oder knochenhart, wenn man sie anfasst. Die meisten sind auch viel zu groß, sind weich und lappig wie ein Pfannkuchen! Sie müssen klein sein und fast rund, ein bisschen abgeflacht, außen kross und innen gerade durch."