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DATEN ZUM ERMITTLER
Name:
Veigl
Vorname:
Melchior
Ermittlungsort:
MĂŒnchen
Dienstrang:
Hauptkommissar

Team-Mitglieder:
- Ludwig Lenz
- Josef Brettschneider
- Kriminalrat Schubert
Melchior Veigl, Bild: BR

Kriminalhauptkommissar Melchior Veigl ist der Chef der MĂŒnchner 1. Mordkommission. Ein grantelnder Ur-Bayer, mit rustikalem Charme, in den 1920er Jahren geboren, der sich schwer tut mit seinen jeweiligen Vorgesetzten, die ihn manches Mal ermahnen mĂŒssen, sich doch bitte an die Dienstvorschriften zu halten. Auch die Vorstellungen und Methoden von Streifenpolizisten und seiner Assistenten kann er oft nur mit einem KopfschĂŒtteln zur Kenntnis nehmen.

Seit seine Frau "verreist" ist, lebt er allein mit Oswald, seinem Dackel. Trotz Verbots schmuggelt er den regelmĂ€ĂŸig ins PrĂ€sidium, teilt mit ihm Weißbier und Schnitzel. Wenn er nach einem langen Tag zu Hause ein Buch liest, dann liegt das Tier in seinem Arm. Obwohl der Vierbeiner eben kein Polizeihund ist, hilft er sogar bei der Festnahme von VerdĂ€chtigen tatkrĂ€ftig mit. Nachdem Oswald verstorben ist, steht natĂŒrlich ein Foto seines Liebsten auf dem Schreibtisch im Kommissariat.

Seine Schwester ist verheiratet, hat zwei Kinder und besitzt einen Landgasthof; er besucht sie aber nur selten und kurz.Bei seinen Ermittlungen wird er immer von seinen Kollegen Ludwig Lenz und Josef Brettschneider unterstĂŒtzt. WĂ€hrend er Brettschneider - Frohnatur und ausgewiesener Fahrplanspezialist - nicht so recht ernst zu nehmen vermag; schlĂ€gt er selbst am Ende seiner Dienstzeit Lenz als Nachfolger vor. Ihn hat er ĂŒber eine lange Zeit vor allem fĂŒr Laufarbeiten eingesetzt. So ist es der - in seinem Auftreten - steife Lenz, der immer die Polizeiposten auf dem Land abklappern muss und dass Veigl ihn stets als ahnungslos hinstelle, dass gefĂ€llt ihm schon gar nicht. Auch seine Vorliebe fĂŒr Sardellenbrote kann sein Chef nicht verstehen. Der isst lieber LeberkĂ€s' oder Schweinsbraten mit Knödel, beschwert sich aber auch darĂŒber, dass das Essen in der Kantine zu fettig sei; Cannelloni verzehrt er nur im Ausnahmefall; das "Italienische Zeugs" mag er eigentlich gar nicht und wenn er morgens keinen Kaffee bekommt, wird er richtig ungehalten.

Veigl kennt Wesen und Seele der MĂŒnchener, ist einer, der sich oft von seinem BauchgefĂŒhl leiten lĂ€sst; so meint er, dass er beim Verhör instinktiv spĂŒren könne, ob jemand die Wahrheit sagt. Er fĂŒhlt mit dem Opfern mit und wechselt bei Befragungen schnell in die bayerische Mundart - Obdachlose und AuslĂ€nder duzt er grundsĂ€tzlich. Nur selten bringt ihn etwas aus der Ruhe, dann wird er bei Verhören auch schon mal laut. Mit seinem Vornamen Melchior fremdelt er, ist gar nicht erfreut, wenn er diesen in der Zeitung lesen muss, weil ein Journalist offenbar ganz grĂŒndlich recherchiert hat.

Die IndividualitĂ€ten und Besonderheiten des Freistaats gehen dem LodentrĂ€ger ĂŒber vieles. Als er - durch eine bundesweite Angleichung der Beamtengesetze - vom Oberinspektor zum Kriminalhauptkommissar befördert wird, da murrt Veigl, weil es in Bayern nun wieder eine EigenstĂ€ndigkeit weniger gĂ€be. Als Dienstwagen benutzen die MĂŒnchener Kriminalen natĂŒrlich BMW-Modelle (z.B. 1600-2, 520, 525), um so bemerkenswerter, dass Veigl privat einen Peugeot fĂ€hrt.

Seine sportlichen Ambitionen ("Ich bin Alpinist") beschrĂ€nken sich auf's Seilbahn fahren, aber beim Eisstockschießen erweist er sich als Naturtalent. Als die Kollegin Hansen aus Berlin in MĂŒnchen zu Gast ist, da blĂŒht er geradezu auf, geht er mit ihr zur AuffĂŒhrung einer Volkstheatergruppe. Sonst ist sein kulturelles Interesse nur schwach ausgeprĂ€gt; da kann es schon verwundern, dass er tatsĂ€chlich ein wenig französisch spricht.

Im Ruhestand schafft er sich - trotz aller gegenteiligen PlĂ€ne - doch wieder einen Hund an. Moritz begleitet ihn, als er sich nach der Vereinigung reaktivieren lĂ€sst, um als Leiter der Dienststelle in Dresden den rechtsstaatlichen Neuanfang der Polizeiarbeit zu begleiten. So belehrend er sich frĂŒher gegenĂŒber Lenz gebĂ€rdet hatte, wird sein Auftreten nun von Bruno Ehrlicher und dessen Kollegen Kain empfunden; die Freistaatler bleiben sich fremd. Dabei ist Veigl - genau wie sein sĂ€chsisches GegenĂŒber - mit ganzem Herzen Kriminalist, ehrlich besorgt um die Menschen, die "oft die sonderbarsten Sachen" machen. (Text: Achim Neubauer)

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