Beschreibung:
Hauptkommissarin Charlotte Lindholm
ist Quereinsteigerin bei der Polizei. Mit dem Lebensgefühl, das sie vermittelt, und dem leichten Chaos, das sie umgibt, ihren liebenswerten Marotten, ihrem unausrottbaren Sammlertick ist sie auch nicht der Typ für eine mühsame Karriere auf dem langwierigen Dienstweg,
Mit 18 machte sie einen entscheidenen Fehler: die Heirat mit einem angegrauten Professor. Nach zwei Jahren ließ sie sich von ihrem untreuen Mann scheiden. Seither hat sie in Sachen Partnerschaft kein glückliches Händchen gehabt.
Dennoch scheint sie den "Mann fürs Leben" gefunden zu haben: sie lebt als Untermieterin bei Martin Felser, einem sympathisch, skurilen Mann und Freund. Charlotte kennt Martin noch aus Zeiten des Germanistikstudiums, hatte ihn aber dann aus den Augen verloren.
Als sie nun nach Beendigung ihrer Kommissarsausbildung in Hannover auf Wohnungssuche war, suchte Martin gerade eine Untermieterin für seine riesige Altbauwohnung. Charlotte war mehr als erstaunt zu erfahren, dass aus dem gut aussehenden, eher schüchternen und zurückhaltenden Martin ein erfolgreicher Thrillerautor geworden ist, der mit seinen oft blutrünstigen Werken viel Geld verdient.
Charlotte teilt mit Martin die Wohnung, aber nicht das Bett. Er ist ständig bemüht, Ordnung in ihr Chaos zu bringen, putzt die Wohnung, kauft ein, kocht gern. In einem bedeutenden Punkt verlasst sie sich aber mehr auf ihren eigenen Geschmack: Martin ist nämlich immer wieder auf der Suche nach dem richtigen Mann für die ehegeschädigte Charlotte.
Warum merken die beiden nur nicht, dass sie im Grunde bereits ein ideales Paar sind? Charlottes Arbeitsplatz ist das Landeskriminalamt Hannover. Ihre Abteilung ist klein und leidet an chronischer Unterbestzung; ihr freundlicher Chef verspricht Charlotte zwar bei jedem Einsatz, dass sie endlich Verstärkung bekommt- leider vergeblich. Aber Charlotte stört das weniger. Ihr lag es nie, miteinem festen Partner oder Assistenten ständig unterwegs und doch immer am gleichen Ort zu sein. An "Großstadtfällen" ist sie nicht besonders interessiert. Sie ermittelt aus einer sehr ausgeprägten Neugier, einem intensiven Interesse an Ereignissen und Menschen. Dabei geht sie zunächst weniger von einem Täterprofil aus, sondern dem Opferprofil und der Frage, wie hat dieser Mensch einen anderen so weit getrieben, ihn umzubringen?
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