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Heute ist der: 17.10.2017.
 

DATEN ZUM ERMITTLER
Name:
Thiel
Boerne
Vorname:
Frank
Karl-Friedrich
Ermittlungsort:
MĂŒnster
Dienstrang:
Kriminalhauptkommissar

Team-Mitglieder:
- Silke Haller ("Alberich")
- KommissaranwÀrterin Nadeshda Krusenstern
- Herbert Thiel
- StaatsanwÀltin Wilhelmine Klemm
Frank Thiel, Bild: WDR

Kriminalhauptkommissar Frank Thiel wurde am 6. Dezember 1960 geboren und zog dann nach der Trennung der Eltern mit seiner Mutter nach Hamburg. Nach der Mittleren Reife bestand er auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur und arbeitete in der Freien und Hansestadt bei der Kriminalpolizei. Zu seinem Vater hatte er etwa drei Jahrzehnte gar keine Verbindung, sich nun aber ? nach dem Tod der Mutter - aus der Elbmetropole zu ihm versetzen lassen. Thiels Ehe ist gescheitert und seine Frau Susanne nach Neuseeland ausgewandert. Den gemeinsamen 12-jĂ€hrigen Sohn Lukas vermisst er natĂŒrlich, die Kontakte beschrĂ€nken sich allerdings auf gelegentliche Telefonanrufe, bei denen Thiel dummerweise meistens den Zeitunterschied zwischen den Kontinenten vergisst oder falsch berechnet.

Das Leben in der westfĂ€lischen Domstadt gestaltet sich fĂŒr den Hanseaten zunĂ€chst nicht ganz einfach. Dazu trĂ€gt bei, dass ihm ? noch in Hamburg ? wegen eines Blutalkoholgehalts von 2,5 Promille der FĂŒhrerschein abgenommen worden war. Er ist nun hĂ€ufig mit dem Fahrrad unterwegs, hat aber das GlĂŒck, dass sein Vater als Taxifahrer arbeitet und ihn fĂŒr Dienstfahrten unterstĂŒtzen kann. Er kommt auch nicht so recht damit klar, wie ĂŒbersichtlich sich das Leben in MĂŒnster gestaltet. Thiel bezieht eine Altbauwohnung muss aber sofort feststellen, dass die ausgerechnet dem Rechtsmediziner Prof. Karl Friedrich Boerne gehört, einem Menschen, der einen ganz anderen Lebensstil pflegt als der Kommissar.

Fan des St.Pauli ist Thiel, fĂ€hrt oft zu Heimspielen ans Millerntor, trinkt seinen Kaffee natĂŒrlich am liebsten aus einem St.Pauli-Becher und hat sich darĂŒber hinaus mit manchem Merchandising-Artikel des Kultclubs eingedeckt. Dass er sich als Klingelton "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" eingerichtet hat, ist ebenfalls eher dem Club geschuldet als der Hamburger Rotlichtmeile und im MĂŒnsteraner Polizeisportverein kickt er als Innenverteidiger, wĂ€hrend er frĂŒher Feldhockey gespielt hat.

Thiel wirkt oft muffelig, seine BegrĂŒĂŸungen sind kurz und knapp: "Moinsen!" Er spricht selten einen Satz zu viel und ein Lob fĂŒr seine Assistentin Nadeshda Krusenstern kommt nur ganz selten ĂŒber seine Lippen. Der Hauptkommissar ist zweifelsohne erfolgreich, die ErmittlungsansĂ€tze, die er hĂ€ufig nach GefĂŒhl trifft, fĂŒhren meistens in die richtige Richtung und das Fahrrad benutzt er auch als er wieder einen FĂŒhrerschein besitzt, freilich muss er seine gelbe Leeze ? so ist das halt in der Studentenstadt ? mit dicksten VorhĂ€ngeschlössern sichern, dass die ihm nicht zu oft geklaut wird. Mit seinem Gehalt kann er keine ganz großen SprĂŒnge machen, ein wesentlicher Teil des Einkommens geht schon mal fĂŒr die Miete drauf, aber Thiel ist ziemlich anspruchslos. Urlaub macht er nur selten, dann als Rucksacktourist, als er von Dakar aus mit dem Motorrad durch die Sahara cruist und weiß nicht so recht, was er davon halten soll, dass sein Vater ihm fĂŒr diese Reise eigenhĂ€ndig einen Schal (!) gestrickt hat.

Zu seinem Vater Herbert hat er sowieso kein ganz einfaches VerhĂ€ltnis. Der SpĂ€t-68er strapaziert die Geduld seines filius allerdings auch nicht unerheblich. Er verdreht nur noch die Augen, wenn "Vaddern" etwa die Erzeugnisse seiner eigenen Hanfplantage vertickt, wenn er ihn frĂŒhmorgens und sehr leicht bekleidet bei StaatsanwĂ€ltin Wilhelmine Klemm antrifft, wenn der Taxifahrer ihn als Hilfe bei begangenen Ordnungswidrigkeiten einspannen will. WesensmĂ€ĂŸig sind sich die beiden nicht ganz unĂ€hnlich und finden gemeinsamen Ausgleich (und Ruhe) wenn sie zusammen Angeln gehen. (Text: Achim Neubauer)

Prof. Karl-Friedrich Boerne, Bild: WDR

Professor Karl Friedrich Boerne ist der Leiter des Instituts fĂŒr forensische Medizin der WestfĂ€lischen Wilhelms-UniversitĂ€t in MĂŒnster. Sein Vater Heinz-Friedrich (1912-1994) war in der Domstadt an der Augenklinik, auch seine Mutter Erika ist verstorben, seine Ă€ltere Schwester Hannelore arbeitet als ZahnĂ€rztin. Boerne ist geschieden, seine Ex-Frau ist mit ihrem Therapeuten durchgebrannt; er lebt allein.

Er war schon in der Mönchhofschule bei der Lehrerin Zita Keller ein Einsenschreiber, bei seinen MitschĂŒlern nicht wirklich beliebt, wurde er in den Pausen immer von denen in die MĂŒlltonne gestopft, sicher einer der GrĂŒnde, warum er in der Jugend fĂŒnf Jahre lang Karate machte und den grĂŒnen GĂŒrtel trug. Boerne spricht französisch, spanisch und russisch und bei Benefitzveranstaltungen tritt er mit seiner Assistentin Silke Haller als Zauberer und Hypnotiseur auf.

Das Studium absolvierte er in MĂŒnster, saß bei Vorlesungen stets in der ersten Reihe. Seinen Kommilitonen, den jetzigen Kölner Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth hat "KaEff" zwar in der AnatomiezwischenprĂŒfung abschreiben lassen, aber freundschaftlich zugewandt sind sich die beiden nicht. Überhaupt hat der Professor außer den gesellschaftlichen Pflichtkontakten, nicht viele Menschen, mit denen er sich regelmĂ€ĂŸig treffen wĂŒrde.

Auch seine Mitgliedschaft in der schlagenden Studentenverbindung "Pommerania-Guestfalia" wird von ihm nur aufrechterhalten, weil er sich als "Alter Herr" ihr verpflichtet weiß. Er war dort mal der beste Fechter im Corps, ging keiner Mensur aus dem Wege und focht die Contragen mit dem scharfen SĂ€bel aus.

Boerne ist ein Multitalent, kann alles und weiß alles (besser). Er ist in seinem Fachgebiet erfolgreich, schreibt Artikel fĂŒr die "Forensical Review", war fĂŒr zwei Gastsemester an der Sorbonne, erhĂ€lt diverse Auszeichnungen und besucht regelmĂ€ĂŸig Kongresse - auch im fernen Ausland. Wirklich beliebt ist er nicht, sein Stuttgarter Kollege Dr. Daniel Vogt ist genervt von seinen Schwadronaden, die kein Ende finden.

Der Professor wĂ€re ein eloquenter GesprĂ€chs-Partner, wenn er andere auch mal zu Wort kommen ließe. So beschrĂ€nken sich seine BeitrĂ€ge auf mehr oder weniger lange VortrĂ€ge. Er gibt kluge Tipps und seine GegenĂŒber stehen oft vor dem Problem, dass Boerne dann tatsĂ€chlich meistens auch noch Recht hat.

Er ist ein ausgezeichneter Klavierspieler, nur beim Geige spielen war er ziemlich talentfrei. Erfolgreich ist er beim Springreiten, spielt Golf beim GCC Grothenburg.

Mit seinem Mieter Hauptkommissar Frank Thiel verbindet ihn ein ganz besonderes VerhĂ€ltnis; einerseits hĂ€lt der Professor den fĂŒr einen ziemlichen Proleten, andererseits sucht er dessen NĂ€he. (Text: Achim Neubauer)

Alle Folgen im Überblick:

lfd.
Nr.
Nr.FolgeES-Datum
1511Der dunkle Fleck20.10.2002
2517Fakten, Fakten...01.12.2002
35433 x schwarzer Kater19.10.2003
4551Sag nichts14.12.2003
5565Mörderspiele25.04.2004
6582Eine Leiche zu viel05.12.2004
7594Der FrauenflĂŒsterer03.04.2005
8615Der doppelte Lott20.11.2005
9622Das ewig Böse05.02.2006
10646Das zweite Gesicht12.11.2006
11659Ruhe sanft18.03.2007
12678Satisfaktion28.10.2007
13699Krumme Hunde18.05.2008
14710Wolfsstunde09.11.2008
15727Höllenfahrt22.03.2009
16745TempelrÀuber25.10.2009
17763Der Fluch der Mumie16.05.2010
18775Spargelzeit10.10.2010
19799Herrenabend01.05.2011
20810Zwischen den Ohren18.09.2011
21831Hinkebein11.03.2012
22851Das Wunder von Wolbeck25.11.2012
23867Summ, summ, summ24.03.2013
24883Die chinesische Prinzessin20.10.2013
25907Der Hammer13.04.2014
26917Mord ist die beste Medizin21.09.2014
27949ErklÀre ChimÀre31.05.2015
28961Schwanensee08.11.2015
29986Ein Fuß kommt selten allein08.05.2016
30994Feierstunde25.09.2016
311017Fangschuss02.04.2017
321036Gott ist auch nur ein Mensch19.11.2017


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